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APX 100 und Promicrol
#11
Wolfgang,



ich habe deinen Rat befolgt, die Ergebnisse finde ich aber nicht so erhellend. Ich habe die Fotos bei sch?em Sonnenschein, also hohem Motivkontrast gemacht. Das Ergebnis: bei 11 Minuten (wie auf der Flasche) gab's einen Kontrast von 1,3 und bei 17 min von 1,2. Habe auch bei tr?bem Wetter das gleiche fotografiert und es ergab einen Kontrast von jeweils 0,7, unabh?gig von der Entwicklungszeit. Der Unterschied zwischen 1,3 und 1,2 k?nte auch eine Testabweichung sein (Temperaturdifferenz o.?)..



Was habe ich daraus gelernt? Keine Ahnung. H?hstens: bei tr?bem Wetter kommte immer ein kontrastarmes und bei sonnigem ein kontrastreiches Negativ heraus?



Wilfried
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#12
Hallo Wilfried,



da scheint es noch ein grunds?zliches Verst?dnisproblem zu geben. Bei Sonne kann es keinen Kontrast im Bereich 1..2 geben, dieser liegt viel h?er. Beschreib doch bitte mal, was Du mit Kontrast meinst und wie Du diesen gemessen hast.



Gru?Wolfgang
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#13
Hallo Wolfgang,



vielleicht hei? das auch anders. Mein Splitgrade hat das so gemessen, d.h. der Abzug h?te Gradation 0-1 abgezogen werden sollen. Bei den Negativen bei tr?bem Wetter w?en es welche auf Gradation nahe 4 gewesen.



Wilfried
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#14
Wilfried, sehe ich das richtig: Du hast erst vor kurzem mit dem Selbstentwickeln angefangen und benutzt schon Splitgrade von Heiland? Das w?e ungef?r so, wie wenn ein Fahrsch?ler mit einem Fahrzeug ?bt, das von selbst lenkt und Gas gibt. Um das richtige Entwickeln zu lernen muss man auf solche fehlerkompensierenden Hilfen zun?hst unbedingt verzichten und einfach fest auf Gradation 2 (Grad.wandelpapier ohne Filter) vergr?sern. Deine Zahlenangaben sind nicht der Kontrast, sondern die Gradation des Papiers, die das Splitgrademodul als optimal ausgemessen hat. Die Aufnahme bei Sonne ergab also Gradation weich bis extraweich, das heisst: Negativ zu hart, ?berentwickelt. Die Aufnahme bei tr?bem Wetter ergab Gradation hart, d.h. Negativ unterentwickelt.

Also: Zun?hst keine Splitbelichtung (in der englischen Literatur: split filtering) benutzen, sondern nur *eine* Belichtung ohne Filter und dann die Vergr?serungen beurteilen. Und zun?hst nur auf Szenen mit Sonne konzentrieren. Und da ist jetzt die Frage, welches Negativ ergibt das beste Bild.



Gru?Wolfgang
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#15
Mirko: das Forum steht noch auf Sommerzeit, die Zeitstempel gehen 1 Stunde vor.



Gru?Wolfgang







Edit: Jetzt passt alles.
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#16
Wilfried ?bt jetzt wohl kr?tig, bis alles ohne die aktive Mitwirkung durch das Splitgrademodul passt. Es ist am Anfang wirklich wichtig, dass man sich von den Automatiken nichts vormachen l?st, sonst bleibt man zu leicht bei zweitklassigen Negativen h?gen und wenn nicht zuf?lig mal jemand mit Ahnung seine Negative sieht und den Fehler bemerkt, bleibt er wom?lich jahrelang auf diesem Niveau. Die Splitgrade-Maschinerie hat er nat?rlich nicht umsonst gekauft, sie stellt sp?er eine zeit- und materialsparende Hilfe dar.



Optimalerweise sollten Negative ja immer so entwickelt werden, dass man mit der Gradation Spezial (=2) genau hinkommt. Warum? Es gibt nur 2 Gradationen, die grossen Tonwertreichtum und satte tiefe Schw?zen liefern, das sind Spezial und Normal (=3). Und weil sich immer wieder zeigt, dass einem Bild auf Spezial ein bisschen der Biss fehlt und etwas h?ter besser wirkt, eicht man sinnvollerweise auf Spezial und hat dann Normal als h?tere Reserve parat.



W?nscht man spezielle Effekte k?nen nat?rlich auch die extremen Gradationen sinnvoll sein. Daran sollte man aber erst denken, wenn man das Handwerk f?r das Standardbild verstanden hat.



Gru?Wolfgang
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#17
In der Zeitschrift Foto Hobby Labor 5/84 gibt es einen umfangreichen Bericht ?ber Promicrol.

Dort wird eine Tabelle geliefert, die den Objektkonrast mit der Belichtung und der Entwicklung in Beziehung setzt.



Bei niedrigem Objektkontrast soll um zwei Stufen k?rzer belichtet werden und die Entwicklungszeit um 30% verl?gert werden.



Bei hohem Objektkontrast soll um eine Stufe l?ger belichtet werden und die Entwicklungszeit um 30% verk?rzt werden.



Die Belichtungsausgangswert bezieht sich dann nicht auf die Nennempfindlichkeit, sondern auf die frei gew?lte.
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