Gibt es überhaupt noch Filmmaterial für die DDR Kameras, die mit den sogenannten SL Kassetten auch Agfa-Rapid-Kassetten genannt gearbeitet haben (z.B. Beirette SL 100, oder Penti).
ich habe eine vielleicht dämliche Frage, aber warum laßt ihr eigentlich drei verschiedene Festgradationsbarytpapiere in 1-2 Gradationen und diversen Größen herstellen und nicht eines, aber dafür ordentlich von 10x15 bis 50x60 in 3-4 Gradationen? Wenn das gewährleistet ist kann man das Material auch als Standardpapier verwenden, so ist man quasi gezwungen auf Multigrade auszuweichen, auch wenn man das, so wie ich, gar nicht will.
stimmt es eigentlich wirklich, dass die Rollei Retro Filme aus Restbeständen des Agfa APX stammen?
Ich habe heute den ersten meiner Rollei Retro 400 Filme (120er, Batch 476) entwickelt. Dabei ist mir folgendes aufgefallen:
Die Agfa APXe, die ich bisher entwickelt habe (KB genau wie RF), hatten einen fast klaren, jedenfalls eindeutig hellgrauen Träger. Der Träger des Rollei ist deutlich violett. Außerdem rollt er sich stark um die Längsachse.
Der Rollei kommt in Ultrafin Plus bei gleicher Entwicklungszeit dünner als der APX.
Zufall oder ein Fehler beim Entwicklen? Oder hat Rollei vielleicht 2 Quellen für die Filme?
ich möchte mir einen Negativscanner zulegen (auch für Dias natürlich). Da ich mich nicht auskenne und auch die Entwicklung so schnell voranschreitet: Wer kann mir ein Gerät empfehlen, das nicht so teuer ist? Angeblich sollen die Preise stark gefallen sein, aber nach einem Blick auf ebay hatte ich nicht mehr den Eindruck.
Tolles Forum habt ihr hier! Auf die Gefahr hin, mich als unwissend zu deklassieren, mal ein Hilfegesuch:
Ich bräuchte einen SW-Film (KB 35mm) mit folgenden Eigenschaften zur Herstellung von Projektionsskalen auf fotografischem Weg:
- Glasklaren ungefärbten Träger nach normaler Negativentwicklung und Fixierung. Grau bzw. graublau eingefärbte Träger (habe Delta 100 und PanF+ ausprobiert) schlucken in der Projektion zu viel Licht.
- Sehr feinkörnig bzw. hohe Auflösung (mindestens 200 Linien pro mm). Der Delta 100 ging so gerade, könnte aber besser sein.
- Sehr kontrastreich/hart arbeitend, ich brauche eigentlich nur weiße Striche auf schwarzem Hintergrund.
Also eigentlich einen hochauflösenden Lithfilm im KB-Format.
Empfindlichkeit und spektrale Charakteristik sind fast egal, ich kann bei der Aufnahme mit viel Licht arbeiten und beliebig lange belichten. Es folgt kein Positivprozess, das Negativ ist das Endprodukt.
Wäre gut, wenn jetzt jemand antwortet: "Dann kauf doch den SowiesoXYZ von Soundso GmbH".
der Brauntoner Agfa Viradon soll mit einer 10 prozentigen Natriumsulfitlösung gestoppt werden. Nun ist das Natriumsulfit ein Pulver, das ich (vermutlich) nicht einfach nach der Formel 1+9 mit Wasser mischen kann. Weiß jemand, wieviel Pulver Natriumsulfit ich auf einen Liter Wasser nehmen muss, um eine 10%ige Lösung zu bekommen?
Vielen Dank und viele Grüße,
Andreas
P. S.: Kann es sein, dass Tetenal ein neues Papier in seine schwarzen Kästen packt? Bei einem Besuch der Homepage ist mir aufgefallen, dass das Papier nur noch TT Vario (und nicht mehr Vario Comfort) heißt und der Gradationsbereich auch nur noch bis 4 angegeben wird. Vorher lautete die Angabe 00 bis 5.
mein erster Negativentwickler war der Tetenal Negafin. Hab den einfach aus dem Bauch raus bestellt. War auch mit den Ergebnissen zufrieden. Nur das Anrühren von dem Pulverzeug und die geringe Haltbarkeit der Stammlösung hat mich etwas geärgert.
Nun hab ich mir (speziell für den 3200 und HP5+ und FP4+) den DD-X geholt.
Hier bin ich beim 3200 bzgl. des Korns eher unzufrieden. 18x24 Abzüge vom 6x6 Negativ haben ein deutlich sichtbares Korn.
Ist der Negafin sooo viel besser?
Und nutzt er womöglich die Empfindlichkeit nicht ganz aus?
Welchen Entwickler würdet ihr für den Delta3200 empfehlen? Bzgl. Feinkörnigkeit.
Meine Mamiya 645 belichtet meine Top-Landschaftsbilder nur mit Stativ.
5 Jahre D100 ist gut, nur ist ein langsamer Film besser?
Versuchsweise habe ich die Kombination Efke25 mit Finol eingestestet.
Also ich bin begeistert. Von wegen, der Film sei eine Diva!
Auf Anhieb habe ich die Entwicklung, nach der mal wieder tollen Beratung von Wolfgang Moersch, hinbekommen. ISO ca.20, Finol 3,6 + 3,6 + 330cbcm Wasser für 1 MF-Film. (340cbcm? = ich benutze eine Mengen-Reduziereinlage in der Jobo-Entwicklerdose) Kein Vorwärsen, 22°C, 60sec stetig kippen, dann alle 30sek 1x Kippen. Nach 510 Sekunden habe ich ein tolles Negativ das mir in meinem Laborator mit Filter 2,0 Wasser in die Augen treibt. Die Kurve muss wohl keine starke Krümmung haben. Das Motiv: Bäume, Wege-Kreuz, Erde, sonniger leichter Wolken-Himmel mit 3 verschieden Zeiten belichtet und optimal auf 18x24cm vergrößert zeigt mir so gut wie keine Unterschiede. Das habe ich auf keinen Fall erwartet. Also jetzt nach so 6 Filmen – das ist meine Idealkombi, und der Entwickler hält ewig!! Delta 100 ist bei mir jetzt nur noch fürs schnelle Motiv. Einen Nachteil hat aber auch dieser Film! Es ist ein Rollfilm im wahrsten Sinne des Wortes! In der Planlage nach der Entwicklung kann er mit dem Delta 100 bei weitem nicht mithalten. Meine ersten glaslosen Vergrößerung-Bedenken haben sich aber nicht bestätigt. Es geht gut ohne Glas, da das 4,5x6cm Format doch recht klein ist, und durch das Gewicht der Platteneinlage recht gut plan liegt. Eine ganz kleine Negativ-Erhöhung kann man im schrägen Licht ausmachen. Das ist aber auch beim D100 ähnlich. Also das Staub-Problem beim Vergrößern ist und bleibt, weil glaslos, minimal.
PS. Mit der 2. Film-Lieferung von Moersch kamen die Filme in tollen wiederverschließbaren Einzel-Filmdosen, ähnlich wie die KB-Filmdosen, wasserdicht.
Mit einer 30,5 Meter-Rolle (KB) vor ca 5 Jahren hatte ich eigentlich Efke aus meinem (KB) Leben gestrichen!!
Eingebaute Telegrafendrähte und eine sehr empfindliche Oberfläche nach dem Entwickeln haben mir das Fluchen gelernt. Dass die Längstriefen nicht durch meine Eigenabwicklung auf 160cm entstanden sind, sondern eine Eigenart des Herstellers war, hat mich mehr als geärgert, nie wieder!!! Das alles hatte weder die erste, noch die 2.Lieferung. Zu lesen ist, dass Moersch die Chargen vorher testet. Wen dem so ist, Danke, das beruhigt.