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wenig Licht
#11
Zitat:die überbelichten Negative
 

Du meinst sicher unterbelichtet.

 

Man kann einen Film effektiv durch eine unterschwellige Vorbelichtung in seiner tatsächlichen Empfindlichkeit für die Schatten erhöhen.

Knapp eine Blende mehr Gewinn (also tatsächlicher Gewinn / keine bloße Tonwertangleichung) konnte ich bei meinem Test mit dem APX 100 feststellen. Normalerweise nutzt man dieses Verfahren ja, um ein sehr kontrastreiches Motiv unterzubelichten und dadurch die Lichter besser im Griff zu haben - bei gleichzeitig (bedingt durch die unterschwellige Vorbelichtung) durchgezeichneten Schatten. Man kann dies natürlich auch bei einem nicht kontrastreichen Motiv machen - Man erhält nicht ganz eine Blende mehr Gewinn (bei einem APX 100).

Wie sich diese Technik bei einem 400er z. B. Tri-X auswirkt, ob durch eine stärkere Vorbelichtung mit leichtem Schleier noch mehr drin ist, würde mich mal interessieren. Habe derzeit keine Zeit zum Testen.

Zum unterschwelligen (also kurz vor Schleier) Vorbelichten benötigt man eine Kamera mit patenter Doppelbelichtungsfunktion und jeweils immer eine hellere, möglichst struktulose und gleichmäßig angeleuchtete Fläche. In dunklen Räumen ist so etwas natürlich nicht vorhanden. Daher könnte man den gesamten Film, bevor man zum Fotografieren loszieht, in einem absolut dunklen Raum kurz komplett entsprechend Vorbelichten.
Gruß,

Thomas
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#12
Ich habe früher mal gelegentlich gepusht und immer gute Erfahrungen mit Microphen gemacht. Ob Tri-X oder HP5+. Meine letzten Versuche waren mit HP5+ bei 1600ASA in A49. Im normalen Gebrauch mochte ich den Entwickler nicht so, aber zuim Pushen ist er m.E. ganz gut geeignet. Ich versuche mal zwei Fotos dranzuhängen, die Positivscans von einem einfachen Flachbrettscanner sind.

 

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