habe heute auf einem Flohmarkt eine tolle Entdeckung gemacht. Habe dort ein paar alte noch original verpackte Fotopapiere gekauft und wollte mal hören ob jemand Erfahrungen damit hat und mir vielleicht das ein oder andere verrät.
Es handelt sich dabei um Agfa Brovira, Leonar Lumarto, Mimosa Kiel Kontaktpapier, Argenta Novum etc.
Außerdem würde ich gern wissen, was das Besondere an Kontaktpapier ist.
ich habe ein Problem mit dem Kleinbildfilm CHS 100 (Charge 910642). Auf dem entwickelten Negativ bleiben winzige Flecken, Pünktchen wie auch immer, zurück. Auf dem Print sind dann unzählige weiße Flecken zu sehen. Ich gehe mal davon aus, dass es sich um Reste der blauen Gelatine (supercoating) handelt. Ich habe die Filme wie folgt entwickelt:
- In den Jobo-Tank gepackt
- Mit 20° kaltem Wasser zwei oder drei Minuten vorgewässert
- das nun blaue Wasser ausgeschüttet
- mit APH 09 entwickelt
- 13 Minuten entwickelt (4 x Kipp pro Minute)
- den nun rosafarbenen Entwickler ausgekippt
- mit 20 °C kaltem Wasser gestoppt, 1 Minute lang
- ausgekippt, nun klar
- 4 Minuten fixiert
Ich denke, soweit habe ich den Entwicklungsprozess korrekt durchgeführt.
Aber wie bekomme ich rückstandslos die blaue Schicht ab, damit ich makellose Negativstreifen habe? Muss ich mehrmals und dafür kürzer vorwässern?
bevor ich den Email-Support von Fotoimpex so kurz vor Ostern mit dummen Fragen nerve, möchte ich die schon mal ganz unverbindlich hier stellen. Das ist ja vielleicht hilfreich, vielleicht hat ja hier auch jemand Erfahrungen mit den Versand von Analogmaterial ins Ausland.
Wenn ich die Fotoimpexseite richtig verstehe, liefern die prinzipiell überall hin, also auch in den Jemen (wo ich z.Zt. sitze). DHL liefert auch ohne größere Umstände hierher, nur werden die Pakete eigentlich immer vom Zoll geöffnet.
Hat jemand Erfahrung, ob öfter mal Zolldeppen auch Fotopapierverpackungen aufreißen? Außerdem werden die Pakete wohl auch durchleuchtet (jaja, die öffnen UND durchleuchten gerne). Sind die Röntgenstrahlen von halbwegs modernen Scannern eigentlich ein Problem für Filme oder Papier? Mir ist bei Gepäckdurchleuchtungen am Flughafen eigentlich noch nie etwas Negatives aufgefallen.
Laut DHL-Webseite dürfen keine Flüssigkeiten versendet werden, ist das wirklich unmöglich? Woher dann den Rodinal nehmen?
Hilfe gesucht. Habe seit kurzem ADOX MCP310 im Einsatz. Mein Heiland Splitgrade-System (Version 2.7 C) besitzt dafür eine Eichung. Auf Basis dieser Eichung habe ich allerdings erhebliche Korrekturwerte auf Papierebene für mein System ermittelt (T = 0; G = +1,5).
Da ich nicht sicher bin, die Korrekturfaktoren korrekt ermittelt zu haben, bitte ich um Eure Erfahrungen. Kommt Ihr mit der vorgegebenen Heiland-Eichung klar oder wie sind Eure Korrekturwerte? Vielen Dank.
meine Frage richtet sich vor allem an diejenigen, die einen Analyser pro besitzen. Meine Frage: In der Bedienungsanleitung steht, dass sich die berechnete Belichtungszeit ausschließlich nach der hellsten Stelle des Negativs richtet, also auf die Schatten?! Somit mache ich die Messung erst auf die hellen Negativstellen und dann auf die dunklen (Lichter). Auf der anderen Seite sprechen aber immer alle, dass der Analyser pro die Belichtungszeit aus den Lichtern, Gradation aus den Schatten, errechnet? Was mir auch logischer vorkommt! Habe eine deutsche Anleitung, vielleicht ist bei der Übersetzung ein Fehler aufgetreten. Und beim Eintesten der Papierempfindlichkeit muss ich ja eine Messung ohne Negativ, Vergrößerer maximaler Vergrößerungsmaßstab und abblenden, machen. Die Zeit sollte zwischen 10-20 Sekunden liegen. Bei mir liegt die Zeit bei 4-5 Sekunden und ein Nd-Filter habe ich keines! Bei meinem Gerät waren keine voreingestellten Werte in den Papierkanälen gespeichert. Kann es deswegen sein, dass sich so kurze Zeiten ergeben? Und dass dann die Zeit von 5 Sekunden ok geht?
vor ein paar Tagen hatte ich im Forum nach Erfahrungen mit dem Spürsinn HCD Entwickler und dem Spürsinn U125 Film gefragt. Nach ein paar Tagen war dieser Beitrag leider gelöscht.
Da ich nicht verstehe wieso, probiere ich es also nochmal...
Danke!
Gregor
P.S.: Vielleicht könnte sich der Verantwortliche auch kurz in einer Nachricht bei mir melden - spätestens dann, wenn wieder gelöscht werden sollte.
habe einen Vergrößerer für Großformate aus einem Keller geborgen und musste beim Stöbern und Warten nun leider feststellen, dass sich der berüchtigte Pilz über ihn hergemacht hat. Die Objektive sind fast alle befallen, manche jedoch nur äußerlich. Aber auch die Kondensoren!
Die innerlich befallenen Objektive werde ich entsorgen. Aber die Kondensoren und Objektive mit äußerlichem Befall will ich desinfizieren.
Aber WOMIT und kann ich den Pilz so beseitigen, dass er sich nicht in meinem Labor ausbreitet? Sicherlich ist der ganze Vergrößerer nebst Kleinteilen verseucht, nur sieht man es eben nur auf den Gläsern. Also muss das ganze Gerät irgendwie fungizidiert werden?
Wer kann mir da mit chemisch-praktischen Hinweisen helfen?
Seit September beschäftige ich mich durch meine Schule mit der analogen Fotografie.
Bin jetzt auch günstig an einen Vergrößerer gekommen.
Nun ist meine Frage, welche Chemie eignet sich am besten für folgendes Papier.
Ilford MG 1M 10x15/100
Als Film benutze ich die AGFA APX 100. Entwickeln würde ich sie mit TENTENAL Neofin Blau. Kann ich dann auch den gleichen Fixierer benutzen, wie für das Papier?
Vielleicht hat jemand im Forum Erfahrung mit der Kombination der Entwicklungsdose Agfa Rondinax, Rodinal (1+50) & Agfa APX 100? Wie lange, wie oft drehen etc.. Ich habe lange keine Filme mehr selbst entwickelt, möchte jetzt allerdings wieder einsteigen. Wie schön, wenn beim ersten Versuch nicht alles schief geht.
ich bin ganz frisch hier und auch beim S/W-Entwickeln hab ich noch nicht so viel Erfahrung. Hätte zufällig jemand eine Startzeit für mich für Ilford Delta 400, belichtet auf IE 320 in Atomal 1+1 als Einmalentwickler? Oder hab ich bei der Berechnung der Entwicklungszeit etwas falsch gemacht? Meine anderen Filme sind bisher gut georden, aber die hab ich auch bei Nennempfindlichkeit belichtet.
Ich habe den Delta 400 8:06 Minuten entwickelt, 1. Minute durchgehend, dann alle 30 Sekunden für 3 Sekunden bewegt. Das Ergebnis scheint dem Augenschein nach (ich hab von dem Film noch nicht geprintet) etwas flau zu sein.
Die Zeit habe ich mir selber ausgerechnet, weil weder der Phototec-Rechner noch der Massive Developing Chart eine passende Kombination anbieten: Empfohlen laut Atomal-Beschreibung für Delta 400 und Nennempfindlichkeit sind 6-7 Minuten. Ich hab bisher für Atomal 1+1 immer die kürzere Zeit mal 1,5 genommen, macht in diesem Fall also 9 Minuten. Davon hab ich 10% für die Drittelblende Überbelichtung abgezogen, macht also 8:06 Minuten. Ist das so im Prinzip richtig? Wie würdet ihr für den nächsten Film die Entwicklungszeit wählen, um etwas mehr Kontrast zu bekommen?