Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Silvermaxentwickler verf?bt
#1
Hallo zusammen,

ich wollte heute mal testweise einen APX100 (alt) im Silvermaxentwickler baden - das Fläschchen bzw. dessen Inhalt sieht aber gelblich (statt klar) aus, auch scheint es minimalste Ausfällungen zu geben. Ich hatte Protectan verwendet (mache ich inzwischen bei allen Entwicklern).

Nun ist die Verfärbung beispielsweise bei Rodinal bekanntlich völlig normal, beim sonst von mir gern verwendeten D76 ist sie das sichere Zeichen dafür, dass der Entwickler hin ist.

 

Ich habe jetzt, um nichts zu riskieren (wichtige Bilder), den Film stattdessen in FX39 entwickelt. Hat jemand von euch Erfahrung, ob ich den Silvermaxentwickler nochmal mit einem nicht so wichtigen Film testen oder lieber gleich entsorgen soll?

 

Grüße aus dem derzeit sonnigen Hannover

Daniel

Zitieren
#2
Hallo Daniel,

leichte gebliche Verfaerbung habe ich auch und macht keine Probleme. Ich empfehle den Entwickler in eine Glasflasche umzufuellen. Testen wuerde ich auf alle Faelle bevor du wegschmeisst.

 

Schoene Gruesse

Tim
Zitieren
#3
Hallo,

 

für solche Fälle gibt es einen einfachen Test. Man schneidet sich ein Stück Film ab und entwickelt den bei Licht 5 Minuten lang mit ständiger Bewegung. Danach wird kurz fixiert, bis der Film geklärt ist. Gegen eine Lampe gehalten sollte sich eine Schwärzung zeigen, die etwa dem eines korrekt entwickelten Filmanfangs entspricht. Außerdem sollten keine Schlieren zu sehen sein. Wenn das der Fall ist, ist der Entwickler brauchbar, ansonsten kommt er weg. Ich benutze dazu entweder die Lasche des zu entwickenden Films, oder ich nehme ein Stück von einem abgelaufenen Film.

 

Viele Grüße

 

Renate

Zitieren
#4
Danke für eure Antworten! Die Idee mit dem Filmschnipsel ist gut.

 

Es handelt sich "nur" um ein 50ml-Fläschchen, was ich mir zusammen mit einer "Wundertüte" bestellt hatte - einfach mal um zu gucken, was der Entwickler so alles aus dem Film rausholen kann. Darum lohnt umfüllen eher nicht.

Zitieren
#5
Grüße. Ich teste meinen Negativentwickler so auch (mit einem dafür beiseite gelegten Testfilm, von dem ich dann immer ein Stückchen abschneide). Bei Xtol dauert es dann aber nur ca. 40 Sekunden, bis eine Schwärzung beim APX 100 eintritt. Dies reicht mir, um anzunehmen, dass der Entwickler noch funktioniert. Den Filmschnipsel vorher komplett mit Wasser nass machen, damit man das Dunklerwerden durch Feuchtigkeit nicht mit Schwärzung verwechselt. Fixieren tue ich hierbei nicht.

Gruß,

Thomas
Zitieren
#6
Hallo,

 

bei Xtool kann man das so vereinfacht machen, da der Entwickler entweder funktioniert oder eben nicht. Andere Entwickler aber zeigen eine Schwärzung nach kurzer Zeit, können aber altersbedingt nicht die maximale Dichte ausentwickeln oder sie neigen zu Schlieren. Deshalb bevorzuge ich da einen ausführlicheren Test. Eine richtige Beurteilung des Filmschnipsels ist nur nach einer Fixierung möglich. Es reicht ja, wenn der Film geklärt ist. Ausfixieren ist nicht nötig.

 

Ich benutze dieses Verfahren etwas modifiziert auch, um einen Startwert für neue Entwicklungszeiten von noch ungetesteten Film und Entwicklerkombinationen zu bekommen. Gesucht wird dabei die Zeit, bei der D-Max des Film gerade so erreicht wird.

 

 

Viele Grüße

 

Renate

Zitieren
#7
Hallo,


das beste ist, man übt das mit dem Filmschnipsel einfach mal an einem garantiert intakten Entwickler, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie das mit der Schwärzung abläuft, wie schnell die kommt, wenn der Entwickler noch ok ist.

Also: einfach bei normalem Tageslicht/Raumlicht Fimschnipsel (z.B. an Wäscheklammer befestigt) wie von Renate beschrieben im Entwickler ständig bewegen und dabei genau beobachten, wie sich die Schwärzung bildet. Durch die starke Überbelichtung kommt die nämlich recht schnell und wichtig ist jetzt, dass sich von der Schichtseite her betrachtet ein tiefes Schwarz bildet, nicht etwa nur ein Grau und sich dann nichts mehr tut. Wenn man nämlich mal gesehen hat, wie schnell die Schwärzung bei intaktem Entwickler kommt und aussieht, kann man sich das Fixieren sparen und sieht so recht schnell, wenn was faul ist, dem Entwickler also Reduktionskraft fehlt. Dieser Schnelltest ist auch bei sehr wichtigen Aufnahmen durchaus zuvor angebracht, dauert ja mit der obigen Erfahrung nur wenige Minuten und erspart ggf. ewiges fluchen.


Gruß Wolfgang
Zitieren
#8
Hallo,

 

eine korrekte Beurteilung des Teststreifens ist nur im Durchlicht möglich und dazu muss fixiert werden. Alles andere ist Lotto.

 

Viele Grüße

 

Renate

Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste