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Agfa APX
#1
Ich habe jetzt schon von einigen Leuten gehoert, dass der Agfa APX100 ein so hervorragender Film seine soll. Der Neuauflage von Adox wird ja auch sehr entgegengefiebert.

Ich freue mich auch auf einen neuen Film von Adox, weil ich gerne neue Filme ausprobiere. Die meisten anderen im Forum freuen sich aber, dass die Qualitaeten des Agfafilms wieder erhaeltlich sein werden.

Der APX wurde vor meiner Zeit eingestellt. Jetzt interessiert mich, was an dem Film so gut gefaellt. Bitte mit Beispielhoto(s). <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.gif' class='bbc_emoticon' alt='Big Grin' />
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#2
Probier den Film doch einfach aus! Es gibt noch gen?gend Restbest?de, entweder als APX, Agfaphoto (z.B. im dm) oder als Rollei Retro.
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#3
Ich will mich eigentlich nicht auf einen Film einschiessen, der schon obsolet ist. Kurz mal einen kaufen ist eh nicht drinnen, da ich sehr weit weg (ca. 9000km) vom naechsten dm wohne.

Wenn dann die Version von Adox kommt, greife ich gerne zu.



Es interessiert mich nur, weil ich vor allem im deutschsprachigen Raum sehr viel gutes von dem Film hoere, aber selten etwas Konkretes.

Ausserdem ist es fuer Anfaenger auch recht interessant zu sehen und zu lesen, was erfahrenere Photoschuetzen an einem Film schaetzen.
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#4
Rein objektiv gesehen mag ich an dem APX 100 (nur um den geht es mir) den g?nstigen Preis, die zumindest bislang gute Verf?gbarkeit und die Robustheit. Mit diesem Film habe ich als Selbstverarbeiter angefangen und ich bin dabei geblieben, auch wenn ich zwischendurch viele andere ausprobiert habe. Mit dem APX 100 habe ich jedoch ?ber die Jahre konstant gute Ergebnisse erzielt, egal mit welchem Entwickler.



Rein subjektiv gesehen mag ich den Look des APX, vor allem wenn er in Rodinal entwickelt wird.
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#5
Der APX 100 hat eine sehr gute Grauwertdifferenzierung und einen hohen Kopierumfang. Das bedeutet, dass er auch noch gute Negative liefert, wenn er falch belichtet worden ist. Seine "Kurve" ist über einen längeren Bereich gerade als vergleichbare Filme und er erzielt höhere Maximal-Dichten.

Deswegen wurde er auch als Umkehrfilm unter dem Namen Scala auf klarem Träger angeboten.

Wenn mit dem Zonensystem gearbeitet wird bekommt man mehr Zeichnung in den Lichtern und Schatten.



Es ist ein sehr guter Film. Andere Hersteller haben aber auch gute Filme. Man kann sich auf jedes Material einlassen. Selbst ein "schlechter" Film ist nie wirklich schlecht. Körnigkeit kann man mit Überbelichtung und Perceptol "bekämpfen", fehlende Schattenzeichnung mit Überbelichtung, "hängende" Kurven durch genaues Arbeiten, flache Kurven durch eine Entwicklungsanpassung, schwankenden Chargen durch Eintesten usw.



Bei jedem guten Qualitätsfilm ist nichts dergleichen notwendig.



Viele Grüße,



Mirko
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#6
[quote name='Mirko Boeddecker' timestamp='1329993463' post='13814']

Selbst ein "schlechter" Film ist nie wirklich schlecht.[/quote]



Na ja, es gibt schon Extrembeispiele, z.B. Lucky ohne wirksamen Lichthofschutz.



Ansonsten hast du natürlich recht. Man kann sich jeden Film zurechtbiegen, wenn man sich mit der Entwicklungskinetik etwas auskennt. Man büßt vielleicht etwas von der sonst erreichbaren Empfindlichkeit ein. Aber insbesondere die Grauwertabbildung bekommt man fast immer hin und erhält einen auf jeden Fall brauchbaren Film.
Bleibt dran, am Sucher.



--Uwe
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