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filmrollen neu best?cken
#1
hallo, habe mir k?rzlich einen gro?n haufen fotolaborbedarf gekauft und bin nun am experimentieren ....- den vergr?erer etc hab ich alles kapiert .... aber ich habe auch ein kleines ger? gefunden, mit dem man meiner meinung nach filmh?lsen wieder mit neuem film best?cken kann .... wie geht denn sowas? bzw wo kaufe ich solchen film der dann wohl am laufenden meter ist - und was muss ich beachten?



w?rde mich sehr ?ber eine ausf?hrliche antwort freuen!!!



LG

steffen
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#2
Hallo steffen,



wenn es wirklich ein Filmlader ist, dann kommt da sog. "Meterware" rein, also eine Filmrolle mit 17 oder 30,5m. Die gibt es eigentlich von allen g?gigen Filmsorten.

Au?rdem ben?igst Du noch Filmpatronen zum Wiederbef?llen, weil das moderne Patronenzeugs sich nicht zerst?ungsfrei ?fnen l?t, und stabiles Klebeband. Das ganze Zeug gibt es z.B. hier bei Fotoimpex.



Und jetzt geht's los: Du hast n?lich nur einen Versuch. Mach Dich bei Licht (und ggf. mit einem alten Filmschnippel) mit dem Lader vertraut. Nun geht's ins Dunkle zum Filmeinlegen.



Bei Ilford ist im Pappkarton die Meterware in eine schwarze Plastikt?te eingelegt, bei Filmotec und Foma der Pappkarton durch eine Blechdose ersetzt. Achtung: Die Blechdosen sind nach dem ersten ?fnen nicht mehr lichtdicht!

Damit sich der Film nicht von der gro?n Rolle abzwirbelt ist er mit einem Streifen Klebeband angeklebt.



M?liche Fallstricke sind: Dein Film kommt "auf Spule" konfektioniert und pa? damit nicht in den Lader - Rolle ist zu breit. Tja. Pech. Jetzt kannst Du Dir ?berlegen, den Film umzuwickeln auf "Kern" (echt tolle Arbeit bei 30m Film - nat?rlich v?lig staubfrei zu bewerkstelligen) oder aber, warum es eine gute Idee gewesen w?e, Material zum erneuten lichtdichten Verpacken mit ins Dunkle zu nehmen...

Noch'n Fallstrick: Der Film kommt auf "Kern", dessen Innendurchmesser ist aber zu gro?und die Filmrolle schleift an der Wand des Laders. In g?nstigen F?len hat man einen passenden Kern in der Tasche stecken, Du aber wahrscheinlich beim ersten Mal nicht. Vgl. oben: "oder aber, warum es eine gute Idee..." Besonders fies dabei ist, da?man nicht mal eben nachschauen kann, was evtl. passen k?nte...



Finanziell lohnen tut sich selberladen eigentlich nicht. Ich finde es aber sehr praktisch, unterschiedlich lange Filme einspulen zu k?nen. Und in einem Fall lohnt es sogar finanziell *sehr*: TC27/UN54/N74.



Beste Gr??,

Franz
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#3
In der DDR haben wir sowas gemacht, die damaligen H?lsen der normalen NP-Filme lie?n das Wiederbef?llen zu. Ich mache es jetzt nicht mehr und w?rde es auch unter g?nstigeren Umst?den (einfache Beschaffung von Meterware und H?lsen) nicht tun. Ein Labor packt Filme mit weniger Staub (staubfrei?) ein, das schafft man nicht. Und die Filzdichtungen der Patronen werden auch nicht besser, sie neigen irgendwann zur Undichtigkeit und zum Dreck aufsammeln - Kratzer.



Ich hasse Ausflecken.
Bleibt dran, am Sucher.



--Uwe
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#4
Ich hole mal aus aktuellem Anlass diesen uralten Thread nach vorne und füge gleich ein Zitat ein:

 

Zitat:Noch'n Fallstrick: Der Film kommt auf "Kern", dessen Innendurchmesser ist aber zu groß und die Filmrolle schleift an der Wand des Laders. In günstigen Fällen hat man einen passenden Kern in der Tasche stecken, Du aber wahrscheinlich beim ersten Mal nicht.  Besonders fies dabei ist, daß man nicht mal eben nachschauen kann, was evtl. passen könnte...


Beste Grüße,

Franz
 

Nun, genau das ist mir (verdammt!) eben passiert.

Habe mein Geld zusammengekratzt und zwei Rollen ORWO-Film bei Filmotec bestellt, eine UN54 und eine N74+. Extra auf Kern dazugesagt, wie ich mal hier im Forum gelesen habe, damit die Rolle in den Lader passt.

Beim Einfüllen im Wechselsack in meinen Hama-Filmlader (Modell 3) überkam es mich nun siedend heiß, dass nämlich die Öffnung des Kerns, also das Loch in der Mitte, etwas dicker als mein Zeigefinger ist, soweit ich das Fühlen konnte, die Steckwelle des Filmladers aber wesentlich dünner. Ich habs jetzt noch nicht gemessen, aber so etwa 8mm.

 

Was mach ich nun? Die Rolle passt in den Lader, ich könnte damit sogar füllen, aber da die Rolle in der Mitte keinen Halt findet, würde sie wüst im Lader herumschlackern und natürlich an der Innenwand schleifen. Die ist zwar glatt, aber gut ist das sicher nicht. Ich habe im Netz gesehen, dass es wohl Adapter gibt, aber woher soll ich die richtige Größe wissen? Nachschauen kann ich schlecht.

 

Zuerst dachte ich, die bei Filmotec hätten mir was falsches geliefert, aber die Bezeichnung "auf Kern" ist wohl keine geschützte bzw. eindeutige ...

 

Hat irgend jemand hier eine schlaue Idee, damit aus meinem Spulendilemma doch noch eine freudige Erstbefüllung werden kann? Mann, ich bin echt sauer ... nur weiß ich nicht, ob eher auf mich oder auf die Filmhersteller mit ihren x Standards ...

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#5
Hi.

 

Also ich fülle recht häufig die alten Patronen wieder auf. 135er als auch SL Patronen.

Und hatte noch keine Probleme mit falschen Kerndurchmessern der Meterware (Foma).

Licheinfall im Patronenmaul bis jetzt auch nie.

Das letzte Bild einer wiederaufgefüllten Patrone ist bei mir allerdings oft/immer unbrauchbar.

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#6
Also ich hatte auch nie Probleme mit dem Auffüllen der Patronen. Ich habe das immer gemacht, wenn ich Workshops hatte bei denen ich viel Film für wenig Geld gebraucht habe. Die Patronen waren von unserem Gastgeber und haben einen Bajonettverschluss, gehen also relativ leicht  auf und  zu. Es war damals Fomapan 400 den ich eingerollt habe. Ansonsten hatte ich bei meinem Durchsatz aber nie das Bedürfnis Meterware einzusetzen. Liegt aber auch daran, dass ich fast nur noch Planfim und Rollfilm verarbeite. 

 

Gruss Sven. 

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#7
Von mir anzumerken ist noch.

Das es sich bei Foma mit seinem moderatem Preis von ca 43€ fur 30.5m für mich lohnt.

Beim IlFORD mit 70 -80 € und anderen die noch mehr kosten,Kaufe ich aber fertig konfektioniert.

Wobei ich betonen möchte daß ich nicht über die Preise meckere!

 

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#8
Wie groß ist denn die Öffnung in der Mitte des Foma-Kerns?

Wobei das für mich irrelevant ist. Hab ja keine Foma-, sondern eine Filmotec-Rolle. Nach etwas Zähneknirschen habe ich mir kurzentschlossen einen provisorischen Adapter aus einer zerschnittenenen Klorollen-Pappe und einem Tempotaschentuch gebastelt. Damit sitzt die Rolle im Lader einigermaßen fest und schleift nicht an der Innenwand. Wenn sie leer ist, messe ich den (Innen-)Durchmesser des Kerns (Bobby) und überlege, wie ich weiter verfahre.

 

Da ein Unglück nie allein kommt (behauptet der Volksmund) ist mir nun auch noch die Kurbel zum Einfüllen abgebrochen. Ich könnte k...n. Was wohl etwas altersschwach, das blöde Plastikdingens, und ich zu ungeduldig, nach den Stunden Bastelarbeit bei diesen Temperaturen. Wie kann man als Hersteller so ein wichtiges Teil nur so billig herstellen? Also muss ich weiter improvisieren und mir ein Provisorium aus Holz basteln. Nehme versuchsweise einen Halter für Schreibfedern (Kalligraphie), der läuft konisch zu und lässt sich hoffentlich an der richtigen Stelle (Dicke) absägen und mit einem Schlitz für den Zugriff auf die Filmrolle versehen.

 

Ich berichte jetzt deswegen so ausführlich, weil ich sicher nicht der einzige Filmlader- Anfänger bin und die Informationen seitens der Hesteller von Filmrollen, -ladern etc. nicht nur dünn, sondern quasi nicht vorhanden sind. In der Anleitung des Hama-Laders Modell 3 wird auf derlei Probleme mit keinem Wort eingegangen. Dort gibt es nicht mal eine Skizze zum Einsetzen der Patronen. Nur ein paar dürre Worte, dass 30-Meter-Rollen verwendet werden können. Nun ja. Vielleicht können ja einige Leser davon profitieren und ersparen sich damit manche Enttäuschung und Materialverlust.

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#9
Hallo Steffen,

 

Zeig doch mal ein Bild von dem Teil, ich habe meherer verschiedene Filmlader im Einsatz vieleicht kenne ich den.

 

und hallo Morte, zuerst herzlichen Glückwunsch zu dem N74+

gutes material in Acurol N gebadet kriege ich da schöne gleichmäsige negative auch mit der Lomo Spiner.

was deine abgebrochene Kurbel betrift das Problem habe ich auch gehabt, weis nur nicht b ei welchem Lader, 

warscheinlich sind es die selben. Ich habe mir so beholfen dass einer meiner Lader ne Metalkurbel hat die die auch bei diesem passt.

 

und noch ne bemrkung zum wirtschaftlichen es lohnt sich auf jeden fall vorausgestzt man arbeited sauber und verklebt die filme richtig auf den Spulen.

wenn man Meter Film gegen konfektioniert aufrechnet geht die Rechnung nicht immer auf.

Da es aber im Fachhandel vor Ort kaum noch analoges Material gibt, und der Internetkauf oft erst bei größerer Menge lohnt

(versandkosten, Mindestbestellwert, Fahrt zur Postagentur das Paket abzuholen) ist Meterware ideal da sie in der gfriere (so nennt man bei uns die Tiefkühltruhe und den moderneren Gefrierschrank) wenig Platz verbraucht.

und ich kann individuell die Länge anpassen.

 

Gruß Achim

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#10
Hi Morte


Ich habe mal gemessen.

Der Doorn hat 8mm

Die weisse Spule 25mm (war beim kauf dabei)

Die schwarze ist eine leere Foma Spule

Der Spuler nennt sich "Watson Model 100"


Gruß

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