Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Laborwaage
#1
Hallo,



wer hat grunds?zlich Erfahrungen mit Laborwaagen von Dipse oder speziell mit dem Modell "Dipse-XL 500"?



Vielen Dank im voraus f?r alle Bem?hungen.



Thomas Hoppe
Zitieren
#2
Hallo Thomas,



kauf es und glaube daran. Exakte Laborwaagen (z.B. Sartorius) sind um ein vielfaches teurer. Die Linearit? bei diesen G?nstig-Ger?en ist nur mit gutem Willen vorhanden.

Andererseits: Willst Du wirklich Deine Photochemie aufs Milligramm genau einwiegen? Dann w?st Du sehr, sehr optimistisch was Deine sonstigen Fehlerquellen im Labor angeht.

Wenn Du *exakt* einwiegen willst, dann solltest Du darauf achten, da?die Waage im Bereich von 0,1g bis 1000g (+Tara!) ihre Genauigkeit h?t. Sonst bleibt Dir (f?r wirklich exakte Arbeitsweise) nur der Weg, jede Komponente f?r den Selbstansatz einzeln in Ma?olben einzuwiegen und bei definierter Temperatur (das sind meist 20?C) mit frisch destilliertem Wasser aufzuf?llen. Dann das notwendige Quantum entnehmen und in den Ma?olben zum Ansatz ?berf?hren... So setzt Du aber wohl auch nicht Photochemie an, oder? Also, dann reicht dieses Sch?zeisen. Wir haben solche Teile (Oberschalenwaagen) damals als "Schweinewaage" bezeichnet. Und auch heute, wo ich als Chemiker mittlerweile Autos entwickeln helfe, wundern sich immer wieder Versuchler, auf wieviel sich ein Fehlerchen von 0,1g aufsummieren kann.



In der Photographie ist das aber v?lig egal. Der Fehler bei der Temperaturmessung ist weitaus brutaler. Und bei der Filmentwicklung tut falsches Kippen mehr B?es als der Sommersonnenschein. Gerade das Sulfit kannst Du mit dem Essl?fel frei nach Schnauze zukippen. F?nf Gramm mehr oder weniger machen da nichts.



Beste Gr??,

Franz
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste