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Adox FX-39 / Paterson FX-39
#1
Hallo zusammen,

 

hört sich interessant an und der Preis ist es auch.

Wer kann den mal FX39 ganz subjektiv beschreiben.
  • Wie ähnlich ist der zu Neofin rot?
  • Wie vernünftig funktioniert der mit dem Tmax 400 im KB Format?
  • Vergleich mit D74/RHS und A49 und der ausgleichenden Wirkung
  • Filmkorn und Schärfe bei klassischer Emulsion ab 100 bis 400 ASA ( z.B. alter APX, Silvermax, CHS II, Kentmere 100 & 400)
  • Kurvenform
  • Haltbarkeit des Konzentrates
  • Kipprhythmus und die Folgen....
  • Metol oder Phenidon?
 

Also ich habe als Ausgleichsentwickler D74 verwendet und auch Filme eingetestet. So wirklich gut hat D74 mir nur mit Foma 200 gefallen...

Ansonsten habe ich nur Adonal und Xtol in Verwendung. (A49 mag ich auch für Luftbildfilme und dafür suche ich einen Ersatz)

 

Ich habe mal ein bisschen "gegoogelt" aber nichts vernünftiges gefunden (Kurvenbeispiele, Vergleiche,...)

 

LG Oliver

#2
Die Haltbarkeit würde mich auch mal interessieren. Die Angaben im Netz sind da sehr widersprüchlich.

 

Gruß

Wolfgang

#3
Zitat:Die Haltbarkeit würde mich auch mal interessieren. Die Angaben im Netz sind da sehr widersprüchlich.
FX-39 ist gut haltbar bei fachgerechter Lagerung für flüssige Entwicklerkonzentrate, das heisst immer über 13 Grad Celsius.

Nur leider hält sich da kaum jemand dran und so kommt es leider immer wieder zu bösen Überraschungen.

Der Entwickler hat sehr viel Puffer/Stabi/Oxidationsschutz drin und steht an der Grenze zur Sättigung.

Kristallisiert der Puffer/Stabi/Oxidationsschutz aus, geht alles sehr schnell und er kippt um.

#4
Zitat:Vergleich mit D74/RHS und A49 und der ausgleichenden Wirkung
 

Ist nicht vergleichbar. Das sind die Entwickler "vom anderen Ufer".

 

Zitat:
  • Filmkorn und Schärfe bei klassischer Emulsion ab 100 bis 400 ASA ( z.B. alter APX, Silvermax, CHS II, Kentmere 100 & 400)
Wären dann ggf. auch die falschen Filme, genau so wie der TMAX 400.

Für hochempfindliche Filme bleib mal bei dem bewährten.

 

Probier den FX-39 aber mal für die 100er.

#5
Zitat: 

<blockquote class="ipsBlockquote">
Die Haltbarkeit würde mich auch mal interessieren. Die Angaben im Netz sind da sehr widersprüchlich.
FX-39 ist gut haltbar bei fachgerechter Lagerung für flüssige Entwicklerkonzentrate, das heisst immer über 13 Grad Celsius.

Nur leider hält sich da kaum jemand dran und so kommt es leider immer wieder zu bösen Überraschungen.

Der Entwickler hat sehr viel Puffer/Stabi/Oxidationsschutz drin und steht an der Grenze zur Sättigung.

Kristallisiert der Puffer/Stabi/Oxidationsschutz aus, geht alles sehr schnell und er kippt um.

 


</blockquote>
Immer über 13°C?

Man lernt nie aus !

 

Gruß

Wolfgang
#6
Zitat:Metol oder Phenidon?
 

FX-37, »the closest published formula to FX-39«:

<pre class="_prettyXprint">
Distilled water (50°C) ................. 750 ml
Sodium sulfite (anhy) .................. 60.0 g
Hydroquinone ........................... 5.0 g
Sodium carbonate (anhy) ................ 5.0 g
Phenidone .............................. 0.5 g
Borax .................................. 2.5 g
Potassium bromide ...................... 0.5 g
Benzotriazole, 1% ...................... 5.0 ml
Distilled water to make ................ 1.0 l
</pre>
#7
Aha, also Phenidon und Hydrochin!

 

LG Oliver
#8
Zitat:Aha, also Phenidon und Hydrochin!

 

LG Oliver
 

Hallo Oliver,

 

nein, beim FX-39 machen Metol und Hydrochinon den Job (ein Blick auf das Flaschenetikett und ins Sicherheitsdatenblatt klärt auf ;-) ).

 

BG,

Henning
#9
Hallo Henning,

im Sicherheitsdatenblatt müssen nur die Substanzen ausgewiesen werden, die 1. Gefahrstoffe sind und die 2. die oberhalb einer bestimmten Konzentration enthalten sind, die wiederum von den H -Sätzen der betreffenden Substanz anhängt. Dabei werden u.U. die Mengen an Substanzen mit gleichen H-Sätzen addiert. Es gibt da zwei Konzentrationsschwellen, bei Überschreitung der unteren wird die Substanz lediglich im Sicherheitsdatenblatt als Gefahrenauslöser mit chemischer Bezeichnung, CAS-Reg. Nr. usw. genannt, bei Überschreitung der oberen Schwelle ist zusätzlich eine Kennzeichnung auf dem Gebinde mit Gefahrensymbol (GHS-Piktogramm), Nennung des Gefahrenauslösers und dem Wortlaut der H- und P-Sätze erforderlich. Für die Angabe der enthaltenen Konzentration ist die Angabe von Bereichen zulässig, z.B. 5 - 25 % Substanz XYZ....

Es ist also nicht zutreffend, daß alle Inhaltsstoffe zwangsläufig im SDB genannt werden müssen. Ist z.B. die Grenze für die Nennung im SDB >/= 1 %, so setzt man als Hersteller zweckmäßigerweise nur 0,99 % ein und vermeidet dadurch die Nennung und Offenlegung dieses Rezepturbestandteils.

Da Phenidon (dessen SDB ich jetzt allerdings nicht im Detail kenne) üblicherweise in sehr niedriger Konzentration eingesetzt wird, folgt aus dem SDB nicht zwangsweise, daß es nicht im FX-39 enthalten ist.

Ich muß beispielsweise in meiner täglichen Arbeit feststellen, daß Sicherheitsdatenblätter durchaus von unterschiedlicher "Qualität" sein können, ich kenne beispielsweise ein SDB eines deutschen Selentoners, das definitiv "falsche" Angaben zu Inhaltsstoffen macht (Natriumselenat statt Natirumselenit).

#10
Hallo Jochen,

 

sorry wegen meiner verspäteten Antwort, aber ich war im Urlaub und offline.

Was Du schreibst ist natürlich völlig richtig, und ist mir auch bekannt.

 

Meine Antwort an Oliver war bewusst kurz und knackig gehalten ;-), um deutlich zu machen, dass beim FX-39 eben Hydrochinon und Metol die wesentlichen Entwicklersubstanzen sind. Der FX-39 steht ja in der Tradition der Neofin-Entwickler, und ist nach Aussage seines Schöpfers G. Crawley eine Weiterentwicklung / Verbesserung des Neofin Rot. Und für die sehr gute Schärfeleistung dieser Entwicklergattung ist eben insbesondere auch das Metol verantwortlich (Metol findet sich auch in sehr vielen anderen Entwicklern, die auf eine sehr gute Schärfewiedergabe ausgelegt sind).

 

Beste Grüße,

Henning

  


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