Nun bin ich schon viele Apotheken hier in Bremen abgelaufen, oder habe angerufen, doch die Zeiten das die Kaliumjodid selber hatten und einem eine 5%ige Mischung für ein paar € mischten, sind wohl einige Jahre vorbei.
Die würden einem dann die kleinste Menge, die Sie selber bestellen können berechnen. Das geht dann so ab 40€ los, die letzte Apotheke konnte nur noch größer Mindestmengen bestellen und hat mir heute eine Summe von gut 100€ genannt. :huh:
Da ich finanziell leider immer sehr effizient sein muss, hat jemand von Euch einen Tipp woher man so etwas bekommen kann, oder eine Alternative zu besagtem Mittel.
Ich möchte ja nicht, dass meine Abzüge dann nach "kurzer" Zeit aufgrunde unzureichender Fixierung ein ungewollt, neue Gestalt annehmen werden.
Ich besitze einen defekten Durst AC650 Vergrößerer.
Bei dem Gerät sind zwei Kondensatoren durchgebrannt. Ich kann leider nicht mehr sehen welche Kapazität die hatten.
Die beiden ehemals blauen oder auch mal braunen Kondensatoren liegen direkt über der Focus Taste, beschriftet mit c11 und c10.
Vielleicht hat ja jemand im Forum diesen Vergrößerer und kann mal unter der Haube nachsehen ?
Müsste man glaub ich, auch die Drehknöpfe abziehen und die Front demontieren.
Soweit ich sehen kann, sind auf der restlichen Platine hauptsächlich "10 µF 35v" Kondensatoren verbaut.
Würde ich damit probieren, aber sicherer wäre es genau zu wissen welche Kapazität die hatten.
Foma hat ein neues Festgradations Baryt-Fotopapier vorgestellt: Foma Retrobrom Sp.
RETROBROM Sp ist ein einzigartiges Warmton Schwarz-Weiß-Papier mit einer Silber Bromid-Iodid-Emulsion, die auf einen extra starken Baryt-Träger gegossen wird. Es handelt sich um ein Festgradationspapier mit der Gradation 'special' (sp).
Der Papierträger des RETROBROM Sp weist einen leicht grün-gelblichen Farbton auf, und das entwickelte Bild zeichnet sich durch einen warmen, grün-bräunlichen Farbton aus.
Der spezifisch warme Ton des Bildes macht dieses Papier besonders geeignet für Arbeiten im Retro-Stil, insbesondere für Portraitfotos, aber auch für andere Foto-Genres (Stillleben, Landschaft, Struktur und Detail, Abstraktion etc.).
Außerdem verfügt RETROBROM Sp über einen großen Tonwertreichtum, feines Korn und reagiert hinsichtlich Belichtung und Entwicklung sehr flexibel.
Die mittlere Empfindlichkeit ermöglicht außerdem gleichermaßen die Verwendung für Kontaktkopien, als auch die Vergrößerung auf größere Formate.
Kodak Alaris hat heute über seine social media Kanäle bekanntgegeben, dass noch jetzt im Dezember 2019 der Ektachrome E100 in den Formaten 120 / Rollfilm und 4x5" Planfilm erhältlich sein soll:
die Film-Renaissance hat aktuell deutlich weiter an Kraft gewonnen - nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch auf globaler Ebene. Der Nachfrageanstieg nach Film ist inzwischen so stark (insbesondere beim Farbfilm), dass Hersteller wie Kodak und Fujifilm mit der Konfektionierung von Filmen nicht mehr nachkommen. Aktuell bestehen insgesamt weltweit backorder von über 20 Mio. Filmen (und davon allein über 1 Mio. Stück in den deutschsprachigen Märkten). Backorder bedeutet, dass Bestellungen seitens der Kunden (Großhandel) vorliegen, die aber noch nicht ausgeliefert sind seitens der Hersteller (Nachfrage übersteigt die Produktion). Kodak muss mittlerweile KB-Film wieder im 3-Schicht Betrieb rund um die Uhr konfektionieren. Und selbst das reicht inzwischen nicht mehr aus, um die Nachfrage vollständig zu befriedigen. Um die Filme schneller zum Kunden zu bringen, liefert Kodak inzwischen per Luftfracht aus anstatt der deutlich kostengünstigeren, aber auch deutlich zeitintensiveren Verschiffung. Und auch bei Fujifilm gibt es Engpässe bei bestimmten Filmen aufgrund der stark steigenden Nachfrage.
Dies ist auch der Grund, warum bestimmte Filme immer mal wieder im Online-Shop und im Ladengeschäft ausverkauft sind: Wir bekommen nicht genug bzw. nicht schnell genug Nachschub seitens einiger Hersteller geliefert (in erster Linie Kodak und Fujifilm). An dieser Situation wird sich höchstwahrscheinlich auch kurzfristig nichts ändern, denn der Aufbau zusätzlicher Produktionskapazitäten (speziell bei der Filmkonfektionierung) auf Seiten der Hersteller erfordert Zeit. Denn es handelt sich hierbei um High-Tech Produktion, die sehr komplex ist. Das geht nicht "von heute auf morgen".
Deshalb möchten wir unsere Kunden bitten, eventuelle Lieferzeiten bei der persönlichen Filmbedarfsplanung zu berücksichtigen und sehr frühzeitig zu bestellen. Insbesondere wenn sie größere und wichtige Fotoprojekte planen oder Filme für den Urlaub benötigen.
Die Filmhersteller sind sich der neuen Herausforderungen durch die steigende Nachfrage natürlich sehr bewusst und investieren nicht nur in neue bzw. wiedereingeführte Produkte, sondern primär auch in die Modernisierung und Ausweitung der Produktionskapazitäten, speziell der Filmkonfektionierung, sowie in die Ausbildung neuer hochqualifizierter Mitarbeiter.
Das erfordert einen sehr hohen Kapitaleinsatz. Gleichzeitig sind leider viele Rohstoffe für die Filmherstellung in den letzten Jahren überproportional stark im Preis gestiegen (bei einigen Rohstoffen um das zehnfache), und das bei ohnehin schon sehr niedrigen Gewinnmargen in der Filmproduktion.
Aus diesem Grund sind Preiserhöhungen leider unumgänglich:
Fujifilm hatte im Frühjahr 2019 die Preise deswegen erhöhen müssen, und Kodak Alaris folgt jetzt nach: Zum 1. Januar 2020 werden die Kodak Preise erhöht. Um wieviel Prozent ist produktabhängig. Einige Produkte werden nach Auskunft von Kodak Alaris Deutschland wohl nicht oder nur gering betroffen sein, andere dagegen um bis zu 30%.
Fotoimpex hat sich jetzt noch zu alten Preisen bevorratet. Wenn diese Bestände abverkauft sind und wir dann in 2020 zu den neuen Preisen einkaufen müssen, findet das neue Preisniveau sukzessive Eingang im shop.
Natürlich sind Preiserhöhungen immer unpopulär, aber im Falle der Filmproduktion sind sie absolut notwendig und bilden die Grundvorausetzung für eine nachhaltige und sehr positive Zukunft des Foto-Mediums Film. Eine Zukunft mit erweiterter und modernisierter Produktion auf höchstem technischen Niveau. Und eine Zukunft mit einem erweiterten Filmangebot mit wiedereingeführten bzw. neuen Filmen.
Als ich Vorgestern meine ersten Vergrößerungen machte, und für diese ersten Tests sehr altem Ilford Festgradations Papier nahm, in der Ausführung Seidenglanz, nun da ist es mir passiert, dass ich das Fotopapier 3 mal falsch herum auf dem Rahmen legte und durch die Unterseite des Papieres belichtet hatte, da man selbst bei Tageslicht die beiden Flächen kaum unterscheiden kann. Im Dunkeln erst recht nicht und die fühlen sich auch fast identisch an.
Nun, selbst bei der Belichtung bei der die Schichtseite zum Rahmen zeigte, wurde ein unscharfes und ca. 2-3 Blenden zu schwach belichtetes Bild Erzeugt.
Nun die Frage. Dann müßte es doch auch bei der richtigen Belichtung Emulsion in Richtung Objektiv eine gewisse "Verunreinigung" (vielleicht - 4-6 Blenden bei diesem Papier) des Bildes, eben durch dieses, vom Grundbrett/ Rahmen reflektierten, Bildes geben, oder?
Frage: Sollte man dann nicht besser für die Belichtung einen schwarzen Untergrund (Pappe) bei der Belichtung unter das Fotopapier legen?
Hat jemand von Euch da Erfahrungen, oder denke ich da zu pingelig?
Der Ilford Ortho Plus war bisher nur als Planfilm erhältlich. Nun bietet Ilford diesen außergewöhnlichen Film zusätzlich auch in den Formaten 135 (Kleinbild) und 120 (Mittelformat) an.
Der Ilford Ortho Plus ist orthochromatisch sensibilisiert (d.h. er ist "rotblind", Rot wird als Schwarz wiedergegeben).
Die Empfindlichkeit beträgt bei Tageslicht ISO 80/20°, und bei Kunstlicht ISO 40/17°.
Tetenal bietet seit kurzem spezielle "Magic Box" Einsteiger-Kits für die Farbentwicklung an. Sowohl für die Entwicklung von Farbnegativfilmen (Prozess C41), als auch für die Entwicklung von Farbdiafilmen (Prozess E6) und von Farbfotopapier (Prozess RA-4).
Ziel dieser Kits ist es, die Einstiegshürden für den Beginner abzusenken und das leichte Erlernen der Farbentwicklung zu Hause zu ermöglichen, ohne gleich Kits für größere Volumen an Filmen/Fotopapier kaufen zu müssen.
Ich habe verstanden dass es ist Probleme mit die Herstellung von das MCC 110 Papier ( vieleich auch 112 und PE ) . Anfangs 2020 brauche ich mehr Papier einkaufen und meine Frage ist nun : Kann ich MCC 110 kaufen oder muss ich zu Ilford, Berger oder Foma umstellen ? MCC 110 ist mein Favoritpapier zeit die Einführung vor etwa zehn Jahren. Etwas mehr kontinuierlich Information über die Herstellungslage währe sehr gut.
Ich hab' früher beim A49 immer wieder das Problem gehabt, dass er mir unberechenbar "abgeranzt" ist - trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wie entgastes aqua dest., dickwandige, vollgefüllte PET-Flaschen etc. Der Entwickler war oft schon nach wenigen Wochen beeinträchtigt; nicht wirklich hinüber, aber doch so weit, dass es vor allem bei verdünnter Anwendung zu massiver Unterentwicklung kam. Beim Schütteln der Entwicklerflaschen waren am Boden meist ein paar schwache, trübe Schwaden sichtbar, was in mir den Verdacht auf mikrobiellen Abbau erzeugt hatte.
Im Frühjahr 2015 habe ich dann eine 5-Liter-Packung A49 angesetzt, allerdings habe ich diesesmal in jede Flasche (ca. 650 ml, PET, randvoll) einen Schnipsel unbelichteten Films (etwa 1-2 cm) getan, in der Hoffnung, dass das herausgelöste Silber eine konservierende Wirkung hat. Aufbewahrung war im Keller, dunkel, bei ca. 14°C.
Da ich dann in den letzten vier Jahren kaum zum Fotografieren und Entwickeln gekommen bin, wurde daraus ein - ungeplanter - Langzeitversuch. Als ich dann nach mehr als viereinhalb Jahren wieder über den Entwickler gestolpert bin und er noch sehr passabel aussah (keine Verfärbung, keine Schwaden), habe ich mich entschlossen, einen Versuch zu wagen. Verwendet wurde ein Rollei R80s, Entwicklung lt. Internet (1+1, 13min, wobei ich die Zeit um etwa 15-20% überzogen habe). Die resulterenden Negative (siehe Anhang) sehen sehr brauchbar aus, mit normaler Empfindlichkeitsausnutzung und (wegen leichter Überentwicklung) etwas erhöhtem Kontrast.
Ich kann jetzt nicht bestimmen, ober der Entwickler vielleicht ein paar Prozent an Wirksamkeit eingebüßt hat, dafür bräuchte einen direkten Vergleich, aber wirklich nennenswert hat er sich in dieser Zeit offenbar nicht verändert.
Fazit: Je nach Entwicklertyp kann offenbar nicht nur Oxidation durch (bereits vorhandenen oder langsam nachdiffundierenden) Sauerstoff der große Feind der Stammlösung sein, sondern auch die Verwertung durch Mikroorganismen. Evtl. erklärt das auch die "ewige" Haltbarkeit mancher klassischer SW-Film-Tankentwickler, wie man sie früher in grossen Studios und bei Zeitungsverlagen im Dauerlauf betrieb: das sich dort zwangsläufig anreichernde Silber verhindert wirksam die bakterielle Zersetzung.
Abhängig von pH-Wert, Zusammensetzung sowie Reinheitsgrad der verwendeten Grundchemikalien (Verunreinigungen = zusätztliche Spurenelemente) ist sicher nicht jeder Enwickler gleich anfällig, und kühle Aufbewahrung (soferne sie nicht zu Ausfällungen führt) hemmt natürlich automatisch das Wachstum, wie auch alle anderen chemischen Prozesse. Bei gasdichter und dunkler Aufbewahrung scheint beim A49 langfristig aber wirklich der mikrobielle Abbau der Knackpunkt zu sein, und ein "mildes" Biozid wie ein paar Silberionen kann die Haltbarkeit massiv unterstützen.
Es wäre ganz interessant zu wissen, ob kommerzielle Flüssigentwickler auch "Konservierungsstoffe" enthalten.
Nachteil der Filschnipsel: bei einigen (es waren offenbar unterschiedliche Filmtypen) hat sich die Emulsion aufgelöst und es schwimmen dann Gelatinefitzelchen im Entwickler herum, die sich evtl. am verarbeiteten Film festsetzen könnten.