ich habe meine Liebe zu den ADOX-Filmen entdeckt und fixiere sie mit dem Ilford Rapid Fixer. Auf dem Beipackzettel steht, dass sich der Fixer nicht mit Hüttern verträgt. Ich habe nun schon mehrfach den Tetenal Hütter verwendet und noch keine schlimmen Dinge festgestellt. Was könnte denn passieren?
Ich habe eine Reihe grundsätzliche Fragen, um etwas gegen meine weit reichende Unwissenheit in Sachen Optik zu tun.
Wie verhält es sich eigentlich genau mit dem Verhältnis von Auflösung und Schärfe, und welchen Einfluss hat die Wahl von Film und Objektiv daraus?
Inwiefern ist Schärfe von Auflösung abhängig, und von welchen anderen Faktoren hängt er ab?
Ist die Auflösung eines Objektivs nur von der Qualität der Abfertigung abhängig, oder kann man generell sagen, dass große Blendenöffnung = hohe Auflösung? In welchem Maße ist die Auflösung von der Blende abhängig?
Und dann die praktische Frage: Welche Auflösung kann man von Mittelformat- und Vergrößerobjektiven so ungefähr erwarten? Und welchen Einfluss sollte das auf die Wahl vom Film haben?
endlich mal ein lebhafter Austausch, ohne dass es nur um MPixel und Photoshop geht... bin rein zufällig hier angekommen und ziemlich froh ein paar Fragen loszuwerden.
Ich habe vor einigen Jahren recht viel s/w gearbeitet, bis es unumgänglich wurde auf digital umzusteigen.
Hauptsächlich mit einer 6x7 Kamera und Wechselobjektiven und immer ziemlich lebhafte Motive. Häufig war ein kleiner Blitz mit im Spiel, der als fill-in diente, Reportage eben.
Mir geht das digitale Gedöns z.Z. recht deutlich auf die Nerven, so dass ich vor einigen Wochen meine alte Ausrüstung abgestaubt habe. Leider habe ich feststellen müssen, dass meine Lieblingskombi "APX400 und Rodinal Spezial od. gepullt in Rodinal" vom Markt verschwunden ist und ich umsteigen muss.
Alternativ habe ich so ziemlich jeden anderen klassischen 400er ausprobiert und bin beim MacoCUBE gelandet - scheint sich in Supergrain ganz wohl zu fühlen.
JETZT MUSS ICH HIER LESEN: MACO MACHT ZU !!?? nur ein Gerücht, oder Realität??
Den einzigen, den ich nicht getestet habe, ist der Adox - da mir der EFKE auf der Schicht zu empfindlich ist und ich dachte, beide hätten identische Träger. <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/ohmy.gif' class='bbc_emoticon' alt=':angry:' /> habe dazu gelernt.
Wo muss ich den Adox400 einordnen?
- Richtung HP5 oder TRI-X, eher weich oder neutral
- wellt sich der Träger, wie z.B. Classic-Pan
- wenn PE, könnte ich ihn auch als Dia entwickeln wie MacoCUBE
- klassisches Korn aber nicht zu deutlich "APX" oder Kunst-Korn "delta"
auch notwendig eine Nummerierung der Filmabschnitte. Ich müsste die Negative anhand von Nummern auf dem Film unterscheiden können.
ich habe jetzt einige Filme vom Typ CHM 400 im KB-Format entwickelt und mir ist aufgefallen, dass sie wie ein Magnet auf Staub reagieren. Noch nie hatte ich derartige Staubprobleme, das Vergrößern war extrem nervig, denn sobald ich einen Fussel entfernt hatte, klebte der nächste schon wieder an anderer Stelle.
Auch beim Trocknen neigten diese Filme vermehrt dazu, den Staub aus der Umgebungsluft anzuziehen, was natürlich besonders ärgerlich ist, weil sich dieser kaum noch entfernen lässt.
Meine Vermutung ist, dass dieser Effekt mit dem Trägermaterial zusammenhängt, welcher eine statische Aufladung bewirkt.
Dies wundert mich nur insofern, weil dieses Problem bei den original Ilford-Filmen noch nie aufgetreten ist.
Daher frage ich nun einerseits, was man grundsätzlich dagegen tun kann und zum zweiten, ob der CHM aus denselben Maschinen wie der HP5 entstammt oder ob die Ilford für Fremdkonfektion möglicherweise anderes Trägermaterial einsetzt?
Hat schon jemand Erfahrungen mit dem Spur Paper Dur so gemacht? Ich meine, bei den ganzen Chemiesuppen, die wir anrühren, wäre doch ein Papierentwickler ohne giftige Substanzen eine gute Sache, wenn er denn nicht schlechter ist, als konventionelle Chemie.
Hab letztens eine NIZO 6080 geschenkt bekommen, nur leider irgendwie funktioniert sie nicht. Obwohl sie äußerlich völlig unversehrt ausschaut bewegt sie sich keinen Millimeter. Den Akkukontakt, der offensichtlich defekt war konnte ich noch reparieren, aber weiter bin ich dann nicht gekommen.
Weiß irgendwer, wo man einen detaillierten Schaltplan für die Elektronik bekommt?
Sonst im Web werden immer nur Gebrauchsanleitungen angeboten, da steht nicht viel drin.
Mich würde mal interessieren, ob man über die Verdünnung von Rodinal den Kontrast steuern kann, natürlich unter Anpassung der Zeiten.
Ich vermute, dass der Kontrast höher wird, wenn man Rodinal statt 1:25 konzentrierter ansetzt, also z.B. 1:12. Hat das schon mal jemand probiert? Welche Nebeneffekte hat das noch?
da in letzter Zeit viel gesprochen wurde ueber die laengeren Entwicklungszeiten der letzten Charge ADOX CHS50 / Efke R50 (Rollfilm), habe ich probeweise einen Film in Fomadon LQN entwickelt.
1 + 14, 20 Grad, erste 30 sek. und dann 10 sek. jede Minute kippen, 10 bis 11 Minuten.
(Achtung: Mindestenwicklermenge pro film ist 21 ml. Konzentrat; fuer zwei Filme in einer kleinen Dose muss eine kraeftigere Suppe rein.)
Das ergebnis sieht gut aus, Kontrastumfang ist gut, Prints kommen auf Gradation 2,5 schoen raus. Ueber effektive Filmempfindlichkeit kann ich nichts sagen; ich habe auf einem Fest nach Gefuehl mit Blitz fotografiert und war zudem ziemlich betrunken, womit bewiesen waere dass auch die neue Charge die bekannt hohe Fehlertoleranz von R50 aufweist.
ich möchte demnächst mit Tonern (Classic Sepia und Adox Selenid) experimentieren, hätte gerne ein Papier, das sehr willig auf die Tonung reagiert. Würde gerne das Fine Print Museum Warmton FB nehmen, da mir Festgradationen lieber sind. Ist das OK, oder gibt’s da bessere Alternativen? Als Entwickler soll N113 ran.
Noch eine wichtige Frage: Auf der Adox-Seite steht zum Polywarmtone (Warum ist das Fine Print Museum eigentlich nicht auf der Adox-Seite vertreten?):
"Wichtige Information: Aufgrund seiner Microporen, hochbrillianten Oberfläche fixiert dieses Papier langsamer aus als herkömmliche Barytpapiere. Wir empfehlen daher die Fixierzeiten mindestens auf das doppelte der Fixierbad-Hersteller-Angabe zu verlängern und ggf. die Konzentration des Fixierers zusätzlich um 30% zu erhöhen."
PE-Papiere fixiere ich bis jetzt im Zweibadverfahren 2x 30 Sekunden im Expressfixierer von Amaloco (1+4). Die Konzentration möchte ich nicht weiter erhöhen. Genügt eine Fixierzeit von
2x 1 Minuten? Ich frage ja nur, weil zu langes Fixieren auch nicht gut ist, besonders in dieser schon recht hohen Konzentration. Ich befürchte nur, dass die Lichter auszubleichen beginnen,