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Reproduzierbar mit VueScan scanne?
#1
Bin noch recht neu in der analogen Fotografie.

Habe mir eine ZenzaBronica ETRSi zugelegt und die ersten 3 SW Filme sind auch belichtet und entwickelt.

Nun habe ich die ersten Farbnegative, aus einem Labor hier.

Diese wollte dies mit VueScan und einem Epson V550 scannen.

Leider nur sieht jeden anders aus. Sobald man einen neuen Rahmen zum scannen aufzieht.

Weißabgleich ist jedesmal ein anderer. Obwohl das Foto aus der gleichen Serie mit den gleichen Einstellungen fotografiert wurde.

 

Beim Epson Scan kann ich einfach meine Einstellungen speichern.

Und Zack, passen sie auch beim nächsten Bild bzw. beim nächsten Filmstreifen.

 

Finde ich nur die Einstellungen zum Speichern von Belichtung und Weißabgleich bei VueScan nicht?

Beispiel Bilder habe ich gleich mal mit ran gehangen.

 

 

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#2
Ich würde mal sagen, du mit Datei Speichen unter Dialalog die Einstellungen global speichern. Den Rahmen brauchst du aber nicht jedes Mal neu auf zuziuehen sondern kannst ihn auch verschieben. Wenn du es professionell haben willst besorgst du dir ein IT 8 Target für den Film deiner Wahl http://www.targets.coloraid.de/ und kalibrierst durch.


Gruss Sven.
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#3
Hier meine durch jahrelange Praxis bewährte Methode für schnelle und extrem einfache Scans mit Vuescan, die keine RAW-Orgien und - wenn überhaupt - nur eine geringe Nachbearbeitung erfordern.

 

1. alle automatischen Einstellungen soweit möglich abstellen. Saubere Negative brauchen auch keine IR-Staub- und Kratzer-Entfernung, das geht bei meinen sehr sauberen, selbst entwickelten Negativen (SW und Farbe) später mit ganz wenigen Klicks falls doch mal nötig. Spart enorm viel Zeit beim Scannen. Im Reiter Filter alles abwählen! Diese sauberen Negative bekomme ich durch Abstreifen mit V-förmig gefaltetem Küchenkrepp nach dem letzten Wässern mit Leitungswasser mit einem Tropfen Spüli. Ich höre wieder die Aufschreie der Laborantengemeinde, aber seit ich es so mache, habe ich die saubersten und kratzerfreiesten Negative, die ich jemals hatte. Von Efke-Filmen (der allmächtige Laborgott sei ihren Seelen gnädig) mit ihren abwischbaren Emulsionen, denen ich keine Träne nachweine, vielleicht mal abgesehen. Das kann der Mirko heute mit seinem CHS 100 II viiiiel besser. Und nach einer halben Stunde im Bad aufgehangen sind die Negative trocken und weiterverarbeitbar. So saubere Negative liefert kaum ein Auftragslabor, von den ganz teuren vielleicht mal abgesehen. Ich weiß von Berufsfotografen, die ihre Filme seit Jahrzehnten so verarbeiten und auch mit der Langzeitstabilität kein Problem haben. Ich kann nur dringend zur Selbstverarbeitung raten.

 

 

2. Ich verwende keine Filmprofile oder Tragets und scanne immer nur "generisch". Weißabgleich: fast immer "Extremwerte automatisch". Nur bei wüst gecrosstem oder lange abgelaufenem Filmmaterial auch schon mal manuell. Vuescan rechnet die orangefarbene Maske sehr zuverlässig heraus und durch die "Extremwerte" landet auch jede Information im Scan. Damit ist das meiste schon getan. Tipp: im Menupunkt "Bild" mal die verschiedenen Diagramme anwählen, sehr hilf- und lehrreich.

 

3. Falls nötig setzte ich Schwarz- und Weißpunkt schon hier im Scanprogramm sowie eine erste Anpassung der (gewöhnungsbedürftigen) Gradationskurve. Abspeichern als jpg mit 100 % Qualitätsstufe. Für die restlichen geringfügigen Korrekturen im Bearbeitungsprogramm brauche ich kein RAW-Material mehr.

 

4. Jetzt geht es ans Eingemachte: brauche ich absolut gleichförmige Scans von Aufnahmen, die unter absolut gleichen Bedingungen enstanden sind,. geht das so: Vorschau und Auswahlrahmen festlegen. Unter "Quelle" das Häkchen für "Belichtung halten" setzen. Neue Vorschau, Rahmen nicht verändern. Häkchen für "Filmgrundfarbe halten" und "Farbabgleich halten" setzen. Fertig. Jetzt scannt Vuescan jedes Negativ mit immer den gleichen Einstellungen und Ergebnissen. Diese Einstellungen kannst Du auch unter "Datei -> Einstellungen speichern" abspeichern. Sobald sich aber etwas beim Negativmaterial ändert, gibt es vielleicht ähnliche, aber bestimmt suboptimal Ergebnisse. Dieses Verfahren ist nur bei absolut identischen Negativen brauchbar. Sobald die Sonne etwas mehr oder weniger scheint oder das Model die Klamotten gewechselt hat, kann alles ganz anders sein. Dann ist wieder Handarbeit angesagt. Filmprofile lassen sich so nicht erstellen, die sind sowieso m.E. allesamt völlig unbrauchbar. Bei Profiscannern und entsprechender Software mag dies anders sein. Dann reden wir aber über Hardware, für die mal deutlich 5-stellige Beträge fällig waren.

 

Gut Licht - Reinhold

 

 

PS @ wp-photo: gaaanz schöne Menschenbilder machst Du. Die geringen Unterschiede ließen sich auch in der nachfolgenden Bildbearbeitung wohl sehr leicht angleichen.

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#4
Moin, ich stimme Reinhold in den Punkten zu. Aus eigener Praxis kenne ich auch: Selbst Negative bei gleichen Aufnahmebedingungen weisen Unterschiede auf (Dias hingegen nicht). Meine Praxis sieht mittlerweile so aus, dass ich selbst diese auf einem großen Monitor nebeneinander stelle und mit Photoshop im "LAB-Modus" eine Ausfilterung vornehmen muss.

Scannen tue ich die Negative "roh", d. h. im Scanprogramm keinerlei Farbkorrekturen und schon gar keine Automatiken. Gute Fotoarbeiten benötigen immer einen gewissen Aufwand, erst recht Serien - ob im Labor oder am Computer. Ist man glücklicher Besitzer von Photoshop, hat man später immer wieder die Möglichkeit, die Farbanpassungen einer jeden Bilddatei wieder zu ändern ("Einstellungsebenen"). So etwas geht mit "Vuescan" oder dergleichen nicht.

Gruß,

Thomas
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#5
Um mal zu demonstrieren, wie die Ergebnisse einer Serie mit meiner Einfachmethode aussehen, kann man sich dieses Album ansehen:

 

https://www.flickr.com/photos/imagesfrug...8170880590

 

Da habe ich nicht lange rumgefummelt, die sind mit der Methode "Extremwerte automatisch" mehr oder weniger so aus dem Scanner gefallen. Nachbearbeitungszeit pro Bild 0 - 1 Minute.

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#6
Hallo,

 

versuche es mal mit dieser aus meiner Sicht gut gemachten Anleitung für Vuescan.

 

http://www.photoinfos.com/Fotosoftware/V...sfilme.htm

 

Die oben beschriebene Methode mittels festsetzen der Belichtung und der Farbmaskierung funktioniert gut, aber ich setze mittels "Rechtsklick ins Bild" mittlerweile den manuellen Abgleich auf identische Positionen. Das geht schneller.

 

Grüße, Thorsten

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