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Lith mit Adox Fineprint Vario Classic
#1
Hallo liebe Lith-Printer!



Ich bin nach l?gerer Abstinenz nun endlich wieder zum Lithprinten gekommen. Das Adox Fineprint Vario Classic (Baryt) gef?lt mir dabei sehr gut. Allerdings muss man mit dem Easy Lith einen recht fetten Ansatz machen (1+10), damit der Entwicklungsvorgang (bei 2 Blenden ?erbelichtung) nicht l?ger als 10 min dauert. Ich habe 24x30 entwickelt und ca. 1 Liter L?ung angesetzt (40ml. A+40ml. B+800 Wasser). Davon habe ich die H?fte zum regenerieren beiseite gestellt. Nun sollte man meinen, dass dieser fette Ansatz einigerma?n stabil bleibt. Jedoch ist schon der zweite Print recht verschieden vom ersten: Bei identischer Belichtung f?lt der Kontrast beim zweiten Print h?er aus, insbesondere ist die Maximalschw?zung gr?er. Die K?nung beim ?ergang zu den Schatten nimmt ebenfalls zu. Und ich hatte den Eindruck, dass die infekti?e Entwicklung zunehmend zeitiger einsetzt. Um die K?nigkeit zu d?pfen, habe ich beim dritten Print 10 ml Lith C (Sulfit) zugesetzt. Ergebnis: Der Print brauchte fast doppelt so lange, die K?nigkeit (aber auch die Maximalschw?zung) nahmen deutlich ab. Die 10 ml waren wahrscheinlich etwas zu viel.

Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Vor dem 4. Print (von einem anderen Negativ) habe ich den Regenerierungsansatz (s.o.) hinzugegeben. Das Ergebnis ist v?lig unbefriedigend, siehe Bild:

[ATTACHMENT NOT FOUND]

Die fehlende Maximalschw?ze kommt sicher von Lith C. Aber davon abgesehen sieht die K?nungstruktur aus wie die sogenannte chaotische infekti?e Entwicklung, laut Wolfgang Moerschs Datenblatt (Anzeichen daf?r sind "Flecken und Muster unregelm?iger Schw?zung in Lichtern u. Mittelt?en"). Als Ursache hierf?r ist angegeben: "Chaotische infekti?e Entwicklung kann auftreten bei ersch?ftem Entwickler mit hohem Semichinongehalt".

Gerade das scheint mir bei meinem Fall merkw?rdig: Insgesamt habe ich einen Liter fetten (1+10) Ansatz in der Entwicklungsschale (plus die 10ml C) und die Kapazit? ist gerade mal 4 Blatt 24x30?

Die L?ung stand h?hstens 3 Stunden und war am Ende der Entwicklungssession hellgelb, also sicher nicht ersch?ft oder totoxidiert.



Kann mir jemand meinen eventuellen Denkfehler erkl?en, bzw. mir sagen, wie man effektiver regenerieren kann, um aus der selben Entwicklermenge eine gr?ere Kapazit? herauszuholen? Ich habe irgendwie das Gef?hl, Lith-Entwickler zu verschenken, bzw. nicht optimal auszunutzen. Ist das genannte Papier vielleicht ein Sonderfall wegen der recht hohen Silbermenge (laut Adox-Datenblatt)?



Ich bin sehr dankbar f?r eure Tips!



Viele Gr??

Andreas
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Lith mit Adox Fineprint Vario Classic - von andreasdegner - 31-10-2009, 06:02 PM

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