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Undurchsichtige Negative und Streifen
#1
Hallo!

 

Vor ein paar Tagen hab ich meine ersten eigenen Negative entwickelt, leider is wohl etwas schief gelaufen. Ich glaub ich hab sie zu lange entwickelt, denn sie sind dunkel und undurchsichtig. Die Bilder sind zwar zu erkennen, aber nur wenn Licht von oben auf die Negative scheint, und nicht von hinten durch sie. Ich hab Mal zwei Fotos angehängt. Links sind die dunklen und rechts alte, richtig entwickelte, die ich im Fotowahlkurs in meiner Schule gemacht hab. Ausserdem sind in unregelmäßigem Abstand ca. 1cm lange dunkle Streifen quer über den Film zu erkennen. Der Film ist der APX 400 von Agfa, Entwickler und

Fixierer sind aus dem Starterset Film Basic aus dem Fotoimpex Shop: http://www.fotoimpex.de/shop/analog-star...basic.html

 

Danke schonmal für eure Hilfe!

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#2
Hallo Maxi,

 

erstmal herzlich willkommen im Club der bescheuerten Altmetallfummler, umso mehr, als du ja anscheinend ein ganz zartes junges Gemüsepflänzchen bist, das sollte man lieb hegen und pflegen :-)

 

Dein Film sieht aus, als hätte er Fremdlicht abbekommen. Er ist ganzflächig verschleiert und am Rand sieht man Belichtungen durch die Perforation.

Das kann vom Lagern kommen (schließlich ist der APX400 ja schon älter), vom Patroneknacken im Hellen, oder aber (die wahrscheinlichste Möglichkeit) die Kamera hat Lichteinfall am Deckel, und zwar v.a. rechts am Scharnier.

 

Schau mal genau, was da für eine Dichtung drin ist, Schaum, Filz, etc. und wie die ausschaut.

 

Was für ein Apparat ist das denn?

Am einfachsten ziehst du mal einen Film durch eine andere Kamera und läßt alles andere gleich, dann hast du den Fehler gleich emiliniert...emeritiert? extrovertiert oder wie das heißt, du weißt schon :-)

 

 

gutes Gelingen,

 

Frank

 

P.S. du kannst natürlich auch die Deckelnaht beim nächsten Film mit schwarzem Tape zukleben.

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#3
Hallo Frank,

 

Danke für die superschnelle Antwort!

An die Kamera hab ich bis jetzt noch gar nicht gedacht, is aber gut möglich, dass es daran liegt. Ich hab ne alte Canon AE-1 benutzt. Die Dichtungen scheinen sich schon aufgelöst zu haben, es ist nur noch ein klebriger Rest vorhanden und der Deckel ist auch schon ganz locker. Bei den anderen negativen hab ich eine neuere Nikon benutzt. Schade, ich mag die Canon eigentlich echt gern. Aber dann probier ichs nochmal mit dem Plastikbomber :-)

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#4
Hi Maxi,

 

um die AE-1 wärs schade, schönes Stück Alteisen. Die Dichtungen tauschen ist  ein Klacks. Kannst du auch selber machen.

Schau mal beim Kameradoktor rein.

 

Merke: zwei Kameras sind besser als eine, drei sind besser als zwei... und nur Ignoranten schmeißen eine Kamera weg, die nicht wirklich kaputt ist!

 

also ois isi,

 

Frank
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#5
Wenn Du der Frage "war es Fremdlicht durch z.B. undichte Kamera?" weiter nachgehen willst (mein Verdacht geht auch in die Richtung), wäre es noch interessant zu schauen, wie sich denn diese dichten (= "dunklen") Stellen über die Gesamtlänge des Films entwickeln. Erwarten würde man bei diesem Verdacht ja, dass die Bereiche des Films am stärksten betroffen sind, die die vergleichsweise längere Zeit außerhalb der Patrone verbracht haben, also die ersten Bilder stärker als die letzten. Ist das bei Dir der Fall, oder ist das Problem über den ganzen Film gleichmäßig verteilt?
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#6
Hallo Maxi,

Was für ein Agfa ist es denn? ein neue Emulsion aus vermutlich Momberly, oder der alte aus Leverkusen.

Wenn es der alte aus Leverkusen ist war er in orginal Patrone oder ein selbst Gewickelter?

Ich Frag nur so da ich heute selbst Gewickelt habe und mir eingefallen ist dass es den alten 400er nur noch als Meterware gibt, und die PlastikPatronen gerne die Dichtung verlieren  und bei den Metallpatronen die Deckelchen mal wieder wegspringen und die Ladegeräte können undicht sein etc.

 

Gruß Achim

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#7
Zitat:Was für ein Agfa ist es denn? ein neue Emulsion aus vermutlich Momberly, oder der alte aus Leverkusen.

Wenn es der alte aus Leverkusen ist war er in orginal Patrone oder ein selbst Gewickelter?
 

Also der Film war in der originalpatrone und ich vermute, dass er aus Momberly ist, weil "New Emulsion" draufsteht. Auf der Rückseite steht auch, dass man ihn noch bis April 2018 entwickeln kann.

 

 

Zitat:Wenn Du der Frage "war es Fremdlicht durch z.B. undichte Kamera?" weiter nachgehen willst (mein Verdacht geht auch in die Richtung), wäre es noch interessant zu schauen, wie sich denn diese dichten (= "dunklen") Stellen über die Gesamtlänge des Films entwickeln. Erwarten würde man bei diesem Verdacht ja, dass die Bereiche des Films am stärksten betroffen sind, die die vergleichsweise längere Zeit außerhalb der Patrone verbracht haben, also die ersten Bilder stärker als die letzten. Ist das bei Dir der Fall, oder ist das Problem über den ganzen Film gleichmäßig verteilt?
 

Weil ich mein "Mini-Labor" nicht zu Hause einrichten durfte, sondern bei meiner Oma :-) hab ich die Negative leider grade nichtmehr zur Hand, morgen kann ich aber nachsehen.

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#8
Gute Güte!

 

New Emulsion APX tun natürlich kommen aus Mobberley, Cheshire (dem Land der Grinsekatzen), nicht Momberly, meine Herren. Das ist schockierend, ist es nicht?

 

Laßt uns trotzdem die Hände schütteln und eine steife Oberlippe behalten!

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#9
Ok, also ich hab mir die Negative jetzt nochmal angesehen, und die Streifen sind wirklich mal stärker und mal weniger stark. Bei Fotos, die das gleiche Motiv zeigen, sind keine Streifen zu sehen. Also lag es wohl wirklich an der Kamera. Ich werd heute nochmal negative aus einer anderen Kamera entwickeln, mal schaun obs diesmal endlich klappt :-)

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#10
So, die Negative sind jetzt entwickelt. Sehen einwandfrei aus, keine Streifen und schön transparent. ich hab auch schon Abzüge gemacht. Ich find aber, dass die zu wenig Kontrast ham. Was kann man denn da machen? Im Anhang sind 2 Bilder, eines unbearbeitet aus dem Scanner und beim anderen hab ich den Kontrast so eingestellt wie ochs gerne hätte. Gibts da irgendeinen Trick, den Kontrast zu verstärken?

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