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Planfilm eintesten ? Probleme
#1
Hallo!

 

Ich versuche mich gerade daran Ilford HP5 Planfilm (4x5) einzutesten, ich folge dabei der Anleitung von Dr. Beyer (vielen Dank für die Bereitstellung!):

http://www.fotografie-in-schwarz-weiss.d...esten.html

 

Belichtung mit einem Fujinon - W 1:5.6/210, f=11 1/4 sec. durch eine Milchglasscheibe.

 

Entwickelt wurde in einer BTZS Tube, HC-110 Dil. H. (1+63) @20°C 10 Minuten

 

Das erste Test Negativ gibt mir jetzt aber ein paar Rätsel auf (s.u. im Anhang):

 

1) ich habe nach Anleitung belichtet (-5 Blendenstufen Belichtungskorrektur an meinem Profisix, gemessen durch die Milchglasscheibe)

 

Im Ergebnis erreicht aber erst Zone 2,5 eine Dichte von 1,0 (off-set = -0,9 !) 

 

2) Die Steps 16 und 16, die auf dem Stouffer 31-Step-wedge ja doppelt sind, sind durchaus unterschiedlich, das kann man mit bloßem Auge auf dem Negativ sehen

 

Sollte ich deutlich zu kurz entwickelt haben?! Wenn ja, was wäre ein geeigneterer Startpunkt: 15 Minuten?

 

Vielen Dank,

Rolf

 

PS: eine mögliche Fehlerquelle habe ich bereits identifiziert und werde sie beim nächsten Versuch zu vermeiden suchen: Für die BTZS Tube brauche ich nur 60ml Entwickler, massive developer chart gibt als Mischverhältnis 1ml auf 5ml Wasser an; besser wäre vermutlich 2ml zu 118ml H2O, da verhaut man sich nicht so leicht.

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#2
Nimm mal die Verdünnung 1:31 und fang mal mit den Zeiten aus dem HP5 Datenblatt an. Dann hast du später auf jeden Fall die Normabweichung, die deiner Arbeitsweise und deinen Bedürfnissen entspricht. BTZS Tube ist Rotationsentwicklung? Dann wässerst du am besten noch 5 Minuten vor. 

 

https://www.macodirect.de/media/pdf/KHC1...latt_d.pdf

 

http://www.ilfordphoto.com/Webfiles/2010...152313.pdf

 

Ah, noch eines. du misst mit dem Profisix auf der Mattscheibe der Kamera? Ist das richtig? Dann muss der aber auf  die Mattscheibe kalibriert sein. Und du musst ggf. den Auszug mit berücksichtigen. Ich erinnere mich wirklich nur ganz dunkel, dass man wenn man mit Glasfaserleiter auf der Mattscheibe messen will, bei meinem Sekonic einen Korrekturfaktor eingeben musste.

 

Gruss Sven. 

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#3
Beim HC-110 gibt es eine Mindestmenge Sirup, die man nicht unterschreiten soll. Ich glaube, es muss mindestens 6 oder 7 mml Sirup pro Film vorhanden sein. In 60 ml ist bei der Verdünnung H noch nichtmal 1ml Sirup drin. Fehlende Dichten kommen meist durch zu wenig Entwickler zustande. Die Schwärzungskurve knickt dann in den mittleren Zonen ab. HC-110 ist sehr billig. Da sollte man nicht knausern.

 

 

Viele Grüße

 

Renate

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#4
Hallo Sven, Renate, vielen Dank für Eure Nachrichten.

 

gemessen habe ich durch die Diffusorscheibe (Milchglas), durch die ich auch aufgenommen/belichtet habe. Der Stufenkeil war Schicht auf Schicht in der Filmkassette. 

 

Der "Erfinder" (bzw. Vertreiber: Fred Newman vom Viewcamera-store) der BTZS tubes gibt ausdrücklich an, dass keine Vorwässerung notwendig sei und belegt dies auch durch Testreihe/Messungen. (es gibt dazu ein YouTube-Filmchen)

 

Die Entwicklungszeiten für HC-110 in Dil. B  sind mit 5 Minuten etwas kurz… darum die doppelte Verdünnung, um auf weniger unsichere Zeiten zu kommen.

 

Tatsächlich ist – gemessen auf ein Blatt 4x5 – die absolute Entwicklermenge wohl doch ausreichend, zumindest findet sich auf der entsprechenden Seite zu HC-110 kein Hinweis es gibt den Hinweis mindestens 6ml pro 135 oder 120er Film zu nehmen. Ein Blatt 4x5 ist ungefähr ein Drittel so groß wie ein 120er Film. Ich mache ja keine Standentwicklung wie z. B. mit Rodinal… Mit kam es eher darauf an, ob ich mich beim Mischen wg. der geringen Mengen verhauen habe… 

 

Neuer Film ist belichtet., morgen wird erneut entwickelt, mal sehn wie es ausschaut.

 

R.

[18-02-2016 17:22 kleinere Korrekturen]

 

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