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zwei unterschiedlichen Konz bei einer Entwicklung
#1
Hallo ,

hat jemand mal probiert  ein und den selben FIlm in unterschiedlichen Konzentrationen zu entwickeln?

Also, ich nehm den TriX die ersten 10 Minuten in Adonal Verdünnung xy  , dann ausschütten und wie einen Zweikomponenten Entwickler , erneut xy Minuten  in einer ganz andern Adonal-Verdünnung. ???

 

Würden sich da Experimente lohnen ? 

 

Grüße Martin

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#2
Probiere es aus und entscheide dann ob sich das Erxperient für Dich gelohnt hat.

Zu Beginn der Fotografie hat man auch mit Urin experimentiert.

 

Dem Mutigen gehört die Welt.

 

Gruß, Edi

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#3
... was soll das denn bringen? Ist doch wie beim Saufen - ob du zuerst Bier in dich reinschüttest und danach Schnaps oder umgekehrt - ist doch im Grunde egal - ab 'ner gewissen Alkoholmenge bist du besoffen... ;-)

Gruß

Wolf
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#4
Hallo Martin,

ich habe keine Ahnung ob das was wird, aber als ich nach 2 bad Entwicklern im Netz Infos gesucht habe stieß ich auf eine Seite die ich mir leider nicht gemerkt habe, da hat jemand mit 2 Unterschiedlichen Entwicklern experimentiert.

Vieleicht findest du ja die Seite wenn du suchst.

 

Gruß Achim

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#5
Sowas?

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#6
...nun, das ist 'ne stinknormale Zweibad-Entwicklung - man nehme zwei verschiedene Entwickler - basierend auf unterschiedlich wirkenden Grundsubstanzen - und hofft, dass sich die positiven Eigenschaften aus beiden Entwicklertypen ergänzen... In der Tat - es gibt Kombinationen, da funktioniert das einigermaßen... Dagegen einen Film mit dem gleichen Entwickler in unterschiedlichen Verdünnungen zu baden um damit ein signifikant besseres Ergebnis zu erzielen, halte ich für ausgeschlossen. Da sind die gleichen Substanzen am Werk - die zweite, andere Verdünnung kann doch nur das Fortsetzen, was die erste begonnen hat - aber nie ändern oder gar umkehren...

Gruß

Wolf
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#7
Zitat:positiven Eigenschaften
Die sollten aber zunächst benannt werden. Was ist das Ziel? Etwa die Lichter zu "drücken" während die Schatten voll ausentwickelt werden? Hierbei sollte man tatsächlich einen hierzu gebauten Zweibadentwickler nutzen oder zumindest Wasserbäder "zwischenschalten". Letzten Endes wird man ein eindruckvolles Bild nur durch gezielte, individuelle Bearbeitung im Positivprozess erhalten. Ein solches kommt selten von alleine aus der Negativdose.
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#8
Zitat:Ein solches kommt selten von alleine aus der Negativdose.
 

Da irrst Du,

neben der richtigen Belichtung ist einzig die Negativentwicklung entscheidend für das Ergebnis.

Im Positvprozess kannst du nur noch einen Gradationsausgleich machen.

Was im Negativ nicht vorhanden ist können auch keinen Zaubereien im Positivprozess erreichen auch keine 2-Bad Entwicklung.

Will sagen, wenn z.B. die Schatten keine Durchzeichnung haben kannst du sie nie und nimmer im Positivprozess erreichen das gleiche gilt für die Lichter, ausgefessen bleibt ausgefressen die nächste Stufe wäre dann grau - also graue Matsche. Auf die viele hier so stolz sind...

 

Edi

 

 

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#9
Ich glaube, da hast Du was mißverstanden.

T.R. sprach nicht von einem technisch perfekten Bild(unter der Maxime der Durchzeichnung), sondern von einem "eindrucksvollen Bild", was nicht selten die unterschiedliche Gewichtung verschiedener Bildbereiche(nicht nur bezüglich Helligkeit, sondern auch bezüglich des Kontrastes) anbetrifft.

Sowas geht ausschließlich im Positivprozeß.

Natürlich schafft ein "perfektes Negativ" hierfür die besten Voraussetzungen, aber das hat auch niemend bestritten. ;-)

Der Satz "neben der richtigen Belichtung ist einzig die Negativentwicklung entscheidend für das Ergebnis" ist so jedenfalls unzutreffend formuliert,

denn das Ergebnis ist der finale Abzug. ;-)

Gruß,

S.

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#10
Zitat:die unterschiedliche Gewichtung verschiedener Bildbereiche(nicht nur bezüglich Helligkeit, sondern auch bezüglich des Kontrastes) anbetrifft.
Ja, genau so meinte ich dies. Es gibt tatsächlich Situationen, wo alles stimmt: Die Lichtverteilung, die Eigenhelligkeit des Vordergrundes zum Motiv, die Himmelszeichnung, die lokalen Kontraste zueinander. Bei fast allen meiner Motive muss ich hier jedoch immer nachträglich eingreifen, damit es "eindrucksvoll" wirkt, damit das Abbild zu etwas anderem wird als nur eine bloße Kopie des Sujets. Das kann natürlich kein Film. Hier kann man selten abkürzen. An dieser Stelle empfehle ich übrigens das tolle Buch "Larry Bartlett, John Tarrant: Workshop Schwarzweiß-Printing". Ich würde das Negativ immer als "Rohling" bezeichnen, der alle Informationen aufnimmt wie ein Schwamm. Im Positiv-Prozess wird dann "gemeißelt".

Will sagen: So etwas geht nicht mit Zaubersüppchen.

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