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Planfilm entwickeln
#1
Hallo,



leider findet man Entwicklungszeiten ja oft nur f?r KB/Rollfilme. Ich m?hte nun 4x5" Planfilm entwickeln und frage mich, ob ich den film (wegen der geringeren oberfl?he) k?rzer entwickeln muss, und falls ja, in welchem verh?tnis zum KB/Rollfilm-Wert.



Danke euch,



Paul
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#2
Hallo Paul,

soweit ich die chemischen Prozesse verstehe, gibt es nur einen Zusammenhang zwischen der Konzentration der Chemie (Intensit? der Prozesse) und der Entwicklungszeit, nicht aber einen Zusammenhang zwischen Zeit und Menge des Entwicklers. Da bei einem kleinen Filmformat in der Tat weniger Fl?he zu entwickeln ist, k?nte es h?hstens sein, dass man mit weniger Fl?ssigkeit auskommt, wobei nat?rlich darauf geachtet werden muss, dass soviel da sein muss, dass alle bzw. das ganze Negativ im Entwickler liegt.

Franz (cfb_de) kann Dir das sicher ganz genau erkl?en.

Ich entwickle jedenfalls alle Formate des gleichen Filmtyps (KB, Rollfilm, Planfilm) mit der gleichen Verd?nnung und in der gleichen Zeit.

Viele Gr??,

Andreas
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#3
Moin,



zwischen KB-, Roll- und Planfilm gibt es bei einigen Herstellern Unterschiede in der Emulsionierung. Daraus ergeben sich die unterschiedlichen Entwicklungszeiten. Bei digitaltruth.com kommen noch Glaube, Liebe, Hoffnung von meist amerikanischen Amateuren hinzu.



Da man Planfilme aber eh passend zu ihrer Belichtung entwickelt, kommt man dort kaum um eine Eintesterei drumrum. Das machen wir alle ja auch bei KB-Filmen, da die tabellierten Zeiten auf Kipp-Rhythmus, Thermometerfehler, Verd?nnungsfehler, Ausgie?eiten u.v.a.m. f?r jeden einzelnen passend gemacht werden m?ssen.



Zu der von Paul angesprochenen m?lichen Verk?rzung kann ich aber ganz klar sagen, da?die *nicht* mit der kleineren Filmfl?he zusammenh?gt. (Wenn ?berhaupt, mit einer anderen Emulsion beim Planfilm.)

Negative werden nicht ausentwickelt und Entwicklerans?ze sind bei der Negativentwicklung traditionell (und damit der Proze?beherrschbar bleibt) ?berdimensioniert. D.h., auch bei einer Mindestmenge landet noch gen?gend funktionsf?iger Entwickler im Ausgu?und stirbt erst in der zweiten Kanalkr?mmung unter der Hauptstra?.



Ergo: Wg. "Filmfl?he" k?rzere Zeiten zu nehmen ist ebenso Bullshit wie Kochzeitunterschiede zwischen 250g und 500g Nudeln. Chemie mal praktisch erkl?t:-)



Beste Gr??,

Franz (zuf?lig vom Fach:-)
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#4
danke, also (ob viel oder wenig) nudeln immer al dente kochen, ja?! wird gemacht.
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#5
[quote name='regennacht' post='10202' date='06-03-08, 10:22 ']danke, also (ob viel oder wenig) nudeln immer al dente kochen, ja?! wird gemacht.[/quote]

Ja klar, aber in der entsprechenden Chemie. Hahnenwasser plus NaCl (Kochsalz). Passt ausgezeichnet zu Kalbsfleisch an rassiger Peffersauce.



Hermannn



PS: Ich lasse kochen <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/rolleyes.gif' class='bbc_emoticon' alt='Wink' />
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#6
Siehste, ich krieg die Chemie bewu? hin und kann folglich auch kochen:-)



"Schatz, wie lang mu?das braten?" "Bis es fertig ist."



Gru?

Franz
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#7
Bei Ilford-Filmen werden in den entsprechenden Datenbl?tern keine Unterschiede f?r die verschiedenen Filmformat gemacht. Bei Foma aber habe ich zwischen KB-Film und Planfilm erhebliche Unterschiede gefunden.



Wie Franz schon sagte, besonders bei Planfilmen sollte man auf ein Eintesten nicht verzichten. Die Entwicklungsmethode z.B. Tank oder Schale und die Art der Bewegung kann zu Abweichungen bei der Entwicklungszeit f?hren. Bei den Tanks gibt es auch noch unterschiedliche Bauformen mit und ohne M?lichkeit zum Kippen.



Beste Gr??,

Otto!
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#8
[quote name='cfb_de' post='10201' date='05-03-08, 22:51 ']Ergo: Wg. "Filmfl?he" k?rzere Zeiten zu nehmen ist ebenso Bullshit wie Kochzeitunterschiede zwischen 250g und 500g Nudeln. Chemie mal praktisch erkl?t:-)



Beste Gr??,

Franz (zuf?lig vom Fach:-)[/quote]



Da mu?ich Dir leider wiedersprechen Franz. Als ich anfing meine Planfilme einzutesten hab ich ein Blatt mit dem Sensi belichtet und mit der Entwicklermenge f?r einen Film (=4 Blatt) entwickelt. Nachdem ich meine Zeiten hatte 4 Blatt rein und sie waren zu knapp entwickelt. N?hste Entwicklung mit 3 Blatt normal belichtet und einem Blatt mit dem Sensi belichtet: eine astreine -1,5N Entwicklung.

Genau erkl?en mu? aber Du mir das ;-)



Gru?Peter
THINK POSITIVE - MAKE NEGATIVES
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#9
Hallo Peter,



welcher Entwickler war das? Sicher, da?der ausreichend bemessen war? In meinem 3006er Jobo brauche ich z.B. mit Rodinal 1+50 garnicht erst anzufangen, wenn mehr als drei Filme drin sind.



Das hat aber wenig mit "Entwicklungszeitenanpassung" zu tun, sondern ist eher -um mal wieder Pasta zu bem?hen- ein Problem folgender Art: Zuviele Nudeln und zu wenig Wasser im Topf:-)



Beste Gr??,

Franz
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#10
Hallo Franz,



das war 100-er Foma in LQN. Und Menge war sowohl f?r 4 wie auch erstrecht f?r einen Film okay ;-)

Ich denke mal da?der Entwickler zwar reichlich dimensioniert ist, aber ob ein oder 4 Blatt drin sind ist schon ein ordentlicher Unterschied. Wenn Du in Stamml?ung von irgendeinem Entwickler entwickelst mu? Du ja meist auch immer mehr Zeit zugeben.



Gru?Peter
THINK POSITIVE - MAKE NEGATIVES
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