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Filter f?r Splitgrade
#1
Liebe Gemeinde!

 

Nach längerer Abstinenz am Vergrößerer pack ichs jetzt mal wieder, und habe mich am Splitgrade versucht.

Das ist leicht- meine RH StopClock kann sich ja die Zeiten merken, da brauchts mein schusseliges Gehirn gar nicht dazu.

 

Meine Frage heißt jetzt erstens: sind Einlegefilter nicht besser geeignet (anders gesagt: ist der gelbe Filter "weicher" und der magentafarbene "härter" als die Filterscheiben vom Farbkopf)?

 

Zwotens: wenn Einlegefilter, gibts auch Sets mit nur 00 und 5 zu kaufen?

 

Und drittens: ich habe beim ersten Versuch einfach mit voller Gelbfilterung und Vollgas Magenta belichtet. Spricht da irgendwas dagegen, steuerungsmäßig? Ich meine wegen der unterschiedlichen Filterdichte?

Daß die von der StopClock errechnete Gradation nur Poesie ist, dürfte klar sein, max mir aber nix.

 

Frankgrüße

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#2
Das Problem mit den Einlegefiltern ist doch, dass man riskiert, den Kopf zu verwackeln, wenn man mitten in einem Belichtungsprozess an jenem herum hantiert bzw. Filter wechselt. Beim Color-Kopf drehe ich immer äußerst vorsichtig die beiden Eckfilter (ja, maximal natürlich) rein.

Ich glaube nicht, dass es die Einlegefilter auch als Zweier-Set gibt. Ich vermute allerdings, dass diese Einlegefilter besser auf S/W-Papier abgestimmt sind als ein Color-Kopf bzw. dass man dadurch "konkretere" Eckfilter zur Verfügung- bzw. den lokalen Kontrast gewisser Motive damit noch besser im Griff hat. Generell bin ich allerdings beim Color-Kopf noch nie an Grenzen gestoßen (und schon gar nicht im weichen Bereich).

Dennoch würde ich beim Splitgrade an keiner Filterschublade herumfummeln - zu hoch wäre mir das Risiko, dass sich da der Kopf geringfügig verstellt. Liegt aber vielleicht auch daran, dass das bei mir etwas hakelig mit der Schublade ist.

Gruß,

Thomas
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#3
Achso, wegen der Dichte: NATÜRLICH musst du deinen Belichtungsmesser einmal für max. Magenta und einmal für max. Gelb eichen - separat. Die Schwärzungspunkte sind hier bei gleicher Dichte (!) völlig unterschiedlich!

Gruß,

Thomas
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#4
Hallo Thomas,

 

jetzt wo du´s sagst... hab gerade mal die Schublade raus und reingeschoben, stimmt schon, das hakelt ordentlich. Vielleicht doch nicht so schlau.

 

Zum Thema Dichte und messen: messen tu ich allenfalls die Lichter für die weiche Belichtung, und dann dreh ich Magenta auf, bis mir die Schatten passen. Gemessen wird da nichts mehr, nur noch mit dem Graukeil verglichen.

 

Danke!

 

Frank

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#5
Ich bin, wie gesagt, immer sehr vorsichtig. Bei den Probestreifen dreh ich schnell an den Reglern, beim finalen Abzug aber nach der ersten Belichtung: tief Luftholen und vorsichtig ruhig die beiden Regler verdrehen, dass man den Kopf nicht irgendwie verstellt.

 

Was ich aber noch nicht ausprobiert habe: Verschlechtert ein unter das Objektiv gehaltener Filter sichtbar die Abbildungsqualität? Denn dies wäre die bequemste Möglichkeit.

Gruß,

Thomas
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#6
Naja, wennn du noch Hände zum Abwedeln etc. brauchst wäre also ein Haltemechanismus zum Einschwenken nötig.

Grundsätzlich wäre es schon gut zu wissen, ob die Schärfe leidet.

Ich erlaube mir also hier mal, den Forschungsauftrag ganz offiziell an unser Mitglied Timo zu vergeben:

 

Tihim!  Thomas und Frank haben da ne Frage! Kannst du uns maln Probestreifen machen?

 

Danke,

 

Frank

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#7
Zitat: 

jetzt wo du´s sagst... hab gerade mal die Schublade raus und reingeschoben, stimmt schon, das hakelt ordentlich. Vielleicht doch nicht so schlau.
Das kommt doch sehr auf den Vergrößerer an, den Du benutzt. Wenn dessen Konstruktion richtig stabil und schwingungsarm ist,

ist das Filterwechseln zwischen den Belichtungen kein Problem.

Wenn mir mal die Härte, die ich mit Mischlicht hinkriege, nicht reicht, stecke ich auch schon mal den Kondensorkopf drauf und da wechsle ich auch pro Abzug mehrfach die Filter.

Seit ich mal die Erfahrung gemacht habe, daß der Abzug selbst DANN knackscharf war, nachdem ich zwischen den beiden Belichtungen ordentlich mit dem Kopf gegen den Vergrößerer gestoßen bin, mache ich mir darum keine Gedanken mehr.

Ich muß allerdings dazu sagen, daß mein M605 Kopf an der M805 Säule hängt, die wirklich Panzerqualitäten aufweist.
Gruß,

S.

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#8
Zitat: tief Luftholen und vorsichtig ruhig die beiden Regler verdrehen, dass man den Kopf nicht irgendwie verstellt.

 
Das mit dem tief Luftholen finde ich dann doch etwas übertrieben. Du hältst den Vergrößerer schließlich nicht in der Hand.

Wenn der Verstellmotor eines Splitgradekopfes läuft, spürst Du auch eindeutig Vibrationen, wenn Du die Hand auf den Kopf legst.

So schwingungsarm sollte ein Vergrößerer allerdings konstruiert sein, daß diese leichte Vibration unmittelbar nach ihrem Ende abklingt.

Wenn er allerdings derart windig ist, daß er sich sogar verstellt, wenn man an den Filterrädern dreht, dann würde ich bei den heutigen Schleuderpreisen wirklich mal nach was Ordentlichem Ausschau halten.

Sonst ist das Arbeiten doch eher nervig, oder etwa nicht?
Gruß,

S.

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#9
Zitat:Tihim!  Thomas und Frank haben da ne Frage! Kannst du uns maln Probestreifen machen?

 

 
 

Hi Frank,

habe heute einen Test gemacht. 

Verwendet wurde Stouffer Durchlicht- und Auflichtgraukeil. Gradationsbestimmung nach Lambrecht Way Beyond Monochrome Second Edittion, Seite 308.

Papier: Adox MCP

 

Mit Vollmagenta am LPL komme ich 1.0 log. Gradation 2.5.

Mit Grade 5 Filter von Paterson unter der Linse auf auf 0.9 log. Gerade so mal Gradation 3.

Mit beiden Filtern ebenfalls 0.9 log.

 

Das letzte mal, als ich das verscuhte ueber Grad 3 zu kommen endete aehnlich. Ein richtig harter Kontrast von 0.6 log kommt nicht zustande. Mittlerweile ist es mir egal, wie die Werte sind.

 

Timgruss
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#10
Hi Tim,

 

herzlichen Dank, aber das ist ja gräßlich... wenn ich heimkomme, meß ich mal Streifen aus dem Kaiser- Bomber und vergleiche MGIV mit MCP.

Hast du kein anderes Papier zum Vergleich?

 

Grüßle, Frank

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