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Rotation knowhow
#1
Liebe Leute,

 

ich überlege meine Kippentwicklung (aktuell Tri-X 400 in Spur HCD-S + HCD-2 1:24 in verschiedensten ISOs, 120 und 135 film) mal auf Rotation umzustellen (natürlich dann mit 'nem anderen Entwickler, verm. HC110). Jobo Dosen sind vorhanden (1500er Serie), Rollenbasis kann ich mir basteln… aber: 

 

Mit der (halbwegs) Übersetzung der Kippbewegung in Rotation habe ich so meine Schwierigkeiten: 1) wie schnell? 2) Drehrichtungswechsel wann? Das ich meine Materialien einsetzen muss ist klar aber so für den Anfang möchte ich gerne die gröbsten Schnitzer vermeiden.

 

Ich frage nicht so sehr nach konkreten Entwicklungszeiten für Rotation als vielmehr nach der grundlegenden Praxis. Ach ja ne Job-Maschine ist nicht drin, also nicht vorschlagen. Danke!

 

Gruß Rolf

 

 

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#2
Hallo Rolf,

 

ich hatte mal bei Jobo nachgefragt:

 

 
*Jobo Daten
Rotationsgeschwindigkeit: 75 U/min. 
Drehrichtungswechsel: ca. alle 2 Umdrehungen
 

Inzwischen habe ich ein Motorbock von Durst in der Bucht ersteigert, und der hat kein Drehrichtungswechsel

, geht auch.

 

Grüße,

 

Stéphane

Es ist nicht genug zu wissen, man muss

es auch anwenden.

-Goethe-
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#3
Für Hc-110 brauchst du aber ordentlich Durchsatz. Für die Rotation brauchst ja viel weniger Entwickler. Und der HC-110 trocknet gerne ein. Aus einem Liter bekommst bei Standardverdünnung 31 Liter Ansatz.


Gruss Sven.
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#4
Hallo,

ich rotiere seit (fast) Jahrzehnten, erst mit der CPE2, jetzt  schon länger mit der CPA2. Die Angaben von Stephane kann ich nur bestätigen, habe es gerade mal getestet!

 

Gruß

Michael

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#5
Meine HC-110-Flasche ist bald sechs Jahre alt und „flüssig“ wie am ersten Tag...

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#6
... zum einen würd' mich mal interessieren, was du dir davon versprichst - und zum anderen halte ich manuelles Rotieren für ziemlich sinnbefreit...

Gruß

Wolf
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#7
Hallo Wolf,

 

im Prinzip bin ich nicht unglücklich mit meiner HCD new combo – und habe auch noch gut Vorrat. Aber jetzt habe ich mit 4x5 angefangen, entwickelt aktuell in der Mod54/Paterson combo, also 6 filme auf einmal. Für TMX nehme ich HC-110 Dil. H. Trotzdem ist das jedes Mal ein Liter der da durchgeht. Gelesen habe ich von Rotationsbefürwortern von der einfachen und gleichförmigen Entwicklung und dem geringen Chemieverbrauch. Also: ein Bißchen Abenteuerlust ist auch dabei (aber ne Yacht kann ich mir nicht leisten…).

 

Danke für die Antworten

R.

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#8
Frag mal im Grossformatforum nach oder guck da mal in der Bastelecke nach. Der eine oder andere hat sich dort mit einfachem Material aus dem Baumarkt einen Rollenbock gebaut. Das ist nicht so schwierig. Bilder davon sind aber seit dem letzten Crash leider keine mehr vorhanden.


@Henning: Also mein HC110 ist in der zweiten Hälfte der Flasche immer zäher geworden. Ging schon noch, aber wurde immer schwieriger den ganz aufzulösen. Aber für Planfilm bei Kippenteicklung eben sehr ergiebig.


Gruss Sven.
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#9
Hier ist nochmal ein Beispiel für einen selbst gebauten Rollenbock:

 

http://www.grossformatfotografie.de/view...ion#p87245

 

Gruss Sven. 

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#10
...im Großformat ist Rotieren mehr oder weniger obligatorisch - zumindest wenn man die üblichen Entwicklungsdosen a la Jobo 2500 und Konsorten hat. Zum einen wegen der geringeren Chemiekalienmenge und zum anderen wegen der gleichmäßigen Entwicklung. Die gibt es allerdings nicht ohne Hilfsmittel - sprich zumindest ein Rollenbock solltest Du haben. Andererseits - wenn man etwas Geduld hat bekommt man auch günstig in der Bucht was mit Motor. Ich hab z.b. jahrelang mit 'nem Durst Comot rotiert...

Gruß

Wolf
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