auf Grund eines Klickfehlers ist ein neuer Thread entstanden aber das macht insofern nichts, da die Überschrift auch gut zur analogen Fotografie allgemein passt. Aus meiner Sicht ist die Aufnahme im Mittelformat z.B. mit Kiev 88 oder Hasselblad 500 eine wunderbare natürliche Droge um mittels Bildgestaltung die Dinge im Leben ins rechte Licht zu rücken, die Thema sind. Diese Betrachtungsweise, vorrangig in s/w, gibt dem Leben den nötigen Stoff um auch Krisen und Schwierigkeiten zu bewältigen. So ist die analoge s/w Fotografie eine "Droge" die dem Leben etwas gibt, wenn man es kreativ und gestalterisch anpackt, dass eindeutig einen Gewinn und eine Erfüllung darstellt, eben einen Erfolg ermöglicht bei aller Bescheidenheit der Schwere der Umstände gegenüber.
Ich verwende für Papiervergrößerungen Ilford Multigrade Express Meterware (eigentlich für Maschinen gedacht, aber es geht, bzw. ging bis jetzt auch so). Ilford gibt an, dass jeder "normale Papierentwickler" verwendet werden kann.
Die ersten paar Abzüge habe ich ohne Probleme mit Calbe N113 entwickelt. Leider ist mir der Entwickler vor kurzem ausgegangen und ich habe noch keinen neuen bestellt.
Also hab ich mir eine Flasche Agfa Neutol (neutral) gekauft.
Nun zum Problem: Ich habe jetzt 3 Teststreifen entwickelt mit Neutol 1+7 für 60 Sekunden bei 20°C. Der erste Streifen war sehr blass und hatte einen starken Braunton. Also hab ich bei den anderen Teststreifen die Belichtungszeit erhöht. Immer mit dem selben Ergebnis. Verwaschene, braune Abzüge! Zwar diesmal etwas dunkler, aber immer noch keine einzige schwarze Stelle auf dem Papier.
Verträgt sich das Multigrade Express Papier nicht mit Neutol?
Warum kann es sein, dass das Ganze mit N114 wunderbar funktioniert und mit Neutol nicht?
leider findet man Entwicklungszeiten ja oft nur für KB/Rollfilme. Ich möchte nun 4x5" Planfilm entwickeln und frage mich, ob ich den Film (wegen der geringeren Oberfläche) kürzer entwickeln muss, und falls ja, in welchem Verhältnis zum KB/Rollfilm-Wert.
habe gestern einen neuen Ansatz mit meinem Positivebtwickler E102 gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass irgendetwas festes sich in der Originalflasche befindet. Ich also Taschenlampe geholt und versucht einen Blick hineinzuwerfen. Es sah aus wie Eis!!! <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/blink.gif' class='bbc_emoticon' alt=':)' /> Gut dachte ich mir, hattest ihn ja im Kühlschrank, vielleicht haben sich ja Eiskristalle gebildet. Ich also die Flasche in der Küche stehengelassen und was soll ich sagen.......die festen weißen/durchsichtigen Brocken sind noch da.
Der Entwickler ist auch noch nicht alt, so ca. 4 Monate und der Kühlschrank läuft auf 6-8 °C.
Kann mir einer sagen, was das für Brocken/Stücke sind.
Ach so, die sind auf der Seite entstanden, auf der die Flasche immer lag (auf der Seite und unten)
ich habe schon mehrmals mit ADX entwickelt (in erster Linie APX 100 + 400, FP4 und HP5) mit hervorragenden Ergebnissen. Gestern wollte ich den 4x5' TMY darin eintesten. Nach dem Entwickeln Dose geöffnet - erinnerte mich an einen E-6 der aus der Dose kam. Sicherheitshalber neuen Fixierer angesetzt (ich mache immer Doppelfixage, habe diesmal beide neu angesetzt) und habe nochmals 2x 2min fixiert. Gewässert, Netzmittel, Dose auf - jetzt erinnerte er eher an ein SW-Film der in Tanol gebadet hatte.... Im trockenen Zustand hat der Film einen extremen grauen Träger (wobei der TMY sonst sehr klar ist) und die dunklen Stellen sind eher bräunlich grau. Empfindlichkeit nur 200ASA. Nachdem der Entwickler sonst problemlos ist und ich immer gute Ergebnisse hatte kann es eigentlich nicht sein, dass er mit dem TMY so reagiert. Der Film ist auch frisch und völlig in Ordnung.
Wie kann sowas passieren? Ich habe mir anschließend die Dose angeschaut, die hat einen Silberbelag innen. Kann das daher kommen? Komisch halt, dass es sonst nicht solche Auswirkungen hatte. Wie bekomm ich den Belag weg? Andere Ideen?
Entwickelt wurde in einer 2500-er Jobodose mit Planfilmspirale, rotiert bei 20°. 2 min vorwärts, ADX A:5,5ml; B:5,5ml Wasser 260ml 8min, 1min Stop, Fixage siehe oben, Wässerung 5x2min, Netzmittel 1min.
auf Eurer alten Homepage stand zu den efke 25 und 50, sie hätten in D76 eine Empfindlichkeit von 50 bzw. 100 ISO. In der Tabelle im Katalog steht davon nichts unter D76. Ist das nicht mehr aktuell?
bin auf der Suche nach einem Farbvergrößerer mit Halogenlampe (z.B. JOBO, Kaiser v6000, Dunco, Durst M605 oder größer). Mit einem 80mm Objektiv und wenn es geht mit Bildbühne für 6x6 zu einem fairen Preis.
Ist hier vielleicht jemand, der ein solches Gerät abzugeben hat?
hat jemand Erfahrung, wie man große Abzüge (100 x 150 cm mit Fomaspeed von der Rolle) selber entwickelt. Wie ich gehört habe, macht man das zweckmäßigerweise in einer vorn und hinten abgeschlossenen Regenrinne und zieht das Papier gerollt da durch. Klingt einerseits plausibel, da man so das Papier nicht so leicht knickt, allerdings vorstellen, wie das geht, kann ich mir das auch nicht so recht. Wie kann man so gewährleisten, dass überall gleichmäßig und gleich lang Chemie hinkommt. Gibt es keine Probleme, wenn das sich nasse, gerollte Papier berührt und aufeinander liegt? Oder bringt man das Papier, nachdem es aus der Chemie rauskommt, gar nicht in Rollenform, sondern zieht es zu zweit immer wieder durch die Rinne hin und her?
Wer hat das schon mal gemacht und kann mir Tipps geben. Das ganze wird eine Ausstellung mit Studenten, wir wollen so ca. 20 große Abzüge selber machen.
ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen:
Ich komme aus München, bin 38 Jahre alt und habe vor ca. 3 Monaten, nach etwa 20 Jahren Pause, wieder mit dem Selbstentwickeln von SW Filmen angefangen. Nachdem die Ergebnisse gleich auf Anhieb wieder recht zufriedenstellend waren (das ist wohl wie's Radfahren, man verlernt es nicht) möchte ich mich jetzt an die Umkehrentwicklung ranwagen.
Als erstes hab ich wohl alle Threats über dieses Thema hier im Forum gelesen.
Ein paar Fragen blieben aber dennoch offen:
1. Entsorgung der Chemikalien:
Entwickler und Fixierer wie gewohnt sammeln und ab damit zum Wertstoffhof. Das ist klar!
Aber was ist mit dem Bleich- und Klärbad?
In dem hier oft zitierten Artikel "Kehret um" steht was, dass man das Bleichbad mittels Soda neutralisieren kann und dann ab in den Ausguss.
Was haltet Ihr davon und wie macht man sowas?
Was ist mit dem Klärbad?
2. E6 Stabilisatorlösung? (Ebenfalls aus dem Artikel "Kehret um")
Was ist das? Wann zugeben? Welches Produkt? Entsorgung?
3. Die Zwischenbelichtung scheint ja ein vielschichtiges Thema zu sein.
Ich werde meine ersten Versuch mit einer 40W Halogenlampe bei 2x3min beginnen.
Verbesserungsvorschläge?
4. Nachdem ich mit dem Foma Kit arbeiten werde, stellt sich abschließend die Frage
erste Versuche mit Agfa Scala oder mit Foma R 100?
Was empfiehlt sich dem Anfänger auf diesem Gebiet?