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Bilder nach Entwicklung zu flau & hell
#11
Ok, vielen Dank für die vielen Hinweise! Sorry, dass ich erst jetzt schreibe, war die ganze Woche geschäftlich unterwegs.

Ein paar weitere Infos zur Klärung:

 
  • Meine Kamera belichtet korrekt, ich habe in der Regel perfekt ausbelichtete Bilder. D.h. ich gehe davon aus, dass Belichtungsmesser und Verschluss funktionieren.
  • Zum Scan: Ich verwende immer exakt die selben Scanneinstellungen in Vuescan um reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten. Daran liegt es m.E. nicht. 
Von daher habe ich an den Entwicklungsprozess gedacht...
  • Zu den Negativen: Ich habe keine Digicam mehr, ich werde mal probieren mit dem Handy ein passendes Bild machen... kommt!
#12
Ok, hier noch ein paar Bilder von den Negativen. Es ist gar nicht so einfach, die gut mit einem alten Handy zu fotografieren, ich werde das später nochmals unter besseren Bedingungen und ohne Pergamin versuchen... [Bild: d65c443.jpg]

 

Ein weiteres Beispiel mit dem ich unzufrieden bin:

 

[Bild: 6356674.jpg]

 

und das Negativ:

[Bild: 79c6b9d.jpg]
#13
Gut, dann scheiden Fehlentwicklung sowieso und jetzt auch Fehlbelichtung aus. Deine Negative sind auf jeden Fall printbar. Das Problem ist dein Scanner, die Software und/oder deren Verwendungsweise. Schau dir nur z.B. die gute Durchzeichnung des Hintergrunds auf deinen Negativen an. Das entspricht vielleicht so ›Zone‹ VI bis VII, höchstens. Warum geht das komplett flöten im Scan? Und woher kommt, quasi am anderen Ende, der extreme Mikrokontrast in der Sonnenbrille (im Scan, vgl. mit dem Negativ)?

 

Für mich sieht alles danach aus, als würde der Scanner die ›Belichtung‹ komplett falsch, nämlich gewissermaßen ›zu hoch‹ ansetzen.

#14
Die Negative schauen gut aus, daran kann es nicht liegen. Du schreibst,dass du mit Vuescan arbeitest.Damit arbeite ich auch. Wie sehen den deine Einstellungen aus, z,b. im Reiter "Filter". Wo hast du den da Haken gesetzt und wo nicht? Wenn ein Haken gesetzt ist bei "Farbe restaurieren/Ausbleichung beheben, kann dir das schon mal eine ganzen Scan versemmeln. Mit Haken werden die Negative doch recht dunkel und muss dann die Helligkeit wieder hoch setzen und wenn man dann die Häckchen wieder raus nimmt wird das Bild zu hell. Kann sein, dass das bei dir passiert ist .

So habe ich es eben bei mir ausprobiert und konnte ein ähnliches Ergebnis , ein viel zu helles Bild provozieren.

 

Des weiteren bin ich der Meinung ,dass das Bild viel zu hell ist. Wo steht den im Reiter "Farbe" den dein Regler für die Helligkeit? Ziehe den doch mal ein wenig runter und schau wie sich dein Bild verändert,  ob es besser wird. Das gleiche kannst du mit Gradition hell/dunkel auch probieren.

Und aus irgend einem Grund passen deine Standardeinstellungen nicht zu diesen Negativen.

Und welches Filmprofil in vuescan verwendest du denn? Denn in Vuescan gibt es nur ein Ilford Profil und das ist nur für den XP2.Du kannst aber das Profil für den Tri-X nehmen ,die Filme sind sich ja recht ähnlich.

Ich bin ein wenig ratlos, vielleicht bist du ja auch Aussversehen an einen Regler in Vuescan gekommen und hast den verstellt? Kann unbemerkt schon mal leicht passieren.

Bearbeitest du deine Bilder nach dem Scan noch nach Z.b in LR oder PS?

 

Ich persönlich habe mir abgewöhnt in Vuescan alle Bilder mit den selben Einstellungen zu scannen. Ich passe jeden Scan invidiuell an, sowohl in Vuescan wie auch in LR und PS.

Ist für mich einfacher, da ich nie ganze Filme digitalisiere,sondern fast immer nur einzelne Bilder. Ich bin damit mittlerweile doch recht flott unterwegs.Und erhalte damit  sehenswerte Bilder.

http://fc-foto.de/36558561

http://fc-foto.de/36357260

http://fc-foto.de/37751892

Ich habe mal drei Bilder aus der FC verlinkt.

Der letzte Abschnitt ist jetzt nur meine persönliche Meinung und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

LG tobias

#15
Du kannst dir auch in VueScan das Histogramm anzeigen lassen und dann die rechte Markierung für den Weispunkt an die Kurve ranziehen. Ansonsten wie schon beschrieben. Da Bild in einem Bildbearbeitungsprogramm öffnen und in der Tonwertkorrektur Schwarz und Weisspunkt an das Histogramm ziehen. Fertig. Die Negative sehen ok aus.


Gruss Sven.
#16
Zitat:Du kannst dir auch in VueScan das Histogramm anzeigen lassen und dann die rechte Markierung für den Weispunkt an die Kurve ranziehen. ..........

Gruss Sven.
Das habe ich vegessen, ist auch eine Möglichkeit, für zu hell und flau.
#17
"dann die rechte Markierung für den Weispunkt an die Kurve ranziehen. ......."

 

Wenn man den Weißpunkt enger setzt, wird es ja nur noch heller ...... Das ist nur sinnvoll, wenn der Scanner den Weißpunkt nicht richtig erkannt hat und der Scan in den Lichtern zu dunkel ist. Und das macht Vuescan tatsächlich oft nicht ganz korrekt und ich setzte gerne den Weißpunkt auf 0.02 - 0.1. Hier sind aber die Lichter schon viel zu extrem.

 

Mit Filmprofilen komm ich überhaupt nicht klar und kann auch keinen Sinn darin sehen. Filmprofil für TriX? Wie lange in welchem Entwickler entwickelt? Und das sind nur 2 von vielen weiteren Variablen. Was soll das bringen außer Chaos? Ich nehme als Profil immer "generic" und beim Weißabgleich "Extremwerte automatisch". Damit fallen bei SW und Farbe meist ohne weiteres Tamtam brauchbare Scans aus dem Scanner. Mit ein paar wenigen Klicks in der Bildbearbeitung noch etwas Feinschliff, falls nötig, und die Haare sind geschnitten. Ja, es kann tatsächlich so einfach sein.
#18
Zitat: 

Mit Filmprofilen komm ich überhaupt nicht klar und kann auch keinen Sinn darin sehen. Filmprofil für TriX? Wie lange in welchem Entwickler entwickelt? Und das sind nur 2 von vielen weiteren Variablen. Was soll das bringen außer Chaos? Ich nehme als Profil immer "generic" und beim Weißabgleich "Extremwerte automatisch". Damit fallen bei SW und Farbe meist ohne weiteres Tamtam brauchbare Scans aus dem Scanner. Mit ein paar wenigen Klicks in der Bildbearbeitung noch etwas Feinschliff, falls nötig, und die Haare sind geschnitten. Ja, es kann tatsächlich so einfach sein.
Das werde ich mal ausprobieren, ich haben mir einen etwas anderen Workflow ausgearbeitet. Hört sich gut an,bin da immer offen für neues.
#19
Ich vermeide es "radikal", das Scanprogram als Bildbearbeitung zu nutzen. Viel besser eignen sich hierzu andere Programme, in meinem Fall Photoshop. D. h. ich scanne "roh" mit linearer Kurve, einem Gamma von 1 und ohne jegliche Filter. Dann habe ich eine 1:1-Digitalisierung meines Negativs, also eine "Nullkopie" und dieses wird dann in einer "richtigen" Bildbearbeitung verarbeitet / bearbeitet. Das empfehle ich jedem, der nicht unbedingt auf die Schnelle eine Vielzahl an brauchbaren Bildern direkt aus dem Scanprogramm benötigt (sondern sich wie im Labor Zeit für jedes Einzelbild nimmt).

Gruß,

Thomas
#20
Zitat:Ich vermeide es "radikal", das Scanprogram als Bildbearbeitung zu nutzen. Viel besser eignen sich hierzu andere Programme, in meinem Fall Photoshop. D. h. ich scanne "roh" mit linearer Kurve, einem Gamma von 1 und ohne jegliche Filter. Dann habe ich eine 1:1-Digitalisierung meines Negativs, also eine "Nullkopie" und dieses wird dann in einer "richtigen" Bildbearbeitung verarbeitet / bearbeitet. Das empfehle ich jedem, der nicht unbedingt auf die Schnelle eine Vielzahl an brauchbaren Bildern direkt aus dem Scanprogramm benötigt (sondern sich wie im Labor Zeit für jedes Einzelbild nimmt).
So mache ich es auch, nur dass ich bei vuescan schon die Parameter veränder,wie Helligkeit,Weisspunkt, Gradiation dunkel/hell usw, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin. Erst dann kommt die weitere Bearbeitung in LR und CS und nur danach sind meine Bilder fertig. Ich bearbeite jedes Negativ, dass mir geeignet scheint, einzeln. so wie es in der klassischen  DuKa-arbeit auch passieren würde. Denn meiner Meinung nach ist jedes Negativ anders, auch wenn es aus einer Serie stammt, und benötigt dem entsprechend seine eigene Bearbeitung.
  


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