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s-w Entwicklung auf Farbpapier?
#1
Hallo,

 

ich habe eine größere Menge an Farbpapieren bekommen. Kann ich meine s-w Negative auch auf dem Farbpapier belichten oder büst man sehr an Qualität ein?

Vielen Dank für Antworten!

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#2
Hallo

Was soll dagegen sprechen

Der Ilford XP2 ist ja auch "nur" ein SW


Die Orangemaske ist nich da und muss nicht ausgefiltert werden

Ich habe bisher keinen Grund für diese Richtung

Farbfilm auf SWPapier habe ich schon öfter geprintet

Gruß Bernd
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#3
... auweia - euch ist der Unterschied zwischen RA-4 und s/w geläufig?!?

Gruß

Wolf
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#4
RA4 ist die Entwicklung für Farbpapier


Die Frage war so wie ich sie verstanden habe ,

ob man SWNegative auf Farbpapier belichteten kann.


Die Frage wie die Entwicklung erfolgen soll ,hoffe ich war nicht gemeint .

Gruß Bernd
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#5
Naja - kann mich erinnern, dass ich früher mal sowas gemacht hab. Das Ergebnis war immer, dass die Bilder unheimlich flau waren, also musste man schon Härte 4 oder gar 5 nehmen, damit das Motiv einigermaßen "knackig" rüberkam wie von einem SW-Negativ.

 

So, und jetzt hab ich es nochmal gelesen und stelle fest, dass ich genau falsch herum gedacht hab Smile

 

Natürlich kann man SW-Negative auf Farbpapier abziehen, aber ob man das RA4-Papier in SW-Entwickler entwickeln kann, weiß ich nicht, hab ich nie probiert. Wenn du es durch einen RA4-Prozess ziehst, kannst du sicher interessante Farbeffekte einbauen.

 

Ein Problem dürfte sein, dass du es bei Dunkelheit bzw. in einer Trommel entwickeln musst, weil es ja für alle Farben empfindlich ist. Und dann gibt es ja bei Farbpapier den Bleichgang. Ob man den improvisieren kann oder dafür die Originalchemie braucht, und was passiert, wenn man es nicht macht, weiß ich nicht. Probier es doch einfach mal aus, würde mich schon interessieren...

 

Rolf

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#6
... um es kurz zu machen:

 
  • RA-4-Papier will in RA4-Chemie entwickelt werden.
  • RA-4-Chemie ist teurer als sw-Chemie und ranzt obendrein schneller ab
  • RA-4-Papier reagiert äußerst empfindlich auf Prozessschwankungen - Zeit und Temperatur wollen exakt eingehalten werden
  • verschiedene Gradationen gibt es beim RA-4-Papier nicht
... also:

 

Rein theoretisch könnte man schon sw-Negative auf Farbpapier belichten und damit sogar einigermaßen vernünftige Ergebnisse erzielen - nur der Aufwand und die sonstigen Nachteile wären viel zu groß...

Gruß

Wolf
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#7
Zitat:... um es kurz zu machen:

 
  • RA-4-Papier will in RA4-Chemie entwickelt werden.
Wieso das denn? Warum nicht einfach in N113 werfen? Was spricht prinzipiell dagegen?

 

Keine Ahnung, ob das Ergebnis was taugt, aber prinzipiell sollte es funktionieren.

 

SW-Negativ auf RA-4 IN Ra-4 Prozeß wird erfahrungsgemäß eher "Wunst".  (Kunst kommt von Können, Wunst kommt von Wollen)

 

Frank
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#8
...zum einen hat das Silber beim Farbprozess eine andere Aufgabe - es wird ja auch deswegen im RA-4-Prozess mit dem Bleichbad entfernt - und zum anderen dürften die im Papier enthaltenen Farbstoffe zu unvorhergesehen Ergebnissen führen. Es ist daher wohl auszuschließen, dass man auf diese Weise zu vernünftigen Ergebnissen kommt.

Gruß

Wolf
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#9
Wolf, das denke ich schon auch- aber wirklich wahr ist es erst, wenn´s ausprobiert ist. Wenn das Zeuch eh rumliegt, ist beim Versuch ja nix verloren. "Crossen" mit Papier, wie geil...

Die Gradation ist wohl nicht steuerbar, das dürfte schonmal das Grundübel sein, weshalb das Scheitern mehr oder weniger programmiert ist.

 

Aber nur der Versuch macht wirklich kluch, und wer weiß, vielleicht läßt sich ja was unerhört hübsches draus zaubern, tonen, lithen, alohomora, und schwupps- fünf Punkte für Gryffindor!

 

Frank

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#10
...ja, natürlich - werd' ich vielleicht sogar mal machen... Ich frag' mich allerdings nur, warum das der Fragesteller nicht schon selbst gemacht hat. So wie ich es gelesen habe, hat er das Papier ja schon - da sollte er schon selbst den Betatester machen...

Gruß

Wolf
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