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S/W-Film f?r schlechtes Wetter
#11
Hallo!

Dank für die Rückmeldungen. Ich werde mir aber in Zukunft überlegen, ob ich in diesem Forum noch eine Frage stelle. Mit den Experten kann ich nicht mithalten.

Mario 

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#12
Hallo Mario!

Fragen kann nie schaden. Wer sich drüber mokiert, ist selbst dumm. Zur Sache:

Für zu erwartendes diesiges Wetter würde ich einen 400er Film nehmen, um noch aus der Hand schießen zu können. Außerdem ist zu beachten, dass in schneereichem Gebiet der Kontrastumfang zwischen Schnee und Felsen/dunklen Stellen sehr hoch sein kann, was eine angepasste Entwicklung (mehr belichten, kürzer entwickeln) ratsam erscheinen lässt. Hast du jedoch Schneesturm und bedeckten Himmel, kann es auch genau andersherum sein: sehr wenig kontrast, also eventuell pushen. Du siehst, eine Ferndiagnose ist eigentlich nicht wirklich möglich.

Mit einem 400er Film wie etwa dem TriX oder Kentmere und einem Ausgleichsentwickler wie z.B. Atomal (A49) wirst du aber gut zurande kommen.

 

Zwei Dinge noch: Hast du große Schneeflächen vor dir, sieh zu, dass du nicht dem Belichtungsmesser auf den Leim gehst und unterbelichtest. Außerdem kann dann ein Gelbfilter Gutes tun, der feine Details im Schnee hervorhebt und den Dunst verringert.

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#13
Hallo Mario, 

 

ich glaube nicht das dich hier jemand wirklich verprellen wollte. Es ist nur so, dass die Frage dermaßen weit gefasst ist, dass man mit der Antwort durchaus Bücher füllen könnte. Im Grunde ist das Wetter in Spitzbergen auch nicht anders als bei uns im Winter oder Spätherbst. Ob du jetzt eine zugefrorene Nordsee hast oder die Tiefschnee auf der Ostalb, dass wird sich nicht soviel von Spitzbergen unterscheiden (letzen Winter in Nordfinnland hat sich gezeigt, dass die Einschätzung ziemlich hinkommt). 

 

Wie gesagt, ich würde meine gewohnte Kombi beibehalten. Morte hat aber Recht, wenn du kein Stativ  mitschleppen willst solltest du mit dem einem 400er gut klar kommen. A49 bringt dir bei einem 400er Delta echte 400 ASA (ich benutze quasi nix anderes) und ein Push auf 800 ASA sieht auch noch gut aus. Wie gesagt Film und Entwickler ist da eher nebensächlich. 

 

Die Frage ist eher was du dir für Bilder vorstellst. Willst du mit Filtern arbeiten? Brauchst du vielleicht doch ein Stativ für lange Belichtungszeiten um die Bewegung des Meeres aufzuweichen? Hast du genug Batterien? Nimmst du evtl. eine vollmechanische Kamera mit, die keine Batterien  braucht. Das sind eher so fragen die ich mir stellen würde. Das hängt aber wie gesagt ziemlich von deinem Geschmack ab. 

 

Gruss Sven. 
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