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russischer Super8 SW-Dia-Film wird nicht klar
#1
Hallo liebe Fotogemeinde,

 

vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben: Ich versuche gerade, einen alten russischen Super8 schwarzweiß-Umkehrfilm zu entwickeln, den ich vor Jahren mal belichtet habe. Ich spare mir allerdings eine aufwändige Umkehrentwicklung und entwickle nur negativ. Entwickeln funktioniert auch, nur wird der Film einfach nicht klar durchsichtig beim Fixieren. Da ist irgendwie eine zusätzliche Schicht zwischen Fotoemulsion und Schichtträger, die nicht verschwindet. Sie ist beige-grau, wie unentwickelte Emulsion, wird aber beim Entwickeln nie dunkel und lässt sich nicht "weg-fixieren".

Hat jemand Erfahrung mit diesen alten Diafilmen aus der UdSSR? Habe leider nichts im Netz gefunden.

 

Vielen Dank schonmal.

Ferry

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#2
O.K. habe nochmal etwas weiter "geforscht". Offenbar handelt es sich bei der grauen Schicht um eine Art Lichthofschutz. Ich werde wohl nicht darum herum kommen, mir die Zutaten für Bleich- und Klärbad zu verschaffen um zu probieren, ob der Film damit klar wird. Dann kann ich die Filme natürlich gleich richtig umkehrentwickeln. (Hatte halt gehofft, mir diesen zusätzlichen Aufwand sparen zu können. Da ich die Filme dann scanne hätte mir das negativ gereicht.)

 

Gruß,

Ferry

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#3
Das Bleichen kann auch das Negative sauber machen ganz sauber......

Gruß Bernd
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#4
Ja, schon klar: das Silber aus der Erstentwicklung geht dann mit weg und ich MUSS den ganzen Umkehrprozess durchführen. Aber wie ich inzwischen auch gelesen habe ist das sowieso ratsam, da erst die Zweitentwicklung ein schönes, feinkörniges und detailreiches Bild hervorbringt. Und bei dem mini- Super8-Bild ist das sicher von Vorteil, damit nicht alles im Korn verschwimmt.

 

Gruß, Ferry

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#5
Wenn ich das richtig verstanden habe so wurde der Film bereits fixiert?

Dann ist eine Umkehrentwicklung nicht mehr möglich.

 

Wird der Film jetzt zusätzlich gebleicht, so wird die verbliebene Bildinformation vom Film gelöst.

Zurück bleibt der klare Träger.

 

Herzliche Grüße

Klaus

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#6
Nein, nein. Habe bis jetzt nur kleine Teststückchen vom Film behandelt, nicht den gesamten Film. Sorry, das hatte ich nicht erwähnt.

 

Ferry

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#7
Leider ist die Kuh aber noch nicht vom Eis...

Ist der Film bereits als Negativ entwickelt?

 

Die Erstentwicklung im UK Prozess funktioniert anders als eine Negativ Entwicklung.

Wenn die Negativ Entwicklung bereits stattgefunden hat, werden keine guten Ergebnisse mehr zu erwarten sein.

 

Herzliche Grüße

Klaus

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#8
Guten Morgen Klaus,

 

danke für Ihre Hinweise. Die Filme sind noch unbehandelt. Die rühre ich natürlich erst an, wenn ich weiß, wie es ordentlich funktioniert. Ist mir schon klar, dass ich dann nur den einen Versuch habe.

Ich hatte Ihnen gestern auch eine email geschickt, aber nur eine Abwesenheitsnotiz erhalten.

Es geht um die Umkehrchemie. Habe natürlich von Ihrem Umkehrkit gelesen. Ich glaube zwar, dieser hochspezialisierte 10-Bad-Prozess ist für meine überlagerten und vermutlich schlecht belichteten Schmalfilme etwas übertrieben, aber evtl. können Sie mir einen einfacheren Prozess anbieten. Ich dachte daran nach dieser Anleitung zu verfahren: http://www.dagiebrundert.de/alle%20Bilde...icklen.pdf

 

Gruß,

Ferry

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#9
Ach, ja: Eine russische "Tretmine" habe ich mir bereits besorgt und das Filmaufspulen übe ich vorher mit einem fertigen Film.

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#10
Sicherlich lässt sich der Film mit Erfolg in meinem Umkehr Kit entwickeln.

Zu testen wäre vorab die Entwicklungszeit im Erstentwickler.

 

Mein Kit enthält alle notwendigen Chemikalien als flüssige Konzentrate, so daß der Ansatz extrem einfach ist.

Der Prozess basiert auf einer eigenen Chemie. Es ist frei von den  typischen Gefahrstoffe wie Kaliumdichromat oder Kaliumthiocyanat.

Daher kann es als besonders sicher und umweltfreundlich gelten.

 

 

Der Umkehrprozess nach Wehner liefert Ergebnisse, die qualitativ deutlich besser sind als Ergebnisse mit den bekannten Standard Prozessen.

Es müssen lediglich 3 Bäder angesetzt werden.

 

Wer Fragen zu dem Thema hat kann sich direkt an mich wenden

klaus.,wehner@web.de

 

Herzliche Grüße

Klaus

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