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?erfixierung m?lich?
#1
Halo zusammen.

 

Habe eine Frage bezüglich Fixierzeiten:

Ist es möglich, einen Film sozusagen zu lange zu Fixieren? Also wenn man die Konzentration von 1+4 hat, jedoch z.B. aus fehlender Deklaration die Zeiten von 1+9 nimmt? Ich weiß, daß es eine blöde Frage ist aber ich bin etwas unsicher.

 

Danke LG

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#2
Es gibt keine blöden Fragen nur dumme Antworten.

 

Beim Fixieren wird das unbelichtete, beim Entwickeln nicht geschwärze, Bromsilber aus der Filmschicht gelöst.

Wenn das weg ist ist`s weg, mehr geht nicht. Mit Schnellfixierern kann man nur Zeit sparen, das Ergebnis bleibt gleich.

Es ist also völlig unerheblich ob du 5 oder 10 Minuten fixierst. Halte dich an die Vorgaben der Hersteller dann bist du auf der sicheren Seite.

Wichtig ist einen ausreichend lange Wässerung, damit das gelöste Bormsilber und die Fixiererchemikalien ausgewaschen werden.

Eine zu lange Fixierung kann aber zu Verfärbungen in der Schicht führen. Ist mir aber noch nie passiert ich kenne das nur aus den Fachbüchern.

 

Gruß, Edi

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#3
Du kannst die Zeit austesten. Einfach einen belichteten Filmschnipsel in den Fixierer  legen und gucken wann er ganz klar ist. Dann die Zeit veroppeln und du hast die richtige Zeit. 

 

Gruss Sven. 

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#4
Du kannst dir durch zu langes Fixieren Dinge wegfixieren, die eigentlich bleiben sollen (Lichter im Positiv; Schatten im Negativ). Dann wirkt er wie ein Bleichmittel, was jedoch erst nach sehr "grober" Anwendung passiert. Der Begriff "Fixierer" ist ja eigentlich völlig falsch. Hier wird überhaupt nichts fixiert, im Gegenteil.

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#5
Hallo,


fixiert wird im übertragenen Sinne halt das Bild, indem es lichtstabil gemacht wird. In der Fotografie sind viele Bezeichungen bald 200 Jahre alt.


Beste Vorgehensweise ist das Beobachten der Klärzeit, also der Zeit, bis der Film seine Milchigkeit verliert. Bei neuem Fixieransatz weiss man die, oder muss sie einmal mit einem Schnipsel bei Licht testen. Nach dieser Zeit Dose öffnen und nachschauen, ob Film geklärt ist und so Klärzeit für diesen Filmtyp und Ausnutzungsgrad des Fixierers feststellen. Als Gesamtfixierzeit dann die doppelte Klärzeit nehmen. Die Klärzeit steigt mit der Ausnutzung an, was mit dieser Methode auch gleich kompensiert wird. Und überfixieren passiert so auch nicht.


Man braucht übrigens keine Angst zu haben, man könnte die Dose ein paar Sekunden zu früh öffnen und den Film versauen. Nach der Wässerung und dem Einfüllen des Fixiers sind alle eventuellen Entwicklerreste schon nach 30sec garantiert mausetot.


Gruß Wolfgang
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#6
Sehr empfindlich sind hochauflösende Filme und Doku-Filme. Da  langt oft eine Minute. Zwischen klassischen Filmen und T- oder D- Kristallern gibt es auch noch kräftige Unterschiede. Also wirklich vorab testen!

THINK POSITIVE - MAKE NEGATIVES
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#7
Mit Papier habe ich das mal in meiner Jugendzeit ausprobiert. Nach Stunden begann der Fixierer, die entwickelten Bildteile anzugreifen, das Bild wurde langsam weggebleicht. Aber was sind Stunden im Gegensatz zu den paar Minuten normaler Fixierzeit...

 

Rolf
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#8
Zuviel ist nie gut. Ist mir mal als Unfall passiert und es war nix mehr auf dem Film da zum vergrößern. Waren allerdings 3-4 Stunden in 1+4 Verdünnung.

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#9
Wenn das, was ich in diversen Foren an "Was ist hier schiefgelaufen?"-Beiträgen beobachte, repräsentativ ist, dann ist Überfixierung in 99.9% der Fälle NICHT das Problem. Unterfixierung durch zu kurze Zeit, zu wenig Agitation, abgeranzten Fixierer usw. ist hingegen ein Dauerbrenner bei analogen Newbies.  Im Zweifelsfalle ist deshalb etwas länger fixieren immer besser als zu kurz fixieren. Um Schaden anzurichten, muss man schon weit übers Ziel hinausschießen. Die ganze Diskussion ist im Grunde unnötig, denn es gibt eine einfache und sichere Methode, die korrekte Fixierzeit und die Kapazität des Fixierbades zu bestimmen. Aber offenbar wendet die heutzutage keiner mehr an --- vermutlich weil es sie nicht als "App" fürs Smartphone gibt Wink

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#10
Zitat:Die ganze Diskussion ist im Grunde unnötig, denn es gibt eine einfache und sichere Methode, die korrekte Fixierzeit und die Kapazität des Fixierbades zu bestimmen. Aber offenbar wendet die heutzutage keiner mehr an --- vermutlich weil es sie nicht als "App" fürs Smartphone gibt Wink
So ist das.

 

Nur bei technischen Filmen mit sehr dünner Emulsion muss man vorsichtig sein und den Fixierer am besten weiter verdünnen, aber das wurde ja schon angemerkt und würde auch beim Klärtest sofort auffallen.
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