Im Datenblatt steht, dass der FX-39 II empfindlichkeitssteigernd sei; bei den Entwicklungszeiten steht aber nichts von einer abweichenden ISO-Einstellung. Ein FP4 wird also auf 125 ISO belichtet und dann für 6 Minuten in FX-39 1+9 für ein y 0,65 entwickelt? Richtig? Für Mischlicht y 0,7 dann wohl 10% mehr, würde ich schätzen?
Die im Datenblatt angegebenen Zeiten unterscheiden sich teilweise stark vom alten Paterson Datenblatt. Das sollte man dann wohl lieber wegschmeißen?
Wenn man kontrastarme Motive hat, macht es dann Sinn, weniger zu verdünnen? Und wie müsste die Entwicklungszeit anpassen. Auf der Seite adox.de steht dazu leider nichts.
ich bin relativ neu in der Welt der analogen Fotografie und würde gerne eure Meinung zu einem Thema hören, was mich nun seit einiger Zeit schon beschäftigt.
Ich entwickle momentan mit den C-41 Flüssigentwickler-Kit von Tetenal und einem Jobo Tank.
Die Chemie setze ich in braunen 500ml Apothekerflaschen an und benutze Protectan-Spray zur Lagerung.
Nun ist es so, dass ich nicht allzu viele Filme entwickle und sich die kompletten von Tetenal empfohlenen 500ml Ansatz an Entwickler kaum lohnen bevor er "schlecht" wird.
Mich würde interessieren:
Wie viel Chemie setzt ihr in der Regel an?
In welchem Zeitraum benutzt ihr diese?
Seht ihr es als problematisch an kleinere Teilmengen anzusetzen? z.B 250ml?
Nutzt ihr Protectan/ Murmeln oder ähnliches auch für die Flüssigkonzentrate?
Vielen Dank vorab und ich freue mich auf den Austausch,
Thomas
ich schreibe momentan meinen Master in der Mikrobiologie. Dort weisen wir Proteine teilweise noch über analoge Röntgen-Fotofilme nach. Da ich seit einem halben Jahr mit Analogkameras und seit kurzem auch mit Mittelformatkameras aus den Vorkriegszeiten experimentiere, frage ich mich was ich in unserer Dunkelkammer alles entwickeln könnte.
Das Dunkellabor an und für sich ist sehr schlicht gehalten:
Wir benutzen den Röntgen Film "LucentBlue x-ray film" von advansta (DinA4 format :spudnikheadstand: ), diesen Entwickler und Fixierer von Tetenal. Das schöne an dem Prozess ist, dass man den Film unter Rotlicht entwickeln kann, und man somit bewusst Einfluss auf das Signal nehmen kann. Abzüge werden keine angefertigt, da die riesigen Negative einfach direkt eingescannt und digitalisiert werden.
Jetzt zu meinen Unwissenheiten:
1. Kann man alle schwarzweißen Filme unter Rotlicht entwickeln (wohl kaum oder?)
2. Welche Filme kann man überhaupt mit der oben genannten Entwickler/Fixierer Kombi entwickeln? Wie findet man so etwas heraus?
3. Kann man auch Foto-Abzugspapier mit dem gleichen Prozess entwickeln wie den Film?
Das wäre es erst einmal. Keine Ahnung ob das triviale Fragen sind oder nicht. Vielen Dank fürs Überlegen und Teilhaben
gibt es da eine Mindestmengenangabe? Ich lese da: 2 Rollfilme 120 im der 600 ml Tank. Das wären 60 ml Konzentrat bei 1+9. Wie sieht es bei stärkerer Verdünnung aus. Darf man diese 60 ml (30 ml je Film) unterschreiten, und wenn ja, bis wohin?
Ich will kein Geld sparen, mir geht es um die Kapazität meiner Entwicklungstanks.