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Foma PE Soft: Probleme mit Kontrast
#31
Danke, interessant. Wenn ich dich richtig verstanden habe, nimmst du also zum Vergleich die ausgestanzten Löcher der Randperforation, wo das Licht ja voll ungefiltert durchfällt. Wenn die dann vom benachbarten (blanken) Filmrand nicht mehr unterscheidbar sind, hat man volles Schwarz ...

Das heißt aber auch, wenn im Negativ kein volles Schwarz vorhanden ist (sehr helle Motive oder sehr kontrastarme), dass du dann eben auch im Abzug kein reines Schwarz hast, oder?

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#32
> Vergleich die ausgestanzten Löcher der Randperforation

 

Nein, ich nehme zum Vergleich den nächste, 1/3 Blende mehr belichteten Streifen.

 

Wenn man ab meinem "vernünftigen" Schwarz noch deutlich mehr Licht gäbe, zum Beispiel das Doppelte, dann würde auch noch etwas mehr Deckung entstehen. Aus meiner Erfahrung lohnt es aber nicht, so weit zu gehen, da man dann nach dem Eintesten bei sehr dichten Negativen landet.

 

"Vernünftiges" Schwarz unterscheidet sich nicht mehr von einer Stufe, die 1/3 Blende mehr Licht bekommen hat.

 

Nebenbei: Bei MF habe ich ohnehin keine Perforationslöcher.

Bleibt dran, am Sucher.



--Uwe
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#33
Zitat:> Vergleich die ausgestanzten Löcher der Randperforation

 

Nein, ich nehme zum Vergleich den nächste, 1/3 Blende mehr belichteten Streifen.

 

Wenn man ab meinem "vernünftigen" Schwarz noch deutlich mehr Licht gäbe, zum Beispiel das Doppelte, dann würde auch noch etwas mehr Deckung entstehen. Aus meiner Erfahrung lohnt es aber nicht, so weit zu gehen, da man dann nach dem Eintesten bei sehr dichten Negativen landet.

 

"Vernünftiges" Schwarz unterscheidet sich nicht mehr von einer Stufe, die 1/3 Blende mehr Licht bekommen hat.

 

Nebenbei: Bei MF habe ich ohnehin keine Perforationslöcher.
 

Die Perforationslöcher würde ich auch nicht nehmen, denn so viel Licht wie dort kommt nirgendwo auf der Negativfläche durch, sondern den Zwischenraum zum nächsten Bild.

 

Das ist übrigens eine tolle Idee, das werde ich sofort testen. Gestern Abend hatten wir  Freunde zu Besuch, und es stellte sich heraus, dass sie auch Dunkelkammererfahrung haben. Unsere Bekannte (aus Tschechien) hat viel Erfahrung mit Foma, benutzt jetzt aber nur noch Ilford. Ich hab ihr meine grauen, flauen Bilder gezeigt, und sie meinte spontan, das läge an der langen Belichtung (30 s), sie hätte mit so langen Zeiten auch schon so was erlebt. Einzige Hilfe wäre dann, die Chemie zu ändern.

 

Jetzt hab ich vor, einfach mal eine offenere Blende mit kürzerer Belichtung zu probieren, weil ich wegen der Schärfe so weit abgeblendet hatte. Ist also noch Luft drin. Zusätzlich werde ich eure Tipps probieren und mit härterem Papier und Abwedeln arbeiten. Bin mal gespannt.

 

Allerdings muss ich die Hütte hinten erst anheizen, und bevor es dunkel wird, kann ich eh nix machen, die Verdunkelung ist noch nicht frühlingstauglich :ph34r:

 

Mal sehen, ob es heute was wird. Nebenbei hab ich auch noch eine Menge anderer Sachen zu tun. Aber da hinten nicht geheizt war, ist die Chemie bestimmt noch gut, es waren immer so um 6 - 8 Grad, man könnte also spontan anfangen, sobald die Bude und die Chemie warm sind.

 

Grüße

 

Rolf
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#34
Hi Rolf,

 

Verschleierung bei langen Belichtungszeiten tritt nur durch Streulicht auf. Wenn dein Vergrößerer ordentlich dicht ist, kommt dieser Effekt erst bei richtig langen Belichtungen auf. 30 s ist nicht lang.

Was in keinem Fall schadet, und wenns nur sie Paranoia besänftigt, ist um den Vergrößerer  (Wand, Decke und ggf Seiten) schwarzen Molton zu drapieren. Da hat das Streulicht keine Chance.

 

In meiner alten Duka hatte ich sogar noch die Wände rot gestrichen (nicht schwarz, davon wird man depressiv...), aber das ist natürlich mehr Gag.

 

Zwei Lagen Molton sind übrigens auch gut zum Verdunkeln (Dämmstoffplatte zuschneiden, Molton drumtapen und in den Fensterausschnitt klemmen).

 

Frankgrüße

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#35
Bei Tedox haben sie für 6 Euro/Meter Verdunkelungsstoff, der ist nicht so dick und trotzdem schön dicht. Den werde ich mir wahrscheinlich holen dafür.

Am Wochenende hab ich nun endlich mal alles ausprobieren können. Mit dem weichen Papier hab ich noch einen Probestreifen gemacht, aber das Problem war nicht die lange Belichtung, sondern - wie ihr schon gesagt hattet - die schwachen lokalen Kontraste. Jetzt hab ich alle drei Motive auf Normal gemacht, und siehe da, es sieht gut aus. Lediglich das Motiv mit der dunklen Mauer musste ich etwas abwedeln. Könnte man auch noch mehr machen, aber irgendwann kommt da nichts mehr, und dann sieht es künstlich aus.

Also vielen Dank für die reichhaltigen Tipps, ich werde sie bei den nächsten Gelegenheiten alle mal durchprobieren!

Grüße
Rolf
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