Olivinyl
Hallo zusammen,
wie würdet ihr den Acros 100 als KB-Film entwickeln?
Ich habe Rodinal, Xtol und A49 zur Verfügung.
Womit habt ihr vernünftige Ergebnisse erreicht bei vernünftiger Empfindlichkeitsaussutzung (ich brauche es nicht feinkörnig)
Ein paar Zeiten wären auch nicht schlecht, denn ich finde die
http://www.digitaltruth.com/devchart.php Zeiten teilweise viel zu ungenau.
LG Oliver
hagee
Servus Oliver,
gut geht der Acros in Rodinal 1+75, 64 ASA, 18 Minuten. Aber das sind nur 19 DIN/64 ASA. Ich würde, nachdem XTOL ohnehin im Haus ist, XTOL 1+1 oder 1+2 vorschlagen.
Diafine 2x5 Minuten bei 200 ASA geht auch, hat aber einen gewissen Hang zu sehr dichten Lichtern.
Viele Grüße und gut Licht,
Hans
Olivinyl
Hallo Hans, danke für die Antwort.
Nee, kein Diafine.
Ich habe 2 Filme geschenkt bekommen. Ich möchte die 2 Filme die halt so gut wie möglich ohne Eintesten belichten und entwickeln.
Ich habe den Acros noch nie benutzt. Sollte mir dieser Film gefallen, das würde ich den auch richtig eintesten.
Wie ist der so im Vergleich zum Tmax 100 oder Delta 100.
Wenn ich es richtig verstanden habe ist der Acros irgendetwas zwischen klassischer Emulsion und Flachkristall.
Bitte meine Aussage richtig stellen.
LG Oliver
pittyman
Hallo Oliver,
der sicherste Weg an Deine gewünschten Informationen zu kommen, ist den Film selber in den verschiedenen Entwicklern zu entwickeln. Unterschätze Dein subjektives Empfinden nicht! Was dem einen zu grobkörnig erscheint, fängt dem anderen gerade erst an Spaß zu machen und umgekehrt.
Ich mache es wie folgt: Film in Kamera und auf Stativ. Den Film einmal komplett mit dem selben Motiv bei gleicher Blende und Zeit belichtet. In der DuKa schnippel ich dann immer nur ein Stück des belichteten Filmes ab (der Rest wird lichtdicht verpackt) und entwickle ihn im jeweiligen Entwickler mit der jeweiligen Zeit. Anschließend werden auf dem trockenen Filmschnipsel die entsprechenden Notizen angebracht.
Dann: Abzug auf Dein Papier in für Dich sinnvoller Größe. Wenn Du mit allen Entwicklern durch bist, legst Du Deine Probeabzüge nebeneinander und bist um Welten schlauer!!
Bei Kb hast Du ja 36 Negative zur Verfügung. Du könntest sogar noch verschiedene Entwicklungszeiten im jeweiligen Entwickler probieren, falls die im Netzt kursierenden bei Deinem Prozess nicht stimmen.
Viel Spaß bei testen des neuen Filmes!
Dirk
hagee
Servus Oliver,
der Acros ist meines Wissens nach kein Flachkristaller wie Tmax100 oder Delta 100, sondern klassisch kubisch kristallin. Was ihn speziell macht (machen soll, ich konnte in der Praxis keinen Unterschied feststellen) ist seine Sensibilisierung, die nicht pan- und nicht orthochromatisch sein soll.
Bei nur 2 Filmen würde ich einen in Rodinal und den anderen in XTOL entwickeln. Vielleicht sogar zuerst in XTOL, was am feinkörnigsten bei echten 100 ASA sein dürfte. Wenn das conveniert kann man ja beim zweiten Film schon Feinabstimmung betreiben.
Die Zeiten aus der Digitalen Wahrheit zu Acros in XTOL sehen alle plausibel aus. Ich empfehle, wegen des beschriebenen Hangs zu dichten Lichtern, eine Verdünnung auf wenigstens 1+2. Deshalb wird er auch in Rodinal 1+75 so schön.
Ein wenig eine Ziege ist er schon, der Acros. Aber einem geschenkten Barsch schaut man auch nicht hinter die Kiemen....
Viel Spaß damit,
Hans
Gast
Servus Oliver,
der Acros ist meines Wissens nach kein Flachkristaller wie Tmax100 oder Delta 100, sondern klassisch kubisch kristallin.
Da irrst du!
Was sich bei Kodak "Tmax" und bei Ilford "Delta" nennt, heißt bei Fuji "Sigma Crystal
Technology".
Im Unterschied zu den Kodak und Ilford Filmen ist der Acros allerdings relativ gutmütig bei der Belichtung (Lichter fressen nicht so aus)
Versuch es mal mit:
Xtol 1:3 - 9 Minuten bei 24°C (Bei 64 ASA) 30 Sekunden konstante Bewegung, danach 3 Kipps zu Beginn jeder Minute (hohe Schärfe)
oder (bester Allrounder):
Xtol 1:1 - 11 Minuten bei 20°C (100 ASA) 30 Sekunden konstante Bewegung, danach 3 Kipps zu Beginn jeder Minute.
oder:
Tetenal Neofin blau - 6 Minuten bei 20°C (100 ASA) Erste Minute konstante Bewegung, danach 5 Sekunden (3 Kipps) zu Beginn jeder Minute (beste Schärfe)
Grüße
Wolfgang
ThomasPauly
Fuji Acros 100 hat zwei Alleinstellungsmerkmale:
(1) Er ist orthopanchromatisch sensibilisiert (ähnlich wie der auslaufende Rollei 100 Tonal), ihm wird eine sehr differenzierte, dem Augeneindruck optimal entsprechende Grauwertumsetzung von Grüntönen zugeschrieben. Da das Empfindlichkeitsmaximum im Vergleich zu üblichen panchromatischen Filmen Richtung Blau verschoben ist, kommt blauer Himmel in der Tendenz heller, Hautmerkmale werden ggf. akzentuiert. Der Film ist also der genaue Gegenentwurf zu den aus superpanchromatischen Luftbildfilmen konfektionierten Rollei-Materialien.
(2) Er ist sehr unempfindlich gegen den Schwarzschild-Effekt. Bis 120 sec ist keine Verlängerung der gemessenen Belichtungszeit erforderlich. Zum Vergleich: APX 100: 1 sec => +1 Blende, 10 sec. => +2 Blenden, 100 sec => +3 Blenden.
Meine Erfahrungen mit Entwicklern beschränken sich auf ID-11 1+1 (100 ASA) und CG-512 (50 ASA), Zeiten nach Datenblatt. Ich habe den Acros 100 überwiegend für abendliche Architekturaufnahmen eingesetzt. Die Gutmütigkeit in Sachen Schwarzschildeffekt hat sich dabei auch in der Praxis bestätigt. Die Allgemeinqualität der Ergebnisse war erwartungsgemäß hoch, allerdings wurde die Feinkörnigkeit der vergleichbaren Kodak- und Ilfold-Flachkristallfilme nicht erreicht. Der Träger ist klar, was bei großen Vergrößerungsmaßstäben und niedrigempfindlichen Warmtonpapieren praktisch ist, besteht aber nicht aus Polyester, ein Lichtleiteffekt (wie bei den o.g. aus AgfaAviphot abgeleiteten Rollei-Materialien) tritt also nicht auf. Diesen Vorteil hat man bei Silvermax aber auch.
Mein persönliches Fazit: Optimal für Langzeitbelichtungen, ansonsten aber kein zwingender Grund, anderen (und oft preiswerteren) 100ern untreu zu werden.
Grüße
tepe
Olivinyl
Ich finde es immer gut und interessant so viele verschiedene Meinungen zu hören.
Dirk: Das Ergebnis und das Empfinden sind wirklich subjektiv einzustufen.
Ich denke, dass ich den ersten Acros in Xtol 1+1 baden werde und den 2. in Rodinal 1+50 für 13 Minuten.
Ich meine gelesen zu haben, dass der Acros nicht so fein wird wie der Tmax 100, aber nicht so empfindlich bei Fehlbelichtung ist. Das mit der Fehlbelichtung hat mir Wolfgang ja bestätigt.
Tmax 100 in Rodinal ist ja eine nicht so runde Sache und habe ich bereits probiert und passt einfach nicht (subjektives Empfinden).
Ich mag Tmax 100 nur in Xtol 1+1 9:30 Minuten auf 60-64 ASA belichtet. Extrem cremig, ohne Korn, feine Grauabstufungen und ein Gamma von ca. 0,51. Für Portraits sehr schön (als Scan oder Abzug).
Für alle anderen "Knipsereien" gefällt er mir nicht, obwohl der Tmax 100 (eingemessen und perfekt entwickelt) ein Top Film ist.
Man sieht halt kein Korn mit dem Kornscharfsteller und in 6x6 auf die gleiche Ausgabegröße ist das ja noch viel schlimmer ;-)
Ich bevorzuge da eher APX/Tura 400 in Xtol oder Rodinal. Kentmere 400 in Rodinal oder APX 100 in Rodinal. Und der Adox CHS 100 in Rodinal ist auch nicht zu verachten (gewesen).
Also knackig körnig!
Inzwischen habe ich auch den Rollei Retro 400S / Agfa ASP 400S dank Uwe’s Tipp mir in A49 auf 80 ASA zurecht gebogen, der ja schon recht feinkörnig ist.
Ich erhoffe mir von Acros, dass dieser Film ein bisschen "knackiger" ist als der Tmax und deshalb auch die Frage, Rodinal für den Acros zu verwenden.
LG Oli
sputnik
Ich erhoffe mir von Acros das dieser Film ein bisschen "knackiger" ist als der Tmax und deshalb auch die Frage Rodinal für den Acros zu verwenden.
LG Oli
Wenn man einen Film knackig haben will, muss man ihn knackig entwickeln.
Verschiedene Filme blind mit Fremdzeiten durchzuprobieren und dann zu vergleichen ist reines Glückspiel, somit sinnlos und lehrt Dich über die entsprechenden Filme Nullkommanix!
Glaub's mir.
pittyman
Ich erhoffe mir von Acros das dieser Film ein bisschen "knackiger" ist als der Tmax und deshalb auch die Frage Rodinal für den Acros zu verwenden.
LG Oli
Hallo Oliver,
noch knackiger als den TMAX100? Dieser Film gilt schon mit zu den hochauflösenden Filmen, welche am Markt noch verblieben sind. Sicherlich ist das Adjektiv 'knackig' ebenfalls subjektiv, allerdings befürchte ich dass da nicht mehr viel zu holen ist.
Ich hatte das schon in einem anderen Post geschrieben, aber ich unterscheide ganz klar zwischen einer angenehmen analogen Schärfe und diesen superknackigen (oft überschärften) Digitalbildern an Monitoren. Davon sollte man sich nicht in die Irre führen lassen und wie sagte schon Meister Adams dazu: "There is nothing worse than a sharp image of a fuzzy concept."
LG
Dirk
Gast
Noch ein Nachtrag:
Laut Datenblatt ist der Acros feinkörniger als Tmax 100 und Delta 100, das deckt sich mit meinen Erfahrungen.
Das Auflösungsvermögen von Acros und Tmax ist mit 200 l/mm gleich. Der Delta 100 schneidet da mit 160 l/mm "schlechter" ab.
Acros 100 Körnigkeit: 7 RMS Auflösung: 200 l/mm
Tmax 100 Körnigkeit: 8 RMS Auflösung: 200 l/mm
Delta 100 Körnigkeit 8 RMS Auflösung: 160 l/mm
RMS=
http://en.wikipedia....wiki/Film_grain
sputnik
Hm. Feinkörnigkeit war nicht gewünscht und wenn wir jetzt mit Auflösungen von 200Lp/mm hantieren, möchte ICH langsam die Frage nach dem potentiellen Motiv, dessen Beleuchtung sowie dabei verwendeter Optik und Stativ aufwerfen. Spiegelvorauslösung versteht sich in diesen Sphären von selbst.
Ich denke, man sollte bei seinen Antworten die Fragestellung des TO im Auge behalten. :spudnikhattip:
Olivinyl
Hallo zusammen,
ich habe mich falsch ausgedrückt, anstatt "knackig" meinte ich eher "körnig" oder besser "knackig-körnig"
Damit habe ich wohl ein bisschen Unruhe angestiftet.
Das der Tmax 100 richtig entwickelt knackig und feinkörnig ist, wurde ja auch von mir bestätigt und das ich den Tmax 100 lieber "Unterentwickelt-Weichgespült" mag.
Ich habe nicht geahnt das der Acros noch feiner ist als der Tmax 100. Wie bereits erwähnt hätte ich den irgendwo zwischen FP4+ und Delta eingeordnet.
@ Sputnik: Dann wäre der Film ja fast wirklich ein Kandidat für Stativ, Fernauslöser und Spiegelvorauslösung, wenn die Optik da überhaupt mithalten kann. Ich mache mich dann mal auf die Suche nach dem perfekten Motiv.
LG Oli
Edit:[color=#282828][font=helvetica, arial, sans-seri Dirk sagt:" ...[/colo[color=#282828][font=helvetica, arial, sans-seriaber ich unterscheide ganz klar zwischen einer angenehmen analogen Schärfe und..."[/colo
...[color=#282828][font=helvetica, arial, sans-seriund ich ergänze seine Aussage durch analoge Schärfe durch ein sichtbares scharfes Korn![/colo
Rotti
Für "knackig-körnig" ist Acros der falsche Film. Nicht schlecht, aber die Ansprüche erfüllt ein TRI-X, Plus-X oder alter APX oder ADOX50 besser. Am besten kam der Acros bei mir bislang in Tanol Speed. Dass er keine Nennempfindlichkeit erreicht, versteht sich von selbst, das ist aber eigentlich entwicklerunabhängig.
Morte
Zum Thema orthopanchromatisch oder nicht oder wie jetzt:
In Wollsteins Kolumne habe ich mal einen interessanten Vergleich zwischen dem [font=arial, helvetica, sans-seriMACO PO 100c (Rollei Retro 100 Tonal) und dem Neopan 100 Acros gelesen. Man findet den recht ausführlichen Artikel noch hier:
http://www.fotografie-in-schwarz-weiss.de/sw-fotografie/kolumne/126-wollstein28.html
pittyman
Edit:[color=#282828][font=helvetica, arial, sans-seri Dirk sagt:" ...[/colo[color=#282828][font=helvetica, arial, sans-seriaber ich unterscheide ganz klar zwischen einer angenehmen analogen Schärfe und..."[/colo
...[color=#282828][font=helvetica, arial, sans-seriund ich ergänze seine Aussage durch analoge Schärfe durch ein sichtbares scharfes Korn![/colo
Lieber Oliver,
wenn ich etwas von analogem Film erzähle, spreche ich IMMER von sichtbarem Korn. Gern in Rodinal
entwickelt und gern auch via Kondensor auf Baryt gezogen. Denn wenn ich kein Korn sehen möchte,
(was fast nie der Fall ist) greife ich ganz einfach zur Digitalkamera. Steinigt mich, aber ich würde keine
Wette abschließen bei der das Ziel ist, einen DigitalPrint von einem Abzug von TMax 100 zu unterscheiden.
Ohne Anfassen und aus normaler Betrachtungsentfernung versteht sich.
Dirk
ThomasPauly
Gibt es eigentlich aus fotochemischer Sicht einen plausiblen Grund, warum eine orthopanchromatische Sensibilisierung das Auflösungsvermögen günstig beeinflussen sollte?
Im Praxiseinsatz des seinerzeitigen Maco PO 100c konnte ich jedenfalls visuell keine Überlegenheit gegenüber "gewöhnlichen" panchromatischen Filmen derselben Empfindlichkeit feststellen. Das Versprechen von 260 L/mm habe ich daher unter den werblichen Übertreibungen abgeheftet (und auf die Erprobung der Neuauflage als Rollei Retro 100 Tonal verzichtet). Beide Filme sind Geschichte und insofern ist die Frage nicht mehr praxisrelevant, interessieren würde mich die Antwort neugierdehalber aber schon.
tepe
sputnik
eher "körnig" oder besser "knackig-körnig"
Ja. Dann nimm den acros zum Rumspielen oder verschenk' ihn. Zum Knipsen dann TX400 oder HP5 in D76.
Vielleicht wäre ja auch der Fomapan100 was für Dich.
Aber da kann ich nur mutmaßen, da ich ihn selbst nicht benutze.
Olivinyl
Edit:[color=#282828][font=helvetica, arial, sans-seri Dirk sagt:" ...[/colo[color=#282828][font=helvetica, arial, sans-seriaber ich unterscheide ganz klar zwischen einer angenehmen analogen Schärfe und..."[/colo
...[color=#282828][font=helvetica, arial, sans-seriund ich ergänze seine Aussage durch analoge Schärfe durch ein sichtbares scharfes Korn![/colo
Lieber Oliver,
wenn ich etwas von analogem Film erzähle, spreche ich IMMER von sichtbarem Korn. Gern in Rodinal
entwickelt und gern auch via Kondensor auf Baryt gezogen. Denn wenn ich kein Korn sehen möchte,
(was fast nie der Fall ist) greife ich ganz einfach zur Digitalkamera. Steinigt mich, aber ich würde keine
Wette abschließen bei der das Ziel ist, einen DigitalPrint von einem Abzug von TMax 100 zu unterscheiden.
Ohne Anfassen und aus normaler Betrachtungsentfernung versteht sich.
Dirk
Ich bin 100%ig der gleichen Meinung wie Dirk. Als ich noch Hybrid gearbeitet habe (Reflecta RPS 3600 Pro) waren APX 100 und 400 in Rodinal eine Mondkraterlandschaft und fast unbrauchbar und habe deshalb Xtol hinzu genommen und die Scans wurden erträglicher.
Als dann der Durst M301 mit Trinar und Multigrade Filtern bei mir eingezogen ist sah das ganze nun etwas runder aus, aber noch nicht zufriedenstellend.
Erst ein vor 4 Wochen gekaufter Kaiser VCP 3501, inzwischen auf VCP 6001 umgebaut mit Rodagon Objektiven lässt mein Herz höher schlagen und ich spreche von einem wahnsinnigen Fortschritt in der Bildqualität der mir ein grinsen ins Gesicht zaubert.
Schönes scharfes Filmkorn auf dem Papier! Ich liebe es :-)
Ein Abzug von einem Kodak TP in Rodinal entwickelt ist sicherlich auch nicht zu verachten.
Ich habe in den letzten Wochen mit dem Kaiser VCP Abzüge von Bildern gemacht von Filmen die ich vor Jahren stur nach Waschzettel entwickelt habe, aber auch Bilder von Filmen die ich in den letzten 5 Monaten mit Densitometer eingemessen habe und entsprechend belichtet und entwickelt habe und da haben sich gewaltige Abgründe zwischen den verschiedenen Ergebnissen aufgetan.
Ich fotografiere fast nur sw analog. Die Formate sind KB und inzwischen auch in MF, dank Rolleicord Va Erbstück. Es verirrt sich schon mal ein Farbbnegativ- oder Umkehrfilm in meine Analogen. Ansonsten bevorzuge ich für Farbe meine Digiknipsen (ihr dürft mich auch gerne steinigen). Ein SW-Bild von der Digiknipse hat nicht den Charme eines analogen Bildes und ist mir zu glatt und zu strukturlos. Deshalb nutze ich analog fast nur für sw.
Ich habe vor 30 Jahren angefangen mit einer Voigtländer Vito CL zu fotografieren, die ich bis heute noch nutzte. Ich habe damals viele Agfa 100 & 400 Pro CN Filme belichtet und nach dem erscheinen des Agfa Ultra 50 diesen Film zu meinem Top-favoriten gemacht (was aber auch daran lag, das mein Onkel bei Agfa in Lev gearbeitet hat) Zwischendurch ein paar FP4 und Neopan 400 im Schullabor aber mit mäßigem Erfolg. Yashica FR1, FX 103 und Nikon F80 kamen dazu und ich habe mich dann 2007 zum Kauf einer D200 und D80 entschieden, da die Qualität der Abzüge im Labor leider stark nachgelassen hatten und kaum noch Optisch geprintet wurde.
Ich mag es auch zu experimentieren, Caffenol, Rodinal mit Xtol für die Standentwicklung mixen, einen Film in 1+200 Rodinal die ganze Nacht in den Kühlschrank zu stellen, aber auch 30 Jahre Orwo NP27 in A49 zu baden und zu schauen was überhaupt dabei herauskommt. Einfach nur Spaß und Neugier.
Ich frage deshalb ja auch hier im Forum weil ich einfach Erfahrungen von anderen Benutzern lesen möchte. Subjektiv hin oder her.
Wenn mir jemand z.B. sagt Acros in Rodinal gibt schöne Grauabstufungen, steilt leicht auf, hat nur 50 ASA, aber zuviel Korn aber scharf ist es eine persönliche Meinung, mit der ich aber etwas anfangen kann. Wenn dann noch Tankgröße, Schüttelrhytmus und Zeit mitgeteilt werden habe ich doch als Leser einen Ansatzpunkt mit dem ich arbeiten kann und schonmal einen nicht 100% aber zuverlässigen Ansatzpunkt habe und vielleicht recht gute Ergebnisse erziele. Wenn mir mein Ergebnis zusagt kann ich mir immer noch 10 Filme kaufen und diese auf meinen Prozess eintesten.
Nur leider lese ich so oft: Hier findest du das Datenblatt, schaue mal bei Digitruth, aber die wenigsten teilen ihre Ergebnisse den anderen mit oder nicht vollständig mit.
Ich habe teilweise den Eindruck das der Weg zum perfekten Negativ ein großes Geheimnis ist und gut behütet werden muss.
Schade!
LG Oli
Olivinyl
eher "körnig" oder besser "knackig-körnig"
Ja. Dann nimm den acros zum Rumspielen oder verschenk' ihn. Zum Knipsen dann TX400 oder HP5 in D76.
Vielleicht wäre ja auch der Fomapan100 was für Dich.
Aber da kann ich nur mutmaßen, da ich ihn selbst nicht benutze.
Ich habe gerade irgendwie den Eindruck, dass dir meine Anfrage zu Acros gepflegt auf den Sender geht.
Du sprichst von TX400 und Ilford HP5 und Kodak D76 Entwickler. Danach hatte ich aber allgemein nicht gefragt.
Du gibst eine Empfehlung für den Foma 100, die aber nicht begründet wird, da ja keine Erfahrung mit dem Film besteht.
Sorry, aber was soll das?
LG Oliver