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Einsteiger C41 - welches Produkt?
#1
Ich würde gern mal C41 ausprobieren.

 

Zum Ausprobieren würde ich natürlich nicht so eine große Menge C41-Chemie nehmen, sondern eher sparen. Da bietet sich das Rollei-Kit an, aber es sieht etwas kompliziert aus.

 

Hat hier jemand schon mal das Rollei-Kit und die Tetenal-Packungen genommen und kann mir sagen, ob ich mit Rollei klar kommen würde, oder würdet ihr mir eher abraten?

 

Danke für eure Meinungen.

 

Rolf

 

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#2
Gibt es eigentlich noch 1-Lite-Kits von Tetenal? Auf der HP ist überhaupt keine C-41 Chemie gelistet, nur noch Großgebinde fürs Gewerbe.

 

Schade, dass der Einstieg in die Farbnegativ-Entwicklung hier bei über 30 Eur anfängt. Am einfachsten für Einsteiger dürften allerdings die "ready-to-use" Kits von Compard/Rollei sein. Muss man aber leider woanders nach suchen. Schade auch, dass Rollei kein separates Bleichbad mehr anbietet sondern nur noch Bleichfix.

 

Zu beachten ist noch, dass 500 ml Kits für 120er Rollfilm in vielen Dosen zu klein sind.

 

Seit einiger Zeit mache ich mir aus Roh-Chemikalien den C-41 Entwickler selber.

 

Gruß - Reinhold

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#3
grommi, reden wir aneinander vorbei, oder meinst du was ganz anderes? Es gibt doch die kleine Tetenal-Menge, es gibt das Rollei-Kit usw. Danach war doch meine Frage...

 

Egal, erzähl mal von deinem Selbstansatz, sowas geht? Für mich ist BX was ganz normales...

 

Grüße

Rolf
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#4
So weit weg voneinander waren wir vielleicht nicht. Ich habe mich wohl zu unklar ausgedrückt.

 

Du hast noch keine Erfahrung mit Farbnegativ-Entwicklung und fragst, ob du mit dem Rollei-Kit klarkommen würdest. Natürlich, das wirst Du, bei den vielen einzelnen Konzentraten musst Du nur sehr "konzentriert" arbeiten. Das "ready-to-use" Kit von Rollei mit "fertig-zum-Gebrauch" Lösungen dürfte aber wesentlich einfacher in der Handhabung sein und ich würde es dem Einsteiger empfehlen, der "mal gucken" will.

 

Tetenal: ich hab jetzt nicht lange rumgesucht, aber finde auf die Schnelle (z.B. auch hier) kein kleines Kit mehr und die Tetenal Homepage listet überhaupt keine "Amateur"-Sets mehr. Das hört sich m-E. nicht gut an, vielleicht gibt es nur noch Restbestände im Abverkauf.

 

Selbstansatz: ich möchte hier die Geduld des Hausherrn nicht überstrapazieren, ich habe in einem englischsprachigen Forum etwas dazu gepostet:
http://www.filmwasters.com/forum/index.php?topic=8224.0

 

Die Verarbeitung bei Raumtemperatur bietet m.E. nur Vorteile, Rollei gibt in den Datenblättern Verarbeitungshinweise für 45, 38 und 25 °C und ich habe die Kurve bis 20 °C interextrapoliert, mit allerbesten Ergebnissen, siehe obiger Link. Das ganze 38 °C Gedöns war und ist für die kommerziellen Labore, da muss das schnell gehen "auf Teufel komm raus".

 

Gruß - Reinhold



PS: Blix/Bleichfix hält sich nicht so lange, reines Bleichbad hält nahezu unbegrenzt und lässt sich durch einfaches Aufschütteln mit Luftsauerstoff regenerieren. Dass es das so nicht mehr gibt hat wohl betriebswirtschaftliche Gründe. Auch mein altes Bleichbad wird nicht ewig halten, da es bei jeder Verwendung natürlich etwas durch den nassen Film verdünnt wird. Aber man kann es vielleicht Pi mal Daumen 10 mal so lange verwenden wie ein Blix.

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#5
Ok, danke für die vielen Hinweise und Tipps!

 

Rolf
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