Ich möchte hier einen Vergrößerer anbieten. AGFA Varioskop 60 in sehr gutem Zustand. Kein Garagen oder Kellergerät, KB-6X9. Nur an Abholer, kann aber gerne bei mir angesehen werden. Abholort ist Hagen/Westf. Preisvorstellung 250 €
nachdem meine blöde DSLR jetzt verreckt ist, liegt bei mir dieses 8mm Walimex Fisheye rum. Es passt an die KB, aber natürlich ist die Mini-Geli im Bild.
Wenn ich die jetzt einfach wegschneide (ok. vielleicht auf einer Drehbank), kriege ich dann das KB-Format ganz abgedeckt oder ja? - müsste ja noch schrecklichere Blickwinkel ermöglichen als auf dem kleinen Sensor.
Oder spricht sonst was dagegen? - ich meine, außer den unbeherrschbar dicken Nasen?
Hat jemand dieses Gerät in Benutzung? Ist der Durst M370 auch für 6x6 geeignet? Ich habe 2 Vergrößerungsgeräte bekommen (einen Kaiser VCP6001 und einen Durst M370 Color) und weiß nicht so recht, welches ich nehmen soll. Möchte hauptsächlich 6x6 vergrößern.
Beim Durst M370 habe ich leider keine Anleitung bekommen.
Immer wieder taucht die Frage auf: Dauerlicht statt Blitzlicht, wieviel Watt brauche ich denn für die gleiche Blende. Wer sich bei Strom&Co nicht auskennt, tut sich schwer mit der richtigen Antwort. Bei den mir bekannten Diskussionen im Web verteilen sich die Fakten lästigerweise immer über viele Beiträge, deshalb hier mal eine konzentrierte Ausführung zum Thema.
Zunächst ein kleiner Einblick in Elektronenblitzgeräte. Alle arbeiten nach dem gleichen Prinzip: Es gibt einen Kondensator, der durch den Spannungswandler auf eine hohe Spannung aufgeladen wird, meist 300..500 Volt. Parallel zu diesem Kondensator liegt die Blitzröhre, die aber bei 300..500 Volt noch nicht zündet, sondern erst durch einen Hochspannungsimpuls von z.B. 4000 Volt ionisiert werden muss, wodurch sich dann der Kondensator über die Blitzröhre entlädt und den gewünschten Lichtblitz erzeugt. Welche Lichtmenge die Blitzröhre abgibt bestimmt allein die im Kondensator eingespeicherte Energie (Annahme: Blitz wird nicht durch eine spezielle elektronische Schaltung abgebrochen). Die Hersteller geben dann z.B. an: der Blitz liefert 1000Ws. Was heißt das? Das sagt nichts anderes als dieses Gerät wurde so dimensioniert (Kondensator und Ladespannung), dass bei der Zündung 1000Ws elektrische Energie aus dem Kondensator über die Blitzröhre in Licht umgewandelt werden.
Was bedeutet jetzt aber dieses Ws genau? Wer mit der Elektrotechnik auf Kriegsfuß steht hat meist Schwierigkeiten, die Begriffe Leistung und Energie auseinander zu halten. Die Einheit Watt für Leistung (abgek. W) kennt jeder, steht ja auf jeder Glühbirne drauf. Um jetzt aber zu erfahren, wieviel Energie eine Glühbirne verbraucht (das was der Stromzähler misst), muss man nicht nur deren Leistung beachten, sondern auch die Einschaltzeit. Schaltet man z.B. eine Glühbirne mit 100W für 10s ein, so hat sie die Energie Leistung mal Einschaltzeit, also 100W*10s=1000Ws (=Wattsekunden) verbraucht. Oder eine Lampe mit 1000W für 1s, ergibt auch 1000Ws. Nimmt man der Einfachheit halber mal an, alle Lampenarten hätten gleichen Wirkungsgrad, so kann man jetzt schon erkennen, wie ein Blitzgerät in Dauerlicht umzurechnen ist:
will ich per Dauerlicht die zur Energie 1000Ws gehörende Lichtmenge auf dem Motiv haben, während der Verschluss offen ist, dann kann ich
- 10 Sekunden mit 100 Watt Gesamtlampenleistung belichten (10s*100W=1000Ws)
- oder 1 Sekunde mit 1000 Watt insgesamt (1s*1000W=1000Ws)
- oder 1/10 Sekunde mit stolzen 10000 Watt, also 10 Kilowatt (1/10s*10000W=1000Ws)
- oder bei lebenden Motiven 1/30 Sekunde, dann landet man bei saftigen 30 Kilowatt Lampenleistung (1/30s*30000W=1000Ws).
In allen Beispielen fließt die Energiemenge 1000Ws durch die Lampen während der Offenzeit des Verschlusses (Lampenleistung multipliziert mit Verschlusszeit). Man sieht hier einen wesentlichen Zusammenhang: die erforderliche Stärke des Lampenparks hängt direkt von der gewählten Verschlusszeit ab, je länger die Verschlusszeit je kleiner darf der Lampenpark sein.
Berücksichtigt man jetzt noch den unterschiedlichen Wirkungsgrad der Lampenarten (Xenon-Blitzlampe ca. 50 lm/W, Leuchtstofflampe auch ca. 50 lm/W, Halogen ca. 20 lm/W), so könnten in Abhängigkeit von der Verschlusszeit folgende Lampenleistungen ein Blitzgerät mit 1000Ws ersetzen:
Bei Einsatz von Leuchtstofflampen:
Verschlusszeit -- Lampenleistung für 1000Ws
1s 1kW
1/4s 4kW
1/8s 8kW
1/15s 15kW
1/30s 30kW
usw.
Bei Einsatz von Halogenlampen:
Verschlusszeit -- Lampenleistung für 1000Ws
1s 2,5kW
1/4s 10kW
1/8s 20kW
1/15s 37,5kW
1/30s 75kW
usw.
Diese Zahlenwerte sind Anhaltswerte, man weiß damit aber, auf was man sich bei in etwa gleichen Verhältnissen (Reflektorart usw.) einstellen muss. Die Zahlenwerte lassen sich auch leicht auf andere Blitzgeräte umrechnen, für 500Ws sind die Lampenleistungen zu halbieren, für 2000Ws zu verdoppeln usw.
Man sieht, ein Blitzgerät liefert eine extreme Lichtmenge in kurzer Zeit ab, selbst ein Amateurblitzgerät mit 100Ws entspricht bei 1/30s Verschlusszeit immer noch einem Halogenlampenpark von 7,5kW! Der Unterschied ist eben der, dass ein Blitzgerät die bei der Aufnahme abgegebene Energie "in Ruhe" vor der Belichtung aus dem Netz entnimmt (1000Ws in 10s aufgeladen ergibt Netzbelastung von nur 125W bei 80% Wandlerwirkungsgrad), während die "Dauerlampen" ihre für die Belichtung wirksame Energie mangels Energiespeichermöglichkeit zwangsläufig während der (kurzen) Verschlussöffnungszeit aus dem Netz entnehmen müssen.
Ich hoffe, damit ist die Sachlage für jeden nachvollziehbar.
ich möchte demnächst flüssige Fotoemulsion auf Büttenpapier verarbeiten. Hat jemand hier schon Erfahrungen gemacht? Muss man das Büttenpapier mit Gelatine vorbehandeln oder ist das nicht notwendig? Wie lange muss man die Emulsion trocknen lassen? Wie lange muss man das Papier dann wässern, nicht dass sich dabei dann das Papier auflöst. Danke für Eure Hilfe!
was hat es mit den großen bzw. kleinen Jobo Dosen (Serie 22xx vs. Serie 15xx) auf sich?
Offensichtlich ist die "große" Serie älter als die kleine, und die kleine braucht weniger Chemie.
Wie sieht es in Sachen Dichtigkeit usw. aus?
Gleichmäßigkeit der Entwicklung? Angeblich entwickeln die großen Dosen gleichmäßiger.. stimmt das?
Ich nehme an, die großen Dosen sind sinnvoll, wenn man einen Entwickler stark verdünnt, aber dennoch eine gewisse absolute Mindestmenge der Stammlösung (pro Rolle Film) nicht unterschreiten darf?
Oder sind die alten Dosen einfach nur veraltet und sie werden nur verwendet "weil man sie halt schon besitzt"?
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen? Ich wäre sehr dankbar.
Ich habe den Calbe-Fixierer A300 für Filme angesetzt. Ich möchte noch den Tetenalhüter zugeben, doch auf der Flasche habe ich erst jetzt den Hinweis entdeckt, dass der Hüter für Pulverfixierer nicht geeignet sei.
Kann mir jemand sagen, warum dies so ist? Also, welche Gefahr gehe ich ein, wenn ich den A300 und den Hüter trotzdem kombiniere? Hat jemand da Erfahrung und würde sie mit mir teilen? Vielen Dank schon mal im Voraus.