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E6 Entwicklung mit Tetenal
#1
Hallo, ich habe mal eine Frage zum E6-Entwickler von Tetenal. Lt. Beschreibung erzielt man mit dem 2500ml-Kit 30 KB-Filme oder 30 120er Filme. Ich entwickle meine Filme, bisher SW mit einem JOBO CPA 2 unter Verwendung des JOBO Unitanks 1520 mit Magnetkupplung. Der1520 benötigt bei Rotationsentwicklung  240ml Chemie. Von daher komme ich bei 2500ml E6-Chemie auf 10 Filme und nicht auf 30 Filme. Oder kann ich bei Diafilm die Chemiemenge verringern?

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#2
Du bekommst in den Unitank jeweils 2 KB Filme oder 2 Rollfime. Dann bist du zu schön mal bei 20. Ich denk mal, dass bei den 2500er Dosen ggf. mit Verlängerung auch eine Kombi gibt mit der du auf 30 Filme kommst. Bin ehrlich gesagt zu faul um in den Keller zu gehen und nachzuschauen.


Gruss Sven.
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#3
1. Tetenal-Anleitung GENAU lesen. Ich weiß, übler Stil... aber alles Wichtige steht drin.

2. Von Jobo gibt es (gab es) ein E6-Handbuch, das ich sehr hilfreich finde. Tante Google findet das.

3. Die Kapazität von 30 Filmen ist zu schaffen, wenn man die Chemie flott 2x hintereinander verwendet. Tetenal schlägt sogar 3x hintereinander vor, aber die 3. Runde ist wohl eher was für Falschfarben-Enthusiasten. Es gibt auch Spezialisten für Langzeitlagerung selbst gebrauchter Chemie, bei mir hat das aber noch nie für akzeptable Ergebnisse funktioniert.

Viel Erfolg!

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#4
Will man von den Empfehlungen der Hersteller abweichen, so müssen bei der Rotationsentwicklung zwei Bedingungen erfüllt sein:

 

1. Der Flüssigkeitsstand in der liegenden Dose muß so hoch sein, daß alle Spulenwindungen in denen der Film eingespult ist, vollständig in die eingefüllte Flüssigkeit eintaucht und

2. die chemische Kapazität der gelösten Substanzen ausreicht, um den Film sicher zu entwickeln. 

 

Nach meinen Erfahrungen reichen 150 ml Lösung aus, um in der Jobo Dose 1520 einen Rollfilm zu entwickeln.

Das soll aber keine allgemeingültige Empfehlung sein.

Sollte eine Lösung z.B. stark schäumen, so wird man mehr Chemie benötigen.

 

Denkbar wäre mit Verdrängungskörpern das Volumen in der Dose auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren.

 

Rechnerisch kommt man bei 2500 ml Lösung und 30 Filmen auf 83 ml pro Film.

Das ist vielleicht ein zu optimistischer Wert?

 

Mit 150 ml pro Rollfilm lassen sich bei 2500 ml Lösung immerhin 16-17 Rollfilme entwickeln.

 

Herzliche Grüße

Klaus

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