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Osram Duka 10 oder ?nliche
#11
Zitat:Ähm, wenn

"Besonders empfindlich ist sie gegenüber Aus- und Wiedereinschalten im warmen Zustand. Daher bei Pausen lieber brennen lassen."

durch ständige "Kolpotage" nicht wahrer wird,

wie verhält es sich dann denn mit

Zitat: "Und wie mein Vorredner schon bemerkte: nicht im warmen Zustand aus- und wieder einschalten! Das mögen die Birnen nicht so gern und danken es dann mit verkürzter Lebensdauer."? :o

 

Also in MEINEN Augen ist das schlicht ein und dasselbe.

Ein Splitgrade Controller schaltet die Duka-Lampe bei jedem Meßvorgang sowie bei jeder Haupt- sowie Nachbelichtung ein und wieder aus!

Und sich ein paar 50-70 Euro-"Schnäppchen" für den Fall der Fälle hinzulegen, ist ja nun auch nicht ohne.

Was kostet schnell nochmal ne Kühlschrankbirne? 1€? 1,50€?

 
 

Die Kolpotage bezog sich eher auf den für die Lampen genannten Preis. Zugegeben, etwas unglücklich formuliert, meinerseits, aber erkennbar an den geposteten Links.

 

Dennoch ist auch die Argumentation bzgl. der Ein-/Ausschaltzyklen sachlich zu sehen und nicht als hysterisches Element der Darlegung der Praxisuntauglich einer solchen Lampe. Ich habe eine Duka 50 aus einer Laborauflösung, welche gut 10 Jahre ihren Dienst bei fast täglichem Einsatz geleistet hat ... und das mit der ersten NA10FL! Eine weitere ist seit gut 5 Jahren bei mir im Einsatz ... ebenfalls mit erster NA10FL.

 

Dies mag bei Splitgrade anders aussehen, da hier die Notwendigkeit besteht, die Dukabeleuchtung während des Meßvorganges auszuschalten ... aber zu Heiland Splitgrade habe ich meine eigene Meinung. Bei entsprechender - indirekter - und geregelter Einstellung des Duka-Lichtes hat dieses auf den Meßprozess keinerlei Auswirkung. Eine Dukalampe hat üblicherweise auch nichts in der Nähe eines Vergrößerers zu suchen. 

 

Zitat:Dass die SL1 für Nicht-ILFORD-Papiere im Grunde nicht wirklich zu gebrauchen ist, schrieb ich schon.

<p style="color:rgb(36,38,39);font-family:helvetica, arial, sans-serif;background-color:rgb(230,237,240);">Im Eingangspost war jedoch eindeutig von ILFORG MG die Rede.  Wink

<p style="color:rgb(36,38,39);font-family:helvetica, arial, sans-serif;background-color:rgb(230,237,240);"> 

<p style="color:rgb(36,38,39);font-family:helvetica, arial, sans-serif;background-color:rgb(230,237,240);">Für das S/W Labor so ein OSRAM Natriumdampf Teil zu empfehlen, finde ich praxisfremd.

 
 

Praxisfern finde ich jedenfalls den Umstand, eine Beleuchtung zu empfehlen, die auf das Papier eines Herstellers zugeschnitten ist. Sollte also der TO mal den Wunsch verspüren, Papier anderer Hersteller zu verwenden, was muß er dann tun? 

 

Zitat: 

Beim Messen mit der Sonde könntest Du jedoch Schwierigkeiten bekommen, denn die dürfte nicht für den Einsatz bei Dukalicht konstruiert sein.
 
Das ist so nicht korrekt. Ich verweise mal auf die älteren Wallner-Geräte mit "Zieleinrichtung" auf den Meßsonden. Durch die Platzierung  der Photozelle ist der Einfluß von Streulicht und somit auch der Duka-Beleuchtung nicht gegeben. Wie das beim ach so tollen Splitgrade ist, mag ich nicht beurteilen.

 

Wie aber oben schon erwähnt, hat eine Duka-Lampe in der Nähe eines Vergrößerers nichts zu suchen. Und sollte das "Labor" so klein sein, daß das Dukalicht den Raum insgesamt erhellt, kann man das Licht weitestgehend dimmen - zumindest bei der Duka 10/50. Weder mit meinem alten Wallner LMC 100, noch mit einem neueren FEM Kunze (mit kleiner Meßsonde) habe ich bei eingeschalteter Duka 50 in 5 Metern Entfernung vom Vergrößerer keine Beeinträchtigung der Messungen. 

 

cu ...

Dirk
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#12
Hallo,

 

die Messsonden von Kindermann (altes analoges Teil), Bäuerle/Leitz, RHD (Analyser) und auch Wallner mit Zieleinrichtung (die angeblich nur das Licht, dass senkrecht auf die Sonde trifft, misst) haben bei mir alle auf das Dunkelkammerlicht (in rot oder orange) reagiert. Auch, wenn die Lampe über dem Nassbereich angebracht war und die Messsonde in meinem Körperschatten lag.

Mag sein, dass man die Geräte so eintesten kann, dass das Umgebungslicht berücksichtigt wird, allerdings ist das mbMn ein Unsicherheitsfaktor, der einfach nicht sein muss...

 

Einen schönen Sonntag

 

Henning

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#13
@ Dirk:

Klar wäre es praxisfern, eine SL1 prinzipiell zu empfehlen. Würde ich auch nicht tun.

Es ging explizit um die hier vorgebenen Randbedingungen.

Nämlich die Verwendung von ILFORD MG Papieren und Heiland Splitgrade Controller.

 

Bei mir ist die SL1 auch nur bei ILFORD Papieren im Einsatz. Für alle anderen MG Papiere brennen rote LED-Lampen. Für FG gibts gelbgrün.

Aber selbstverständlich darf sich auch jeder, der will, eine Hans Dampf Lampe kaufen. Wink

Gruß,

S.

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#14
Zitat:Hallo,

 

die Messsonden von Kindermann (altes analoges Teil), Bäuerle/Leitz, RHD (Analyser) und auch Wallner mit Zieleinrichtung (die angeblich nur das Licht, dass senkrecht auf die Sonde trifft, misst) haben bei mir alle auf das Dunkelkammerlicht (in rot oder orange) reagiert. Auch, wenn die Lampe über dem Nassbereich angebracht war und die Messsonde in meinem Körperschatten lag.

Mag sein, dass man die Geräte so eintesten kann, dass das Umgebungslicht berücksichtigt wird, allerdings ist das mbMn ein Unsicherheitsfaktor, der einfach nicht sein muss...

 

Einen schönen Sonntag

 

Henning
 

So unterschiedlich sind die Erfahrungen. Es hängt aber sehr stark von der "Einrichtung" des Labors ab. Ist aber teilweise schon recht witzig, wie viel Geld für solche Dinge wie Splitgrade, Analyser, etc. ausgegeben, dann aber an solchen Dingen oft gespart wird. Dunkelkammerlicht hat nichts am und um den Vergrößerer zu suchen.

 

Zitat: 

Nämlich die Verwendung von ILFORD MG Papieren und Heiland Splitgrade Controller.
 

Dann bleibt immernoch die Frage, wie man individuell das Problem löst, wenn man mal nicht Ilford Multigrade verwendet? Ich denke, so ein Hans Dampf Controller, wie der Splitgrade von Heiland, kann auch mit anderen Papieren arbeiten?

 

Zitat: 

Bei mir ist die SL1 auch nur bei ILFORD Papieren im Einsatz. Für alle anderen MG Papiere brennen rote LED-Lampen. Für FG gibts gelbgrün.
 

Und das soll dann praktikabler sein (von möglichen Fehlerquellen abgesehen), als eine Duka, welche für alle MG-Papiere (und sogar für RA-4) geeignet ist? Gut, das mag jeder selbst entscheiden für seinen Arbeitsprozeß.

 

Um eine praktikable Alternative zu erwähnen:

 

http://www.kaiser-fototechnik.de/de/prod...asp?w=1431

 

Da spart man sich dann gleich die Lampendisco in der Duka und erhält sogar noch aktuell verschiedenen Filter, je nach Einsatzzweck. SIe ist sehr günstig (gebraucht), auch neu noch zu bekommen und funktioniert mit allen MG-Papieren. Wow! Sogar mit Ilford MG Smile

 

Im Übrigen lässt sich auch Ilfords MG Papier bei rotem Licht verarbeiten. Im langwelligen Bereich ist dieses ebenso unsensibilisiert. Rote LEDs geben ihr Licht üblicherweise bei einer Wellenlänge von ca. 630 nm ab (Natriumdampflampe: ca. 589 nm). Wieso braucht man dann überhaupt für Ilford MG extra eine Ilford SL1? Wink Somit wäre für die reine Verarbeitung von MG-Papieren die Verwendung von rotem Licht (per LED) ebenfalls empfehlenswert und deutlich praktikabler. Zudem halten sie sogar länger, als eine Kühlschrankbirne Wink Da ist man dann wirklich auf der sicheren Seite.

 

Allerdings ist das menschliche Auge nicht sonderlich empfindlich für langwelliges Licht. Eine Beurteilung der Kontraste während des Entwicklungsprozesses ist deshalb nur mit viel Übung möglich. Ebenso ist der "Helligkeitseindruck" längst nicht so hoch (bei gleicher Lichtstärke), als bei orangen Licht. Für das verarbeitete MG-Papier ist es jedoch die sicherste Dukabeleuchtung.

 

Dann kann man auch beruhigt seinen Vergrößerer rotlichtfluten und mit seinem schönen Heiland Splitgrade die Dukalampe beim Messen automatisch schalten. Wink

 

cu ...

Dirk

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#15
Dirk, kannst Du mir den Zusammenhang zwischen Laboreinrichtung und Geldausgabe erläutern?

 

Wie ich schon schrieb, habe ich die Beleuchtung "im Rücken". Aber auch, wenn ich fünf Meter Raumlänge hätte, würde ich Trocken- und Nassbereich nicht so weit entfernt voneinander anordnen.

 

Zitat:So unterschiedlich sind die Erfahrungen. Es hängt aber sehr stark von der "Einrichtung" des Labors ab. Ist aber teilweise schon recht witzig, wie viel Geld für solche Dinge wie Splitgrade, Analyser, etc. ausgegeben, dann aber an solchen Dingen oft gespart wird. Dunkelkammerlicht hat nichts am und um den Vergrößerer zu suchen.
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#16
"Eine Beurteilung der Kontraste während des Entwicklungsprozesses ist deshalb nur mit viel Übung möglich"


Wer das braucht arbeitet falsch. Ein Papier muss ausentwickelt werden, wenn es seine Fähigkeiten zeigen soll. Das erreicht man am besten durch Entwicklung nach Zeit mit der Schicht nach unten, sodass man erst gar nicht in Versuchung kommt, das Papier zu früh aus dem Entwickler zu nehmen, falls es zu dunkel kommt. Dann ist nämlich die Belichtungszeit zu verkürzen. Das Dukalicht ist nicht zur Kontrolle des Bildes während der Entwicklung da, sondern dient nur dazu, dass man sieht, was wo steht und z.B. nicht versehentlich nach der Belichtung gleich fixiert.


Gruß Wolfgang
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#17
Völlige Zustimmung!

Kontrastbeurteilung bei Dukalicht mögen erfahrene Laboranten beherrscht haben, die in den 70ern tagtäglich 8h am Vergrößerer standen.

Für einen Amateur, bei dem es nicht auf jede Sekunde ankommt, ist das völliger Quatsch. Der macht zur Beurteilung das Licht an.

Ich persönlich föne sogar JEDEN(!) Probestreifen erst trocken.

Wo es wirklich auf Beurteilung im Entwickler ankommt, ist beim Lithen.

Aber auch dort ist es zu 80% Erfahrung und Gefühl, da die Abzüge im Fix nochmal anziehen und zwischengeschaltete Verstärkerbäder oder nachgeschaltete Toner ihr übriges tun.

 

Die verlinkte Kaiserleuchte ist übrigens so ziemlich das Dunkelste, was mir jemals untergekommen ist. Da den Rotfilter rein und man kann auch gleich im Dunkeln arbeiten.

Warum ich nicht gleich alles mit Rot mache?

Ganz einfach: Weil Rot am unangenehmsten ist(egal wie hell). Dann kommt Orange. Dann grün. Doch das geht halt aber leider nur für Fixgrade.

Und was das Papier angeht:

Ich benutze doch DAS Papier, was mir am meisten zusagt(in meinem Fall zu 95% Fomatone MG FB) und nicht alle möglichen, nur weil man mit dem Controller bei null Aufwand so schön switchen könnte.

 

Ich glaube übrigens, dass Du den gleichen Fehler machst, wie viele andere, die den Heiland nur aus dem Prospekt kennen.

Man braucht das Teil nicht als Automat nutzen(habe ich noch nie gemacht), sondern kann sich einfach an dem extremen Komfort, der genialen Probestreifenfunktion und schlicht der absoluten Präzision und Reproduzierbarkeit beim Vergrößern erfreuen, während man ansonsten ganz klassisch damit arbeitet.

 

PS: WO man eine Dukaleuchte anbringt ist in allererster Linie abhängig von den Räumlichkeiten und der Platzaufteilung.

Ne Faustregel gibt es da nicht.

Solange mein Papier bei meiner Arbeitsweise schleiersicher bleibt, könnte ich das Ding auch an meine Stirn kleben.

Gruß,

S.

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#18
Hallo zusammen!

Ui, da habe ich ja was losgetreten.

Lieber Sputnik - Mißverständnis: mit Schwachsinn meinte ich natürlich nur, am Splitgrade eine Na-Dampflampe zu betreiben, da die automatische Einausschaltung da nicht geht; mit Einbrennzeit war natürlich die Startzeit der Na-Dampflampe gemeint und nicht die Nachbelichtung am Splitgrade.

Deshalb werde ich mal versuchen, ob der Splitgrade bei Dauerbetrieb der Duka 10 in seitlich 3 Meter Entfernung beeinträchtigt wird. Wenn ja, ist das Osramdings gestorben.

Ich habe sie übrigens schon über Ebay für 50 Euro, und ich werde berichten, ob sie verschleiert, wenns probiert ist. Dann gehts halt nicht.

Ich habe sie übrigens nicht gekauft, um den E-Vorgang zu kontrollieren-natürlich entwickele ich auch nach Zeit - ; mir geht einfach das Rotlicht auf die Nerven, und Gelb fände ich angenehmer. Vielleicht stünde der Papa dann auch öfters im Labor....... Rolleyes

Und wirklich interessieren - ganz wertfrei - würde  mich, was Dirk gegen Spligrade zu sagen hat. Ich bin mit dem Ding nicht verheiratet, aber nach langem Überlegen erschien es mir die einzige Alternative, wenn ich mein sw Labor weiterbetreiben wollte, sonst hätte ich es aufgesteckt - ich bin nie soweit in der Übung gewesen, in praktikabler Zeit mit Probestreifen einen akzeptablem Output zu erzielen, und Versuche mit anderen B-Messern waren kläglich.

Ich will nicht sagen, daß das nicht an mir lag, aber es war halt so.

 

Nochmals Dank an alle!

 

Gruß

Peter

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#19
> Beurteilung der Kontraste während des Entwicklungsprozesses ist deshalb nur mit viel Übung möglich"  - Wer das braucht arbeitet falsch.

 

Man kann ein Papier ein wenig "quälen" und so eine halbe Stufe an Kontrast herausholen. Das geht bei Barytpapieren einfacher als bei PE. Diese Methode ist für festgraduiertes Papier die einzige, um Gradations-Zwischenstufen zu erzeugen.

Bleibt dran, am Sucher.



--Uwe
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#20
... oder ein Bad in Dokumol nachschieben ...

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