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Ein paar fragen - Sebastian - 12-18-2005

Hallo forum,

habe mich gerade angemelded um ein paar fragen zu kl?en die sich mir vor meiner Gro?estellung stellen.

Ich muss dazu sagen das ich vor ein paar Jahren eine Laborausr?stung geschenkt bekommen habe und auch ein paar S/W filme entwickelt habe.Ganz normale Standard Ilford, die Chemie gabs damals noch im ?tlichen Brinkmann-kaufhaus.

Die ergebnisse waren auch ganz gut soweit ich mir die negative heute anschaue.

Habs gestern nochmal mit alter Chemie und Testfilm versucht ging sogar ganz gut aber war halt nicht mehr so das wahre.

Jetzt hat es mich wieder gepackt und wollte doch ein bissel tiefer in die Materie eingehen.Zudem muss ich f?r Bewerbungen

ein paar gr?ere Foos erstellen und ich denke selbstgemacht kommt das auf jedenfall noch besser als wenn ich sie abgebe.

Die Hardware ist soweit vorhanden also Schalen, Zangen, Gef?e, Vergr?erer (Opemus Standart2) und ein Jobo tank f?r einen 35er und den ganzen kleinkrahm.Was fehtl sind die Filme und die Chemie sowie ein wenig "knowhow".

Ich dachte an einen Adox CHS 50 das ganze durch APH09, MacoEcoStopp und AddFix gezogen.Da ich ganz neu anfange habe ich mal die Chemie genommen die laut Katalog wohl am besten Harmoniert.

Dazu habe ich noch zwei fragen. Im Katalog steht das ich das Stoppbad f?r die Adoxfilme lieber nur 2%ig ansetzen soll wegen der Emulsion.Das ist kein problem aber auf der Technik seite steht beim efke50(efke ist doch Adox?) ich soll den H?ter in das Stoppbad kippen und im Katalog steht bei den Adoxfilmen das der H?ter in das Fixierbad geh?t.Jetzt bin ich leicht verwirrt. Habe zuvor aber auch noch nie H?ter benutz also kein plan was das angeht.Des weiteren steht im Katalog unter den entwicklungstipps 1 Minute vorw?sern.Zwar benutze ich einen anderen Entwickler aber ist das Vorw?sern trotzdem generell von n?en? Wenn ja was heist vorw?sern eigentlich, einfach 1 min wasser im Dunklen einsprudeln lassen?Ich denke ansonsten sollte das relativ unkompliziert von der B?hne gehen oder gibts irgendwelche einw?de seitens Chemie?

Gut dann zum printen.Stopp und Fixierbadchmie w?rde ich gerne ?bernehmen. Fehlt mir nur noch ein Papier und Entwickler.

Da hab ich keine ahnung was da gut w?e.Bedingungen w?en: Einschalenentwicklung und Anf?gerfreundlich.

Kein Gradiationswandelpapier da ich keine Filter besitze.Der Ton Neutralschwarz bis warmschwarz.Spontan spricht mich das formaspeed an.Ob das allerdings dem Film rechnung tr?t (ich geh mal von aus das ich supertolle bilder mache ;-)) weis ich nicht vielleicht habt da eine bessere idee.Tja und wie gesagt passender entwickler nur welcher?

Und noch eine verst?dnissfrage, was ist eigentlich : Gradiationswandelbar,Multikontrast und f?r was ist Barytpapier gut?

So ich glaub das wars soweit erst mal :-)

Vielen danks chonmal f?r die Hilfe

Gr?? Sebastian


Ein paar fragen - cfb_de - 12-19-2005

Hallo Sebastian,



mal so ganz trocken das, was Du am wenigsten h?en willst, gleich als erstes:



Um einen gewissen Lernaufwand wirst Du nicht rumkommen!



Und dann zu Deinen einzelnen Fragen:



> Bewerbungen ein paar gr?ere Foos erstellen und ich denke selbstgemacht

> kommt das auf jedenfall noch besser als wenn ich sie abgebe.



Wenn sie denn wirklich besser werden als der ?bliche "abgegebene" Schnitt. D.h., die m?ssen dem Betrachter (den Du bei einer Bewerbung *nicht* kennst) gefallen und da f?r das gewisse Z?ern sorgen, ehe die Bewerbung auf dem falschen Stapel landet.

Da spielt nicht nur die dem Personaler angepa?e "durchschnittlich richtige" Ausarbeitung mit ein, sondern auch das Motiv bei der Aufnahme.



> kleinkrahm



Bei Deiner Bewerbung magst Du bitte auf diese Besonderheiten verzichten wollen und stattdessen eine klassische deutsche Rechtschreibung verwenden. Ansonsten wirkt Deine Bewerbung so, wie jetzt Dein Posting auf mich: Strunzbesoffen, bestenfalls zugekokst.

Das war jetzt hart, aber herzlich. Und Du wei? jetzt, worauf es ankommt.



> Ich dachte an einen Adox CHS 50 das ganze durch APH09, MacoEcoStopp und

> AddFix gezogen.



CHS50/Efke50 ist als Rollfilm keine schlechte Wahl. F?r Bewerbungsbilder -unabh?gig, ob Potraits oder K?nstlermappe gemeint sind- sollte man aber ber?cksichtigen, da?der Film anders als heutige Durchschnittsemulsionen sensibilisiert ist. Rot wird deutlich schw?her wiedergegeben und kann bei geblitzten Portraits f?r eine gewisse Leichenbl?se sorgen (cave: Schnaps und Koks werden dadurch deutlicher wiedergegeben;-).

Entwicklung in Rodinal/R09/F09/APH09 ist soweit gut f?r den Film, mache ich auch seit Jahren mit gutem Erfolg.

Stoppbad und Fixierer sind nebens?hlich. Auf k?fliches Stopbad verzichte ich und nehme einen gestrichenen Essl?fel Zitronens?re auf einen Liter Leitungswasser. Pfund Zitronens?re kommt im Supermarkt auf ca. 3,50 und langt so f?r einen halben Kubikmeter Stopbad.

Als Fix nehme ich X55 von Amaloco oder jeden anderen beliebigen Fixierer.



> H?ter in das Stoppbad kippen



Wenn man das Zeugs denn unbedingt nehmen will: Da geh?t er nicht hin. Man kann nach dem Stopbad ein H?terbad einschieben, mu?allerdings dann den H?ter selbst ansetzen. K?fliches Maco-Geladur (nach Waschzettel in den Entwickler zu kippen) sorgt bis einschlie?ich Stoppbad nur f?r Probleme, nicht aber f?r an printbaren Negativen sichtbare H?tungs-Ergebnisse. Bestenfalls f?r Frust.



> Adoxfilmen das der H?ter in das Fixierbad geh?t.



Da kann man H?ter nehmen und sogar Geladur reinkippen. Die Fixierzeit steigt drastisch an, das Korn wird gegerbt und bleibt nicht mehr so h?bsch fein.



Kurzum: H?ter? Nehme ich nicht. Stattdessen einen sauberen Proze?(womit wir wieder am Anfang "Lernen" w?en...), hinterher nach der W?serung etwas Netzmittel und den Film im klammfeucht-warmen Bad ?ber Nacht zum Trocknen h?gen. Den Filmabstreifer magst du vorher in die M?lltonne werfen, dort geh?t er n?lich hin.



> entwicklungstipps 1 Minute vorw?sern.



Ja. Auf 50ASA belichten, 1 Minute vorw?sern, danach in Rodinal 1+25/20?C/15-sec-Kipp/7min. W?rend der Vorw?serung so etwa alle 3sec kippen. Die rauslaufende Br?he ist blau, nicht erschrecken.

Und ob Du jetzt Rodinal 1+25 oder APH09/R09/F09 in 1+20 nimmst, bleibt sich eigentlich gleich.

Der Film ist pissig in der Belichtung, zu viel mag er nicht, er hat seine Empfindlichkeit "in echt" und wird bei ?erbelichtung leicht steinhart. (Darum der Tip mit festgraduierten Papieren in 0-2.)

Ach so: Vorw?serung auch bei 20?C, ebenso wie Entwicklung, Stopbad, Fixierung, Schlussw?serung. Die Emulsion ist kein Elefant, eher eine empfindliche Diva.



> Einschalenentwicklung und Anf?gerfreundlich.



Das schlie? sich gegenseitig aus. F?r bis einschlie?ich 13x18 sind die TK-Aldi-S?d-Lasagneschalen f?r ein paar Duka-Sitzungen geeignet (Nachteil: Man mu?erst 3kg Lasagne fressen und hinterher abwaschen). Oder: Billige 13x18-Schalen gibt es auch im Supermarkt. Besteckk?ten als Schubladenstecksystem: Z.B. von "curver" in 15x23cm aus PP f?r je so ca. knapp unter 2,- Ersatzmark.



> Kein Gradiationswandelpapier da ich keine Filter besitze



Also wirst Du Dich an eine passende Belichtung und Entwicklung herantasten m?ssen. Nix f?r mal so eben an einem Abend.

Du br?chtest festgraduiertes Papier gleich in mehreren Gradationen. Nach dem, was meiner Erfahrung nach Anf?ger mit dem R50 so erleben: Gradationen 0 bis 2. Da w?e ein Karton MG samt Filtersatz g?nstiger.



> (ich geh mal von aus das ich supertolle bilder mache ;-))



Ich will Dir ja jetzt nicht alle Illusionen nehmen, aber davon solltest Du besser nicht ausgehen. So ganz ohne Grund ist Photographie n?lich nicht Handwerk, Lernaufwand, tlw. Kunst.



Dein gesamtes Posting l?t mir kaum Glauben daran, da?Du wei?, was Du eigentlich willst.

Im Gegenteil: Du hast die nette Idee, affengeile Bewerbungsbilder zu knipsen und diese in einem vor Jahren geschenkt erhaltenen Labor jetzt ad hoc selbst auszuarbeiten. Ahnung hast Du aber keine (siehe: "verst?dnissfrage, was ist eigentlich : Gradiationswandelbar,Multikontrast und f?r was ist Barytpapier gut?").



H?test Du Dich vor Jahren damit befa?, Du w??est, was Baryt ist. H?test Du Dich vor weniger als 20 Jahren damit befa?, "Multigrade/Multikontrast/gradationswandelbar" w?en Dir ein Begriff. So aber hast Du gezeigt, da?Du absoluter Einsteiger bist. Nicht schlecht, aber gib Dich keinen Illusionen hin. Du wirst ganz unten anfangen, gefrustet sein, es nochmal versuchen. Handwerk halt. Ehe der Heimwerker mit der Bohrmaschine das erste gerade Loch in die Fliese bekommt, vergeht auch einiges an ?ung.



Ansonsten mal f?r die Basics:

- www.fotolehrgang.de und danach ?ben (gibt's auch in Buchform)

- ISBN: 3-9809801-0-3 und danach ?ben (gibt's nicht online, geht aber etwas weiter)

- erg?zt durch: s?tliche PDF-Kurse bei sw-magazin.de (kostenloser download)



> Der Ton Neutralschwarz bis warmschwarz.



Fomatone in Eukobrom mit etwas Benzotriazol kommt recht neutral. Ohne Benzotriazol eher warmschwarz, vor allem, wenn man einen ?teren Eukobrom-Ansatz nutzt.

Bei Polywarmtone langt die normale Alterung von Eukobrom. In frischem kommt es neutralschwarz, angeranztes mit einem Schluck frischem wieder "replenished" sorgt f?r gering w?mere T?e. Bissel KBr rein machts noch w?mer.

(Gilt nur f?r Baryt, mit PE habe ich da keine Erfahrungen.)



Fomaspeed mag ich nicht. Als PE nehme ich eher Tetenal Speed aus Altbest?den oder gleich Agfa MCP. Man hat ja noch davon:-)



Und, hat Dir das jetzt geholfen? Nein, oder? Es gibt n?lich keine Instant-L?ung zum anr?hren.



Beste Gr??,

Franz


Ein paar fragen - Schwedenstahl - 12-19-2005

Also Franz das war jetzt sehr hart.



Ich bin jetzt ?ber 20 Jahre dabei und wenn ich ganz ehrlich bin, am Anfang geht man nat?rlich sehr blau?gig an die Sache ran. Aber da ist doch nichts schlimmes dabei. Man w?hst halt mit seinen Aufgaben. Und am Anfang ist es egal ob es einen einschichtige Emulsion ist oder ein mega Feinkornentwickler oder sonstiges handelt.

Hauptsache man hat was passabeles auf Papier gebracht. Die Amis haben auch nicht mit der ersten Rakete den Mond getroffen.

Ich w?rde empfehlen einfach mal einen Ilford Film wie den FP 4 ode den HP 5 und nen passenden Entwickler von Tetenal oder Ilford. Keine grossen Anfangsexperimente. Daf?r ist noch genug Zeit und die Bewrbungsfotos werden wohl sicher besser bei einem Fotografen.



Gruss



Marwan


Ein paar fragen - huehnerhose - 12-19-2005

Hallo



Gegen?ber den SW-Entwicklungen, die ich damals bei Drospa/IhrPlatz hab machen lassen (weils billig war) war mein erster Filmversuch in der Selbstentwicklung mindestens gleichwertig. Damals FP4+ in Ilfosol im Vergleich zu FP4+ von Drospa. Also daher kann ich das Einleitungsstatement verstehen.

Ansonsten Franz, nicht ganz so cholerisch <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/tongue.gif' class='bbc_emoticon' alt='Big Grin' /> (nicht b?e auffassen) Ich bin ?ber viele deiner Tipps dankbar, Wissen sprech ich dir in kener Weise ab. Aber deine Art ist... "gew?nungsbed?rftig". Als du angefangen hast musste man vielleicht zu B?chern greifen oder hatte Leute die einen einwiesen, heute gehts in Foren. Ich hab anf?glich auch B?cher gelesen, aber soviel Ideen und Impressionen, was m?lich ist, wie in den Foren k?nen einem erst etliche B?cher geben.



Ich hab mit der ganzen Geschichte vor einem halben Jahr angefangen und bin heute soweit, dass ich mit meinen Anfangsutensilien (Fomaspeed, damals aus eine Schulaufl?ung geschenkt bekommen, Eukobrom) ganz gute Ergebnisse erziele. D.h. f?r mich ich konnte von einem Negativ ein Bild abziehen, dass passabel belichtet aussah und Kleinigkeiten "Verbessern" durch Abwedeln/Nachbelichten oder Kontratsregulierung und das reproduzierbar. Bilder die ok aussahen kamen von Anfang an raus, aber an wirklich gute DuKa-Arbeit fehlt noch _einiges_ an ?ung.

Als ich dann irgendwann mal Fomatol ausprobierte blieb mir einfach nur der Atem weg, so ein Bild hatte ich mir immer vorgestellt, von dem Bildton.

Neues Material: Fomatol + Polywarmtone, bin bis jetzt nicht soweit, dass ich mich auf das Polywarmtone eingestellt h?te. Mit Euko bekomme ich da nochkeine guten Bilder hin.



Was will ich damit sagen: Man kommt relativ schnell zu "akzeptablen" Ergebnissen. Nur bis sie gut oder gar WIRKLICH gut sind, da braucht man ?ung! Und woher soll man den Unterschied zwischen 0815-Bild und einem WIRKLICH gutem kennen? Vieles sieht man auhc erst, wenn man sich in die Materie vertieft hat und unterschiede zwischen fr?her und heute sieht.



Wenn man auf einem Material bleibt gehts doch etwas schneller und man lernt sich einen sichereren Umgang mit den Arbeitsschritten an, den man schnell ben?igt, wenn man eine Komponente ?dert.

(Das erste Bild auf PWT hat mich ca 1h Versuche gekostet, ehe ich zufrieden mit der Belichtung war)



Ich hoffe bis Ende Januar soweit zu sein, dass ich auf PWT gute Ergebnisse erziele und einen Negativprozess habe, mit dem ich "zufrieden" bin. Da muss ich anfangen selber eine Bewerbungsmappe mit meinen Bildern zusammenzustellen, da muss es sitzen. Im Endeffekt muss man sich ja bei sowas selber verkaufen und wenn man noch nicht weiter ist, dann ist es eigentlich nur die Wahrheit.





Gru?

huehnerhose



Edit: Eine Frage mal von mir: Die Adoxfilme kann man bei der Nennempfindlichkeit bedenkenlos beichten und pi-mal-daumen auch nach Standardangaben entwicklen? Ich les andauernd davon, dass ein Kodak/Agfa/Ilford/.... mit Nenn 100/400 ASA nur 56/370 ASA bringt. Soll das hei?n, dass der Film bei 56ASA "optimale" Ergebnisse in der entsprechenden Kombo Betrachter/Film/Entwickler/Prozess bringt oder ist das irgendwie "allgemeing?ltig"?


Ein paar fragen - Stagirit - 12-19-2005

Wenn ich bedenke, wie viele Meter Film ich versaut habe, bis die ersten Ergebnisse annehmbar waren.

?er den Ton von Franz kann ich mich nicht aufregen, die Fragestellung vom Wastel war schon etwas dreist. Nach 2 Jahren die ich als Assistent f?r Fotografie an meiner Hochschule zugebracht habe, bin ich auch ganz klar f?r die Wiedereinf?hrung der Pr?gelstrafe.

Mindestens eine Nikon FM2 pro Semester kaputtgemacht, weil wieder so ein "Oberchecker" sich sicher ist, mit etwas Gewalt gehen auch 42 Bilder auf den Film.

Mindestens einmal Aggregate und Lampen geschossen, weil die Elinchrom und Broncolor den gleichen Stecker habe (stehen in getrennten Studios, Bron f?r Sachfotografie und Elinchrom f?r Mode).

Regelm?ig die Kameras entweder ohne Objektive oder ohne Chipkarten zur?ckgebracht.

Stative verschlampt.

etc. etc.

Letztes Jahr sa?n zwei Studenten im Hof und haben das Fotopapier abgez?lt, da?sie sich gerade gekauft hatten und in der Dunkelkammer dann nur noch gestaunt.



An sich haben die alle Abitur und es gibt auch reichlich Einf?hrungskurse in Fotografie, auch Assistenten die sie immer wieder anschreien. Es kam auch schon fast zu Handgreiflichkeiten, wegen der Dummdreistigkeit einiger Studenten.

Insofern kann ich Franz verstehen.

Am gef?rlichsten sind die Leute, die fest daran glauben, da?alles ganz einfach ist und sie mit ihrer nat?rlichen Begabung maximal 10 Minuten brauchen, wof?r andere 20 Jahre lernen.


Ein paar fragen - cfb_de - 12-19-2005

Zitat:Soll das hei?n, dass der Film bei 56ASA "optimale" Ergebnisse in der entsprechenden Kombo Betrachter/Film/Entwickler/Prozess bringt oder ist das irgendwie "allgemeing?ltig"?



Jein:-) Das soll hei?n, da?z.B. HP5+ in Spur HRX-II nur reale 250ASA bringt. In einer anderen Suppe kann er dann trotzdem auf mehr kommen.

Und dann h?gt das ganze noch davon ab, wie die Belichtungsmessung vorgenommen wurde, wie der pers?liche Geschmack ist und alles andere. Wenn man es nicht exakt einmessen will (dazu such mal im Parallelforum nach "Martin Jangowski", der ist da recht aktiv, was die exakte Herangehensweise anbelangt).



"Allgemeing?ltig" ist nur obenstehendes:-) Ne, im Ernst, weitaus die meisten Hersteller (mal von Efke abgesehen) geben idealisiete Filmempfindlichkeiten an (weil die DIN halt wenig mit der fotografischen Wirklichkeit zu tun hat) und diese gelten dann streng genommen auch nur f?r den spezifischen Entwickler und die sonstigen spez. Rahmenbedingungen.



Beste Gr??,

Franz


Ein paar fragen - Samuli Schielke - 12-19-2005

Leute,



"Am gef?rlichsten sind die Leute, die fest daran glauben, da?alles ganz einfach ist und sie mit ihrer nat?rlichen Begabung maximal 10 Minuten brauchen, wof?r andere 20 Jahre lernen."



Dem kann ich schon zustimmen, aber wenn solange sie es mit ihrer eigenen Ger?schaft machen, kann es unsereinem doch herzlich gleich sein. Und wenn ich denke, wie uninformierte Fragen ich vor gar nicht langer Zeit hier im Forum gestellt habe (etwa: warum haben "Normal" gradierte Papiere X und Y nicht die gleiche Gradation, sondern das eine wirkt weicher und das andere haerter...), m?hte ich doch verst?dnisvoll einem Fragenden gegen?ber treten, auch wenn die Fragen gr?ndliche Unwissenheit verraten. Man probiert, man lernt, und ich w?rde einem Anf?ger wie Sebastian dasselbe raten, was ich gemacht habe, und immernoch oft mache: m?lichst viel m?lichst billiges und einfaches Material verbrauchen, da kommt es echt nicht auf die Entwicklerkombis und "echte" Filmempfindlichkeiten an, sondern dass ?berhaupt irgendwas rauskommt, und manchmal hat man eben doch einen sch?en Gl?ckstreffer drin.



Selbstgemacht war bei mir eine ganze Weile noch nicht so gut wie abgegeben (in Holland macht HEMA echt gute SW-Abzuege im Grosslabor), aber meine Negative waren oft so daneben belichtet, dass ich die Abz?ge nur in der eigenen Duka halbwegs so bekommen habe, wie ich sie haben wollte, w?rend das Gro?abor sie nach dem Durchschnittswert belichtet hat, der anscheinend nur dann gut aussieht, wenn man mit fachm?nischer Sorgfalt belichtet. Und wenn man mal besser wird (was man evt. daran merkt dass man immer mehr der eigenen Fotos schlecht findet...) kann man ?berlegen, ob es sich lohnt, in Qualit? zu investieren...



Samuli


Ein paar fragen - Sebastian - 12-19-2005

Moin,

also ich muss ehrlich zugeben da sich ein wenig ent?scht bin von dne antworten.

Wobei mir der erste Post noch am meisten gebracht hat.Rein vom Technischen her.Aber mal so ganz allgemein, erstens ist das nicht das erste forum das ich betrete und die Internetsprache ist nunmal immer unterschiedlich zu interpretieren, wobei ich mich immer wieder wunder wie Menschen vom Fotoentwickler auf Pr?gelstrafe kommen.Hau den Nub..naja, kann ich gut dr?berlesen und abhacken.Zweitens ist es in der Tat nicht so das ich der Meinung bin das ich morgen geile Fotos mache (bezogen auf den Film!) mal eben ein bissel chemie kaufe und super Abz?ge hinbekomme. Das das nicht an einem Abend machbar ist, ist mir auch klar.W?e nicht das erste Hobby (f?r mich bleibt es eins) was ein gewissen Lernfaktor beinhaltet den ich auch gerne bew?tigen w?rde.Tut mir ja leid wenn sich jemand in seiner Berufsehre getroffen f?hlt....

Fakt ist das ich das gerne vertiefen w?rde was vor Jahren mit einfachen Dingen geklappt hat. Und ich hab mir gedacht, fragste vorher bevor ich alles kaufe und dann irgendetwas nicht funktioniert weils eben total falsch ist oder trotz empfehlung von Handel nicht klappt, siehe H?ter z.B.

Fakt ist das ich eben etwas neues ausprobieren will und mein Gott dann lass eben die ersten Filme absolute nix werden. Wen k?mmerst.Nur, absolutes trial und error ist mir auch zu bl?.Nochwas zu den Bewerbungsfotos, das Thema ist "wie sehe ich meine Familie in 10 Bilder" und es geht hier mehr um die inhaltliche aussage als die qualit? der Fotos.Ich k?nte auch nen Farbfilm reinhauen

10 Fotos schiesen und gut ist.W?e sowieso die alternative geswesen wenn es halt nicht klappt mit den sw abz?gen.Sch?er w?e es eben gewesen.

Nundenn, nicht viel schlauer als voher werde ich es jetzt so ausprobieren.Der Mut dazu ist durch die antworten allerdings eher gesunken.Ob eine aussage wie:"ne versuch mal lieber dies und das" oder "technisch passt das ist aber nciht ganz einfach" h?te ebenso ausgereicht.

MFG Sebastian



PS: Warum schliesen sich Einschalen Entwickler und anf?gerfreunlich sich eigentlich aus?

Ich meine 3 Schalen ist einfacher als 4 Schalen wenn man alle z?lt...


Ein paar fragen - huehnerhose - 12-19-2005

Hallo Sebastian,



Baryt: Fotopapier auf "echtem" Papier ohne Kunststoffbeschichtung, f?r dich wohl erstmal nicht interessant. Baryt trocknen oder auf Hochglanz bringen scheinen mir Wissenschaft und Glaubenskrieg. Baryt soll noch ein "sch?eres" Bild ergeben als PE/RC-Papiere und ist (ordentlich bearbeitet) wohl haltbarer. Daher werden Ausstellungsabz?ge oder Fine-Print wohl sogut wie nur auf Baryt gemacht. PE/RC ist mit einer Kunststoffschicht versehen. Dadurch saugt sich das Papier nicht mit Fl?ssigkeit so voll. PE trocknet von selber (fast) plan und auf hochglanz, wenn hochglanz Papier ist. (Bis jetzt kaum eigene Baryt Erfahrung, habe nur 2Schachteln ORWO-Baryt, mit denen ich damals bei den ersten Abz?gen mit dem Kontrast nicht klar kam, weil ich einen Fehler bez?glich der Entwicklung gemacht habe)



Multigrade/Gradationswandel/Multicontrast (sollte doch alles eins sein?) Kannst du ?ber Filter den Abbildungskontrast steuern. Solltest dir einen Filtersatz kaufen, dann ersparst du dir mehrere Papiere da haben zu m?ssen und hast M?lichkeiten wie Splitgrade o.?



Zum Adox CHS: Ich habe den bis jetzt nur im Mittelformat benutzt und auch erst einen Film durchgeleiert. Den ohne H?ter entwickelt, in Rodinal. Der Film sieht eigentlich ziemlich gut aus. Ich hab nicht vorgew?sert. Ich denke das Ergebnis davon war hier "nur" das der ausgegossene Entwickler violett war. Wenn ich mich recht entsinne stand die Empfehlung prim? f?r den Planfilm?

Meinst du mit "wasser reinsprudeln" ne Cascade? Ich glaube Franz meint da Wasser raufkippen und das so behandeln wie als w?e Chemie drin mit Kipprhytmus. F?de auch ich interessant. Ich benutze ne Jobo-Cascade, weil die damals bei meiner Dose dabei war und ich mir nie sorgen ums W?sern gemacht habe, aber letztens was von "ilford-w?sern" las. Also Franz, k?ntest du das vielleicht kurz ausbauen wie du deine Filme w?serst, auch abschluss?



Zu Franz' Tipp bzgl. Eukobrom mit KBr,... nimm das mal nicht ernst. Franz ist Chemiker und hat Ahnung von Fotochemie. Wenn man soweit ist kann man an den Entwicklern "tunen" oder selbst zusammenstellen, f?r dich (so wie auch f?r mich) wohl noch nicht sinnvoll, erstmal den Prozess selber beherrschen. Eukobrom benutze ich aber auch. Der ist, im Gegensatz zu Fomatol, lammfromm. Soll hei?n er h?t lange ohne dass er die Funktionst?chtigkeit "wegoxidiert". (Kann man das f?r alle Warmtonentwickler sagen?) Entwickelt relativ schnell und mit z.B. Fomaspeed kommt was ziemlich knapp neutrales raus und das Bild ist in 40-120s ausentwickelt, was einem die Arbeit beim testen erleichtert. Da kann man das Bild mit Teststreifen in 5min abgezogen haben, wo man auf das Ausentwickeln des ersten Teststreifen in Fomatol erst 5min wartet. Also um Arbeitsweise zu ?ben, wunderbar.



Beim Fix f?r Film und Papier: Auf jeden Fall solltest du 2 Ans?ze habe, einen f?r Papier und einen f?r Film. Warum kann wohl auch eher Franz erkl?en, ich habe leider auch nicht den Link zur Hand, der das erl?terte. Kannst ja einen kleinen 300ml Ansatz f?r Filme machen, falls du immer nur einen Entwickelst, so handhabe ich das.


Ein paar fragen - cfb_de - 12-20-2005

Hallo Sebastian, hallo Seb^H^H^Hhuehnerhose (das mu?e jetzt sein:-),



nun, wo sich die Wogen gegl?tet haben, Fragestellungen pr?isiert wurden (Sebastian: h?tste das gleich gesagt, was das mit den Bewerbungsbildern auf sich hat, ich w?e etwas braver geblieben. So konnte ich aber nur diesen einen Eindruck haben.), melde ich mich auch mal wieder auf den OP (und unser jetzt wieder freilaufendes Gefl?gelbeinkleid:-). Geht gleich wild durcheinander, mit dem Quoting nehme ich es jetzt nicht so genau, aber zuerst kommt der eine dran, dann der andere. Namensspielereien spare ich mir mal jetzt.



> Baryt soll noch ein "sch?eres" Bild ergeben als PE/RC-Papiere



Geschmackssache. Ich mag's. Und gegen das Tuch der Trockenpresse getrocknet oder mit der Na?lebebandmethode behandelt ist es auch recht simpel, das Zeug plan zu bekommen. Die Oberfl?he solch getrockneten Baryts ist mit keinem PE auf der Welt hinzubekommen (und egal, wenn eh' Glas vom Rahmen davorkommen soll). Hochglanz ist dank "moderner" Papiere eine echte Wissenschaft/schwarze Magie geworden.

Richtig gut gef?lt mir die luftgetrocknete und anschlie?nd gewachste Baryt-Oberfl?he.



> [Adox-50er-Entwicklung]: Wenn ich mich recht entsinne stand die Empfehlung prim? f?r den Planfilm?



N? Zumindest meine nicht. Planfilme nehme ich nicht (der GF-Selbstbau entwickelt sich seit Jahren zum "running gag" meines Lebens), ich habe das schon auf Rollfilme bezogen.



> Ich glaube Franz meint da Wasser raufkippen und das so behandeln wie als w?e Chemie drin mit Kipprhytmus.



Ja. Wasser rein, 3-10sec-Kipprhythmus. Wasser raus und Entwickler rein.



> Also Franz, k?ntest du das vielleicht kurz ausbauen wie du deine Filme w?serst, auch abschluss?



Nach Lust und Laune. Wenn ich viel entwickle und Zeit sparen will: Erste B?chse durch den Proze? Cascade drauf und laufen lassen. Wenn ich mit der zweiten B?chse fertig bin, wird das als W?serungsende f?r die erste definiert.

Wenn ich wenig habe: Dann wird nach Ilford gew?sert und nebenher in die Glotze geschaut (Sonntags-Tatort). Also: Wasser in die Dose, f?nfmal kippen. Nach zwei Minuten raus, Wasser rein, zehnmal kippen. Raus...rein... 15/20/25 kippen, fertig.

Geizkragentechnik f?r Wassersparer. Aber: stre?rei und sicherer, wenn man mit auf 20?C vortemperiertem Wasser arbeitet. Aus einem 10l-Eimer kommen so bei mir locker zwei Entwicklungsvorg?ge.



> [Haltbarkeit Eukobrom-Ansatz]: Soll hei?n er h?t lange ohne dass er die Funktionst?chtigkeit "wegoxidiert".



Ja. Fast ewig haltbar. Im dichten Kanister und k?hlen Keller bis zu anderthalb Jahren. L?ger habe ich das noch nicht ausprobiert, ich setze nur ??rst selten mal 12l von dem Zeug auf einmal an.



> Kann man das f?r alle Warmtonentwickler sagen?



Nein, eben da nicht. Eukobrom ist kein Warmtonentwickler. Und Warmtonentwickler sind nicht so ewig haltbar. Die Herleitung erspare ich Euch mal, das Forum kann keinen Formelsatz.



> [Fixierer]: Auf jeden Fall solltest du 2 Ans?ze habe, einen f?r Papier und einen f?r Film.



Ja. Unbedingt! Das h?gt damit zusammen, da?Filme Iodid enthalten und der Fixierer dadurch auch schlechter wird. Au?rdem landen die Reste vom Lichthofschutz des Films im Fixierer (Stichwort "rosa TMax"), dar?ber freut sich Photopapier ganz gewi?auch nicht.

?dert aber nix daran, da?man nicht trotzdem beide Ansatzl?ungen aus derselben Konzentratpulle machen kann.



> Zweitens ist es in der Tat nicht so das ich der Meinung bin das ich morgen geile Fotos mache (bezogen auf den Film!)



Dann schreib's auch so:-)



> Tut mir ja leid wenn sich jemand in seiner Berufsehre getroffen f?hlt....



Braucht es nicht, ich habe einen anderen Beruf. Allerdings habe ich schon gen?gend Leute gesehen, die an SW-Photographie so rangingen, wie an Malen nach Zahlen und noch am selben Tag ein perfektes Ergebnis erwartet haben. Deshalb mein deutlicher Hinweis auf den steinigen Weg.



> das Thema ist "wie sehe ich meine Familie in 10 Bilder" und es geht hier mehr um die inhaltliche aussage als die qualit? der Fotos



Dann mach es. Nimm' einen Feld-/Wald-Wiesenfilm ala HP5+ (kommt k?nig), FP4+ (feink?niger, aber nur grob 100ASA) und schmei? den streng nach Waschzettel in ID11. Dann pa? schonmal die Filmentwicklung so grob ?ber den Daumen.

Aber vergi?erstmal die Efkes, die werden Dich zu Anfang klar ?berfordern.



F?r die Abz?ge legst Du Dir am besten einen Satz MG-Filter zu (die billigen bei Mirko hier langen vollkommen zu) und einen Karton MG-Papier. Rote Duka-Beleuchtung, Filter k?nen unter das V.-Objektiv gehalten werden (ggf. Rotfilter ausbauen, dann hast du eine praktische Filterablage).



Und dann mach' mal. Die ersten paar Dutzend Abz?ge wirst Du als Autodidakt trotzdem am n?hsten Tag in die Tonne treten. Deshalb schreibst Du hinten mit Bleistift drauf (l?t sich n?lich nicht im Entwickler), wie Du die belichtet hast, sonst fliegt der Lerneffekt n?lich mit in die Tonne.



> Der Mut dazu ist durch die antworten allerdings eher gesunken.



Naja, der mag gesunken sein, daf?r ist der Realismus-Anteil in der Weltsicht gr?er geworden. Ohne Arme keine Kekse.



> Warum schliesen sich Einschalen Entwickler und anf?gerfreunlich sich eigentlich aus?



Weil es ganz stark dazu verleitet, unsauber zu arbeiten, nicht auszuentwickeln, Fixierzeiten nicht einzuhalten und b?e Fehlerquellen hinter der T?r lauern: Z.B. auf "merkw?rdige" Weise pl?zlich nur noch flaue Abz?ge (Fixierbadreste in der Sch?ssel, der beim n?hsten Print darauffolgende Entwickler stirbt daran dann kl?lich), Flecken (Silberniederschl?e durch abgeranzten Fixierer, landen dann im Print) und noch tausend andere Gemeinheiten.



Ach so, Du meintest nicht einen Einschalenproze? sondern nur ein Entwicklerbad? Grmpf. Warum kam ich da nicht gleich drauf. Ja, *das* ist eher anf?gerfreundlich! Drei Sch?sseln plus Schlu??serung. Sicherer geht es nicht. N?hste Tuning-Stufe w?e dann Zweibadfixage: Gebrauchte Fixiersuppe zuerst, frische dann zum Schlu?als zweites Bad. Kann man machen, mu?man aber nicht. Ich mach's nicht, nur manchmal bei "Verkaufsbaryt".



Noch so zwei, drei Hinweise f?r den Wiedereinstieg:

- Rotlicht. Hatte ich schon gesagt. Keine Partybirne(!), ein richtiges Filter.

- Nimm eine Zeitung mit. Nach ein paar Minuten im Rotlicht sollten die Bilder darin Dir wieder "normal" vorkommen, dann hat sich Dein Hirn an den ver?derten Seheindruck einigerma?n angepa? und Deine Prints erscheinen Dir nur noch etwas zu hart. Aber Du erkennst, ob schon ausentwickelt ist.

- Langsam arbeiten! Lieber erst einen Print ganz durch den Proze? bis er trocken ist (drydown-Effekt: Kontraste ?dern sich beim Trocknen) und danach den zweiten Versuch.

- Ein gro?r M?lleimer im Labor und einer davor im Tageslicht-Bereich;-) Und f?r den n?hsten Tag gleich noch einen.

- Vorher mentales Training zur prophylaktischen Frustbek?pfung.

- Filmentwicklung/Belichtung ?ben: 24er Streifen kaufen, acht Bilder mit einer Blende unter Nennempfindlichkeit, acht mit einer dr?ber, acht mit Nennempfindlichkeit. Entwickeln, danach vergr?ern. Dann wei? Du schon grob, wie Dein Entwicklungsproze?aussieht und lernst Dich automatisch in die Positivverarbeitung ein.

- F?r die Filmentwicklung: Standardfilm, Standardsuppe. F?r die Positive: Trivialpapiere ala Ilford-MGIV oder Foma-Variant. Den Rest kriegen wir sp?er.



Beste Gr??,

Franz