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Belichtungszeit f?r Dia messen
#1
Habe ich folgendes richtig verstanden:



Ich messe ein Objekt mit einem Spotmeter aus. Die Schatten bewegen sich in Zone III, die Lichter in Zone VIII. Bei einem Negativ w?rde ich die Belichtungszeit nach Zone III ermitteln.



Ich habe mal gelesen, das man bei Diafilmen umgekehrt verfahren soll. Hei? also in diesem Bsp. w?rde ich dann das Dia nach der Belichtungszeit f?r Zone VIII belichten. Stimmt das?
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#2
Hallo,

bin kein Zoni und kann deshalb deine Frage nicht wirklich beantworten. Aber warum so kompliziert?

Bei Dias suche ich mir den Teil des Bildes der neutral wiedergegeben werden soll und messe diesen mit Spot an. Bei Bedarf kann man dann noch die Schatten und Lichter anmessen, die noch Zeichnung haben sollen, und kontrollieren ob diese in dem Bereich von +/- 2EV liegen. Wenn nicht muss man sich entscheiden, was wichtiger ist und entsprechend korrigieren.



Detaillierter und exakter beschreibt das z.B. John Shaw in seinen B?chern.



Gru?Ronny
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#3
Ich machs noch unkomplizierter;-) Ich messe mit der mittenbetonten TTL Integralmessung meiner F1N...



Nun der Belichtungsspielraum ist nicht sehr gro?bei Dias.



Ist das Motiv im Belichtungsspielraum dann misst man im Prinzip auf den mittleren Belichtungswert, was dann heller und d?nkler ist ist am Dia drauf. Geht sich das nicht aus, was oft vorkommt, dann misst man idR so, dass die Lichter noch Zeichnung haben. Grundregel daher beim Dias fotografieren: Messung auf Licht und nicht wie beim Negativ auf Schatten. Im Zweifel eher weniger belichten als zuviel.



Beim Projezieren st?en ausgefressene Lichter oder ?berbelichtete Dias jedenfalls vielmehr, als abgesoffene Schw?zen und unterbelichtete Dias.



Sicher, mit Zonensystem und Spotmessung kann man sicherlich noch genauer arbeiten. Zahlt sich vielleicht aus, wenn man auf Planfilm fotografiert oder so. Unbedingt brauchen tut man das nicht, ich hab jedenfalls kaum Fehlbelichtungen.



lg Thomas
analog rockt.

VFDKV #252
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#4
Der Zoni belichtet weder auf die Lichter noch auf die Schatten, sondern er kennt die Kennlinie seines Films! Das heisst er weiss beim Negativfilm genau, wieviel Licht gerade eben eine erste verwertbare Schw?zung erzeugt und wieviel Licht eine so starke Schw?zung erzeugt, dass auf seinem Papier nachher fast volles weiss erscheint. Beim Diafim ist es genau umgekehrt, er weiss welche Lichtmenge das tiefste schwarz gerade eben antastet und welche Lichtmenge das Dia fast voll transparent werden l?st. Und dann misst er den Kontrast seines Motivs aus und ?berlegt, welche Teile davon nachher wie hell kommen sollen, welche beim Dia ggf. ganz im Schwarz verschwinden sollen, welche ganz transparent werden k?nen, welche Teile bildwichtig sind und unbedingt in die Mitte der Kennlinie m?ssen. Oder bei kontrastarmen Motiven auf Dia, ob das Motiv auf der Kennlinie leicht nach rechts muss (?erbelichtung), damit es in der Projektion besser kommt usw. Der Zoni ermittelt die Belichtungszeit keinesfalls pauschal nach einer bestimmten Zone.



Gru?Wolfgang
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