Besteht eine Chance, dass der ADOX CHS 100 II 4x5 irgendwann mal als "ready load" angeboten wird. Aufgrund der ernormen Gewichtsersparnis sind Ready loads besonders für Landschaftsfotografen interessant, die mit ihrem Equipment auf dem Rücken längere Strecken zu Fuß bewältigen wollen.
Derzeit gibt es nur eine Einzige Quelle für ready loads http://shop.new55.net/collections/frontp...194818235. Ich habe allerdings meine Zweifel ob der Atomic X Film was taugt. Aufgrund der verringerten rot-empfindlichkeit eignet sich ADOX CHS 100 II super für die Landschaftsfotgrafie und es würden sich daher genügend Abnehmer für ein solches Format finden. Verglichen mit der Herstellung eines Films, kann es doch nicht so schwierig sein den Film in so einen Umschlag einzutüten ;-).
Hallo Fotofreunde, habe den trüben Karfreitag mal genutzt, um einen Artikel zu schreiben, den ich schon etwas länger plante. Es geht um das Analysieren von Bildern (am Beispiel der Malerei) und um das Umsetzen dieser Effekte für die eigenen S/W-Negative im Fotolabor. Namentlich geht es um das "Führen des Auges" und um die Technik des weich Nachbelichtens.
Ich habe heute meinen ersten SW Rollfilm (Ilford Hp5+) entwickelt und musste leider feststellen, dass sich ein paar "Fehler" eingeschlichen haben. Als Entwickler setzte ich den Kodak D76 für 7:30Min in einer unverdünnten Lösung ein.
Beim Scannen stellte ich vor allem auf den Negativen und in den Zwischenräumen einige grau/weiße Flecken bzw Schlieren fest.
Anbei ein paar Fotos dazu. Weiß jemand woran das liegt?
ich überlege, mir fürs Mittelformat eine neue Arbeitsroutine anzueignen. Da in diesem Format das Fotografieren für mich ohnehin ein langsameres ist und ich vornehmlich Stadtlandschaften mache, kann ich mir hier auch den Luxus gönnen, das Motiv für jede Aufnahme neu auszumessen, mit einem Semi-Spotmeter, die Schatten auf „Zone“ III zu legen -- und dann den Film mit den 12 unter Umständen sehr verschieden belichteten Aufnahmen auf eine Weise zu entwickeln, mit der ich mir über die Lichter keine Sorgen machen muss.
Soweit der Plan. Und hier kommt dann eben möglicherweise ein Zweibadentwickler ins Spiel, denn genau dies (über die Lichter sichkeine Sorgen machen müssen) ist ja mit die zentrale Leistung, die vielen dieser Entwickler zugeschrieben wird.
Frage bzw. Anregung daher:
* wer von euch setzt einen Zweibadentwickler ein? Nur unter bestimmten Umständen oder gar als Standardsuppe?
* mir geht es nicht so sehr um „ich nehm immer Diafine, wenn ich nicht mehr weiß, ob ich den 400er als 200er oder 800er belichtet habe?“, also um Schadensbegrenzung für Super-GAUs. Zu diskutieren wäre die mögliche Eignung von (zum Beispiel) Zweibad-D23, Moersch MZB, Stöckler oder Barry Thorntons Two Bath für die „seriöse“ Arbeit. Und die beinhaltet selbstverständlich, wie beim Einbad, genaue Prozesskontrolle. Von der Idee, Zweibad sei toll für Leute, die gern schlampig arbeiten, halte ich (soviel kann ich bereits sagen) nichts.
* eine Sorge von mir wäre, dass ein Zweibad für Aufnahmesituationen mit niedriger-als-normalem Motivkontrast eher schädlich als förderlich ist. Wie sind da eure Erfahrungen?
Ich komme auf die ganze Idee überhaupt, weil mein Mentor, mit dem ich derzeit an der Verbesserung meiner Arbeitsweise feile, von sich sagt, er entwickle seit > 15 Jahren ausschließlich in BTTB, mit einunddemselben Film, einundderselben Kamera, für alle seine Arbeit. Meine Arbeit ist aber nicht seine Arbeit und somit werden natürlich erst meine eigenen Praxistests zeigen, inwiefern z.B. eben BTTB für meine Arbeit taugt. Daher mein Interesse an einem breiteren Erfahrungsaustausch zwecks eigener Vorüberlegungen zu solchen Praxistests. ...zumal es zu diesem Thema hier im Forum bislang keinen derartigen Thread zu geben scheint.