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RPX 100 (Wasser)Flecken
#1
Liebe Forenmitglieder

 

In unserem studentischen Fotolabor haben einige Benutzer den RPX 100 ausprobiert und kämpfen

mit (Wasser-)Flecken auf der Trägerseite. Andere Filme sind nicht betroffen. In der Standardanwendung wird

Lobostab, angesetzt mit destillatgleichem Wasser, eingesetzt. Die Filme werden in einem Trockenschrank

bei Raumtemperatur in ca. 45 min getrocknet. Ich habe es nun selbst auch mit destilliertem

Wasser ohne Netzmittel ausprobiert:

 

Auf der Trägerseite bilden sich dort, wo beim Trocknen Wasser befand konzentrische Ringe. Beim Einsatz von

Netzmittel (auch Mirasol und Rollei Wetting Agent!)  sind sie entsprechend durch die Gravitation verflossen und sehen

eher wie "Nasen" aus.

 

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ist es denkbar, dass RPX auf der Rückseite eine Beschichtung hat

die beim Trocknen problematisch ist? Stehe gerade ein wenig auf dem Schlauch und wäre für jede Tipps dankbar!

 

Grüsse

Florian

 

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#2
Hallo Florian,

 

ich hatte anfangs auch damit zu kämpfen, bei verschiedenen Filmen und wir haben kalkhaltiges Wasser. Was hab ich nicht alles ausprobiert! Die Lösung kam auch aus einem Forum und ist einfach. Seit geraumer Zeit streife ich nun meine Filme ab mit einem mehrfach zu einem schmalen Streifen und dann V-förmig gefalteten Zellulose-Küchentuch (Zewa etc.). Wasserflecken ade, keine Kratzer, sehr saubere Negative, Film in 1/2 - 1 Stunde trocken ohne Trockenschrank. Als Netzmittel nehme ich einen Tropfen Spüli, weil ich mit Agfa Agepon auch nur Flecken hatte. Jaaa, ich weiß...... Gelobt sei, was funktioniert.

 

VG Reinhold

 

PS: beim RPX muss man mittlerweile unerscheiden zwischen dem 100er und 400er einerseits und dem neuen 25er. Letzterer ist auf PE gegossen und scheint mir auch nicht aus England zu kommen. Aber das nur am Rande. Denn für die obige Abstreifmethode ist es unerheblich, die funktoniert mit jedem Film.

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#3
Moin moin,

 

konzentrische Kreise klingen aber mehr nach Luftblasen.

Der Ilford Delta 100 4x5inch hatte vor Jahren mal das Problem mit Luftblasen. Es half die Entwicklerlösung so in die Dose zu kippen, das es nicht blubbert und jede volle Minute die Dose mal kräftig auf dem Tisch aufschlagen.

 

Filme oder Negative abstreifen, egal wie, täte ich aus schlechter Erfahrung niemals wieder tun. Es ist einfach ein Risiko was man leicht vermeiden kann....

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#4
ja, beim Abstreifen wäre ich auch vorsichtig, habe mir dabei schon ein paar Filme zerkratzt. Wenn man das nur auf der Trägerseite macht (auf welcher in diesem Fall ja die Wasserflecken sind), sollte es aber eigentlich keine Probleme geben

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#5
Hubspe, namir, mit welcher Abstreifmethode hattet ihr den schlechte Erfahrungen gemacht? Klar, Gummilippe, Waschleder oder was sonst so verwendet wird, da ist das ratzfatz passiert. Aber mit neuem Küchenpapier ist das m.E. so gut wie ausgeschlossen. Ich falte auch immer in der Luft und nicht auf dem Tisch, und das äußere kommt nach innen, da haben Fremdkörper keine Chance.

 

PS: durch Schwerkraft langezogene Luftblasen???

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#6
In unserem studentischen Fotolabor ist das Netzmittel immer viel zu konzentriert angesetzt. Daher nutze ich dort mein eigenes in dest. Wasser 1:1000 verdünnt als Mehrfachansatz. Auch im elektr. Trockenschrank habe ich dann blitzblanke Filme. Das funktioniert dann auch ohne abstreifen. Meine Erfahrungen beziehen sich allerdings nicht auf den RPX 100 speziell.

Gruß,

Thomas
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#7
Zitat:Hubspe, namir, mit welcher Abstreifmethode hattet ihr den schlechte Erfahrungen gemacht? Klar, Gummilippe, Waschleder oder was sonst so verwendet wird, da ist das ratzfatz passiert. Aber mit neuem Küchenpapier ist das m.E. so gut wie ausgeschlossen. Ich falte auch immer in der Luft und nicht auf dem Tisch, und das äußere kommt nach innen, da haben Fremdkörper keine Chance.

 

PS: durch Schwerkraft langezogene Luftblasen???
 

Abgesehen von schlechten Erfahrungen sagt einem doch schon der sogenannte gesunde Menschenverstand das es ein Risiko ist.

Eine noch weiche Schicht und eine mechanische Beanspruchung, wie gering sie auch sein mag, kann ein Problem sein.

 

Ein in dest. Wasser korrekt verdünntes Netzmittel nebst einmütigem Baden der Negative darin und aufhängen derselben im Trockenschrank funktioniert seit ca 20 Jahren problemlos bei mir. Warum sollte ich auf einmal anfangen mit Küchentüchern auf der weichen Schicht rumzuwischen? Smile
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#8
Abgesehen davon, dass dies meine Frage nach der Abstreifmethode mit schlechten Erfahrungen nicht beantwortet, kann einem der gesunde Menschenverstand ja auch sagen, dass es günstig sein könnte, wenn möglichst wenig Restwasser auf dem Film eintrocknet. Jedenfalls habe ich nun extrem saubere Negative, ein Ausflecken ist selbst bei kritischen Blick so gut wie nicht mehr nötig. Das war für mich ein "Aha"-Erlebnis. Aber wie immer führen viele Wege nach Rom, und was spricht dagegen, bei vorhandenen(!) Problemen mal was anderes zu versuchen?

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#9
Zitat:Aber wie immer führen viele Wege nach Rom, und was spricht dagegen, bei vorhandenen(!) Problemen mal was anderes zu versuchen?
 

nix, man sollte aber auch die Risiken deutlich ansprechen, was ich getan habe. Wink
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#10
Zitat: 

Abgesehen davon, dass dies meine Frage nach der Abstreifmethode mit schlechten Erfahrungen nicht beantwortet,
 

zu schlechten Erfahrungen mit Abstreifmethoden kann ich nichts beitragen, wohl aber zu guten:

 

[Bild: 800px-Salatschleuder_offen.jpg]

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