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Hydrochinon, die EU und das Ende der analogen Fotografie
#21
Zum kompetenten Umgang mit der Chemie gehört auch schon etwas Sachkenntnis seitens der Endverbraucher.

Man muß anerkennen, daß Phenol und seine Derivate eine Substanzgruppe mit einigen problematischen Eigenschaften ist.

 

Weder Angst noch die sorglose Ahnungslosigkeit sind beim Umgang mit der Chemie hilfreich.

Jeder ist für sein Handeln verantwortlich-. dann braucht es auch keine Bürokraten, die am grünen Tisch Entscheidungen treffen (deren Konsequenzen sie oft gar nicht ganz überschauen können).

 

Seit fast 100 Jahren  wird Hydrochinon in (relativ) großen Mengen in der Fotografie eingesetzt.

Mir ist nicht bekannt, daß die Berufsgruppe der Fotolaboranten und Fotochemiker eine signifikant geringere Lebenserwartung hat als jede andere Berufsgruppe in der chemischen Industrie.

(Ich weiß aber auch nicht, ob es dazu gesicherte Erkenntnisse gibt).

 

Die negativen Auswirkungen eines Verbotes von Hydrochinon wären weitreichend (und weit über die kommerziellen Aspekte hinausgehend).

 

Aus diesem Grund sollte alles unternommen werden ein mögliches Verbot des Hydrochinons abzuwenden.

Sachlichkeit und Sachkenntnis helfen auch hier weiter.

 

Es ist nicht das Ende der analogen Fotografie.

Wir gemeinsam müssen verhindern, daß es so weit kommt!

 

Alles wird gut.

Herzliche Grüße aus Paderborn

Klaus

 

 

 

 

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#22
Zitat:Oooch! Anderswo sieht man das natürlich gaaanz entspannt:

 

http://www.aphog.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=30373

 

Nicht ohne, zumindest zwischen den Zeilen, mit Verdächtigungen zu operieren.

 

Ciao!
 

 

Ich weiss nicht, ob ich lachen oder weinen soll...
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#23
Hallo zusammen,

Hydrochinon stand schon lange im Verdacht ein cancerogenes Potential zu haben. Dann wären Hunderttausende von Fotografen und Fotolaboranten offenbar an Krebs erkrankt, besonders durch das Dichromat in den Bleichbädern, ebenso wie Milliarden von Rauchern, durch die fruchtschädigende Wirkung von Borax bekamen sie dazu mißgebildeten Nachwuchs. REACH hat sich zunächst die in sehr großen Mengen hergestellten Chemikalien vorgenommen, in den weiteren Stufen werden dann die Substanzen bewertet, die in kleineren Mengen produziert werden, dazu gehört Hydrochinon. Daneben gibt es die sog. SVHC (substances of very high concern). Auf diese Liste kommen verdächtige Substanzen zunächst als Verdächtige, nach einiger Zeit wird dann entschieden, ob es zu einem allgemeinen Verbot kommt. Bestimmte Ausnahmen für den industriellen Einsatz sind möglich. Substanzen, auf die das zutrifft, sind z.B. Borax, Borsäure und Natriummetaborat (= Kodalk). Als Chemikalien "für Laborzwecke" bekommt man sie allerdings immer noch, wenn man dazu den Zugriff hat. 

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#24
Hallo,

 

ich verweise mal auf diese, ausführliche Diskussion und die Tatsache, daß es KEIN VERBOT seitens der EU für Hydrochinon gibt! Bevor solche Gerüchte und Geschichten in die Welt gesetzt werden, wäre es sinnvoll, sich über die detaillierten Hintergründe zu informieren.

 

-> http://www.aphog.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=30373

 

cu ...

Dirk

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