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St?ckchen im Calbe E 102
#1
Hi,



habe gestern einen neuen Ansatz mit meinem Positivebtwickler E102 gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass irgendetwas festes sich in der Originalflasche befindet . Ich also Taschenlampe geholt und versucht einen Blick hineinzuwerfen. Es sah aus wie Eis!!! <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/blink.gif' class='bbc_emoticon' alt='Smile' /> Gut dachte ich mir, hattest ihn ja im K?hlschrank, vielleicht haben sich ja Eiskristalle gebildet. Ich also die Flasche in der K?che stehengelassen und was soll ich sagen.......die festen wei?n/durchsichtigen Brocken sind noch da.



Der Entwickler ist auch noch nicht alt, so ca. 4Monate und der K?hlschrank l?ft auf 6-8 ?C.



Kann mir einer sagen, was das f?r Brocken/St?cke sind.

Ach so, die sind auf der Seite entstanden, auf der die Flasche immer lag (auf der Seite und unten)



Gru?
Lui
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#2
Lui,



mal ganz abgesehen von der m?lichen gesundheitlichen Gef?rdung (wenn es kein separater Labork?hlschrank ist) mag Fl?ssigchemie nicht gek?hlt aufbewahrt werden.

Was Du sehen kannst sind Salzkristalle. Ein Entwicklerkonzentrat ist eine hochges?tigte L?ung und wenn diese l?gere Zeit zu k?hl gelagert wird fallen die Kristalle wieder aus der L?ung und kristalisieren aus.



Du k?ntest sie wieder in L?ung bringen indem Du das Konzentrat unter leichtem R?hren in einem Wasserbad erw?mst.



Wenn es sich aber nur um wenige Kristalle handelt kannst Du den Entwickler auch einfach so weiterbenutzen.



Gr??,



Mirko
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#3
Hi Mirko,



Deine Sorge bez?glich meiner Gesundheit ist zwar sehr nett aber nicht n?ig, denn ich habe extra einen Labork?hlschrank <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/cool.gif' class='bbc_emoticon' alt='B)' />



Die St?ckchen (oder besser gesagt St?cke) sind recht gro? So ca. 2x4cm oder sogar gr?er. Wollte der Chemie halt was gutes tun und lagere sie im K?hlschrank. Wei?jetzt, dass das nicht so prickelnd ist <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/huh.gif' class='bbc_emoticon' alt='Huh' />



Wie sieht denn das mit der Haltbarkeit aus, wenn ich den Rest (ca. 400-500ml) jetzt erw?me?



Einen Ansatz werde ich wohl noch machen und dann werde ich deinen Tip mal ausprobieren. Danach habe ich eh vor, den Entwickler zu wechseln (den guten alten N113 z.B.), denn die Ergiebigkeit mit ca. 2,5m? ist f?r den Preis nicht gerade hoch <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/mad.gif' class='bbc_emoticon' alt='Smile' />



Gru?
Lui
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#4
Kann mir einer einen guten Positiventwickler empfehlen, der neutral oder sogar etwas warm entwickelt? mit guter Ausnutzung? Gute Standzeit in der Schale (nicht wie Neutol WA in der Verd?nnung 1+11, der an einem Tag verbraucht werden sollte)?



TT Eukobrom?

TT Variospeed W?

Moersch?



Gru?
Lui
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#5
Hallo,



Ich benutze den N113 und bin damit hoch zufrieden. In einer Faltflasche scheint er ewig zu halten. Auch lange Pausen im Labor machen keine Probleme. Er verbraucht sich haupts?hlich durch verschleppen der Fl?ssigkeit. Bromsilber wird wunderbar neutral, Chlorbromsilber, je nach Sorte mehr oder weniger warmtonig.



Ich setze 5 l N113 im Eimer an und verteile ihn auf entsprechend viele Faltflaschen. Darin bleibt er frisch bis zum Einsatz.



F?r meine Arbeitsweise ist das der ideale Entwickler.



Viele Gr??

Renate
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#6
Hi Renate,



wie viele Bilder und in welcher Gr?e entwickelst Du im N113?



Gru?
Lui
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#7
Hallo,



Ich z?le nicht mit. F?r Buchf?hrung fehlt mir die Zeit. Vermutlich hat der N113 eine weit h?ere Kapazit?, als ich ausnutzen kann. Mir ist bisher noch nie passiert, dass der N113 w?rend des Gebrauchs nicht mehr funktionierte. Irgendwann wird die Menge Fl?ssigleit in der Schale durch Verdunstung und Verschleppung so gering, dass ich damit nicht mehr arbeiten kann. Barytpapier saugt einiges auf. Meist ist der Entwickler dann auch deutlich verf?bt und ist es Zeit zum Wechsel. Da der Entwickler sehr g?nstig ist, habe ich nicht den Ehrgeiz, ihn bis zum letzten Tropfen auszunutzen.



Viele Gr??

Renate
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#8
Hi Renate,



ich finde ihn irgendwie nicht so g?nstig, denn 1,50
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#9
hallo lui,



eine verl?gerung der entwicklung ist nicht erforderlich. papier einfach ausentwickeln lassen und gut ist es. ich setze n113 im 10-liter kanister an. reicht (und h?t!) fast ein jahr, ohne schutzgas, glasperlen oder faltflaschen. es ist mir noch niepassiert, das n113 irgendwie umgekippt w?e... es sei den, man gibt einen guten schluck fixierer hinzu...

gr?sse uwe



ps: ich muss noch hinzuf?gen, dass mein verwendeter n113 vor knapp 20 jahren hergestellt und einget?tet wurde....
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#10
[quote name='uworischki' post='10213' date='07-03-08, 19:29 ']eine verl?gerung der entwicklung ist nicht erforderlich. papier einfach ausentwickeln lassen und gut ist es. ich setze n113 im 10-liter kanister an. reicht (und h?t!) fast ein jahr, ohne schutzgas, glasperlen oder faltflaschen. es ist mir noch niepassiert, das n113 irgendwie umgekippt w?e... es sei den, man gibt einen guten schluck fixierer hinzu...[/quote]



Hallo Uwe,



so ist es. Bestimmte klassische Entwickler halten nahezu ewig. N113, Eukobrom oder Paper Dur w?en da aus meiner Erfahrung zu nennen. Allesamt klassische Ans?ze ohne gro?n modernistischen Schickimicki.

Momentan benutze ich einen selbstangesetzten Papierentwickler: 7g Metol, 7g Hydrochinon, 65g Natriumsulfit sicc., 135g Soda sicc., 3g KBr auf einen Liter (zum Ansatz angeblich 1+4 verd?nnen, ich nehm 1+7). Das Zeug h?t ewig, die Rezeptquelle ist "Weiss/Kahlau, Taschenbuch der Photographie, Humboldt Taschenb?cher, 1958 Verlag Lebendiges Wissen GmbH M?nchen".



Warum h?t das ewig? Zum einen ist genug Sulfit drin. Die Br?he ist in dem Buch sogar als Negativentwickler empfohlen und bringt bei meinen Ortho-Filmen nach Sicht entwickelt (deshalb wei?ich keine Zeiten) gute und feink?nige Ergebnisse.



Zum anderen hat man damals Papierentwickler nicht gleich weggesch?ttet, wenn sie ins gelbliche gedriftet sind. Einmal sieht man das bei Rotlicht in schwarzen oder roten Schalen nicht, zum anderen ist die L?ung dann noch v?lig in Ordnung. Papiere werden ja nicht nach Stoppuhr, sonder bis zum Schlu?entwickelt.



Ich sch?tte Entwickler weg, wenn die Bildspurzeit bei Vario Classic FB (habe ich noch ca. 30m davon) die 45sec ?berschreitet. 25-30sec sind bei dem Papier normal, mindestens drei Minuten sollte man das Papier sowieso entwickeln, weil da in den Schw?zen immer noch etwas kommt.



Bei meinem n?hsten Selbstansatz f?r Papierentwickler nehme ich anstelle der 7g Metol mal 0,5g Phenidon. Dann sollte die Suppe noch l?ger halten, weil bei dieser Formulierung die Oxidation von Phenidon erw?nscht ist und die Funktion erst herstellt. Wenn das klappt, habe ich hier dann f?r den Gegenwert von keinen vierzig Euro genug Chemie f?r die n?hsten f?nfzig Jahre Papierentwickler. Man k?nte mich also dann in der Holzkiste noch mit Hydrochinon best?ben. Soll ja gut f?r den Teint sein:-)



Beste Gr??,

Franz
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