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Kodak verkauft sein traditionelles Fotogeschäft mit aktueller Pressemi


FOTOLABORFORUM    1 Replies

Mirko Boeddecker, 30-04-2013, 10:02 AM

Hallo Zusammen,

heute morgen ist bekannt geworden, dass Kodak doch einen "Käufer" für sein Fotogeschäft gefunden hat: Sich selbst bzw. seinen Pensionsfonds in England.

Was das jetzt genau zu bedeuten hat weiss ich auch nicht. Es erscheint aber logisch und konsequent bei einer Insolvenz die Bilanzsumme zu verkleinern indem man Anlagevermögen an seine Gläubiger (der Käufer war der größte Gläubiger) abgibt und damit Schulden reduziert.

Ich rechne damit, dass der "neue Besitzer" weiter versuchen wird zu verkaufen. Wahrscheinlich kann er das jetzt besser als ein Konzern unter Selbstverwaltung.

Viele Grüße,

Mirko

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...40360.html


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(April 2013): Probeguss optimieren


POLYWARMTON Blog    11 Replies

Mirko Boeddecker, 21-04-2013, 10:37 AM

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Die letzten Wochen haben wir damit verbracht unsere Emulsionen auszuwerten.

Dazu mussten wir auch größere Probegüsse herstellen. Nach vielen Versuchen mit "Tintenemulsion" (Gelatine mit Tinte gefärbt) sind wir jetzt so weit vernünftige Versuchsmuster herzustellen damit Ergebnisse wie das oben angehängte zukünftig vermieden werden können? :ph34r:



Wenn diese Versuche abgeschlossen sind nehmen wir die kleine Tauchbegussmaschine in Betrieb und dann könnten wir theoretisch erste Muster herstellen anhand derer sich dritte von den Eigenschaften des neu erarbeiteten Polywarmtones ein Bild machen können.



Die Emulsionsarbeiten wären dann abgeschlossen. Was noch fehlt ist der Schichtaufbau und die Anpassung an eine Kaskadengießmaschine (Tauchbeguss steht ja nicht mehr zur Verfügung durch den Wegfall von Fotokemika).

Unsere kleine Kaskade steht aber noch in Einzelteilen auf Paletten.

Der Aufbau wird teuer und dauert eine gewisse Zeit. Möglicherweise müssen wir daher mit der Emulsionsforschung über den Sommer eine kleine Pause einlegen und zum Schraubenschlüssel greifen.



Viele Grüße,



Mirko


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(März 2013): Scale up


POLYWARMTON Blog    No Replies

Mirko Boeddecker, 21-04-2013, 10:21 AM

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Wir haben eine erste Polywarmton Emulsion im "großen" Kessel (ehem. Versuchsanlage der Agfa, 30 Liter) gefüllt und bis zur Begießbarkeit aufgearbeitet.

Das erstaunliche Ergebnis war, dass unser "Großer" noch präziser arbeitet als der kleine Versuchskessel.

Normalerweise nimmt die Präzision mit Zunahme der Kesselgröße ab, da die Durchmischung im kleinen einfacher ist.

Die Agfa Versuchsfüllungsanlage arbeitet aber so präzise, dass wir eine Veränderung der Parameter hatten.

Der Nachteil ist, dass wir noch eine Füllung machen mussten (jeweils 1500 EUR für Silbernitrat weg), der Vorteil ist, dass wir die Rezeptur jetzt präziser fahren können, da wir mehr über sie wissen.

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Jetzt folgt die Auswertung der Füllungen. Da eine Reifung und Sensibilisierung einen Tag dauert, ist das eine Fleissarbeit.

Ein Ergebnis ablesen kann man immer erst wenn alles fertig ist und wir müssen fast 50 Versuche machen.

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Dazu müssen wir in einem weiteren Schritt auch unsere Probegießfertigen verbessern.

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Viele Grüße,

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Mirko

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(Januar 2013): Multigrade!


POLYWARMTON Blog    No Replies

Mirko Boeddecker, 21-04-2013, 09:54 AM

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Wir haben das Multigrade wieder im Polywarmton. Gleich beim ersten Versuch hat die Rezeptur gut funktioniert.

Jetzt passen wir das im ersten Schritt auf das Original an und versuchen dann in einem zweiten Schritt mal zu tüfteln ob man den Gradationsumfang nicht vielleicht auch noch erweitern kann ;-)

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(Dezember 2012): Rosa Färbung


POLYWARMTON Blog    No Replies

Mirko Boeddecker, 21-04-2013, 09:52 AM

Einige können sich sicher noch erinnern, dass Forte bei den letzten Produktionen von Polywarmton zum Teil ein Problem mit rosafarbenen Anfärbungen hatte.

Der Rosa-Stich ließ sich auch durch langes Fixieren nicht beseitigen, das einzige was half war verdünnter Bleicher.

Wir haben diesen Fehler im Laufe der Produktentwicklung nachstellen können und arbeiten jetzt an einer besseren Beseitigung als den Ansatz welchen Forte damals verfolgt hat. Der Forte Ansatz war sehr grenzwertig. Vergleichbar mit einem Auto das auf einer Bergstraße ständig mit einem halben Reifen über dem Abgrund fährt aber nicht abstürzen soll.

Wir haben jetzt die Straße einen Meter weiter vom Abgrund weg verlegt.

Das erfordert allerdings einen Eingriff in die Rezeptur mit Auswirkungen auf die Sensitometrie.

So wie es aber aussieht wird unser Produkt aber nach der Veränderung verbesserte Eigenschaften aufweisen als das Original.


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(November 2012): Erste Einzelemulsionen fertig


POLYWARMTON Blog    No Replies

Mirko Boeddecker, 21-04-2013, 09:51 AM

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Unsere Emulsionsforschung in Bad Saarow läuft jetzt richtig rund. Alle Komponenten wurden aktiviert.

Diese Woche haben wir die erste Polywarmtone- Einzelemulsion fertiggestellt.

Das bedeutet sie ist gefüllt, gereift, stabilisiert und sensibilisiert.

Es handelt sich um die harte Gradation.

Unten seht ihr einen Vergleich zu original PW (hart belichtet, zusammen entwickelt).

Die höhere Schwärzung des Originals bildet keinen notwendigen realen Empfindlichkeitsunterschied ab, da wir hier einen Durchlichtkeil (unsere Probe) mit einer Papieraufbelichtung (Original) vergleichen.

Dadurch kommt es bei der Belichtung (Reflexion der Unterlage) zu einer stärkeren Einwirkung der aufbelichteten Lichtmenge.

Wir schätzen, dass es sich noch um einen Unterschied von ca. 2 DIN handelt.

(Der Graukeil läuft in 2 DIN Stufen).

Was wir nicht messen können ist ein möglicher Unterschied im Silber-Auftrag.

Überhaupt fehlt noch der ganze Schicht-Aufbau.

Was sagt dieser Keil also aus bzw. wo stehen wir?

Wir können ablesen, dass wir:

1) Eine rezepturgetreue Emulsion herstellen können die fotografisch funktioniert und für jeweils hart und weich gefiltertes Licht unter dem Vergrößerer empfindlich ist

2) Eine sehr vergleichbare Gradation erzeugen können

3) In der Empfindlichkeit schon fast am Ziel sind

4) Multigrade erzeugen können (sieht man nicht an diesem Keil aber an den vielen anderen hier ;-)

5) Last but not least: Dass wir einen sehr guten Warmtoneffekt haben.

Der Warmtoneffekt müsste jetzt sogar wieder reduziert werden um mit dem Original gleichauf zu liegen.

Das ist machbar und stellt sich wahrscheinlich in der weiteren Optimierung von alleine ein.

Es wäre allerdings auch zu überlegen ob wir diesen nicht erhalten sollen...... ;-)


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(August 2012): Erste Gießersuche im Labormaßstab


POLYWARMTON Blog    No Replies

Mirko Boeddecker, 21-04-2013, 09:47 AM

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Diese Woche haben wir erste Gießversuche im Labormaßstab unternommen.

Dazu haben wir eine unserer Probegießmaschinen von Filmbeguss auf Papierunterlage umgebaut.

Die Versuche haben noch im Hellen stattgefunden.

In ca. 3 Wochen können wir erste Proben in festen Gradationen ziehen, um erste Tests auf fotografische Eigenschaften durchzuführen.

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(Juni 2012): Polywarmton Emulsionsforschung hat begonnen


POLYWARMTON Blog    No Replies

Mirko Boeddecker, 21-04-2013, 09:45 AM

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Unser Emulsionsforschungslabor ist fertig und wir haben die ersten, zaghaften, Gehversuche in Richtung Polywarmton unternommen.

Natürlich ist die erste Emulsion gründlich misslungen ;-)

Wir wissen auch was wir falsch gemacht haben, aber die 200 EUR für’s Silbernitrat sind trotzdem weg :-(

Viele Grüße,

Mirko


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Fußprudelbad-Entwicklungsmaschine


FOTOLABORFORUM    35 Replies

Ulf-Benno, 18-04-2013, 02:10 PM

Liebe Fotofreunde!

Als Einstand für das Fotoforum möchte ich mich erstmal vorstellen und meine neuesten Entwicklungstechniken zur Diskussion stellen, ich bin Ingenieur und komme aus Potsdam, arbeite aber zur Zeit überwiegend in Leipzig. Mit der „Praktika“, finanziert vom Konfirmationsgeld, fotografiere ich seit 30 Jahren, nachdem ein Verehrer meiner Mutter mir kurz zuvor einen Vergrößerer „Filmosto-Autofoc III“ (Dresden um 1955) geschenkt hat. Das Gerät ist zwar in Bezug auf die Optik sehr einfach und durch die Glasbühne ein Anziehungspunkt aller Staubarten. Aber der mechanische Autofokus mit der übersichtlichen Belichtungszeiten-Umrechnungsskala ermöglicht ein sehr schnelles und angenehmes Arbeiten. Postkarten von dichten Negativen können geradezu in Massenproduktion angefertigt werden. Die Film Bühne vom „Krokus“ (einfacher polnischer Vergrößerer) passt hier auch und wird von mir benutzt, wenn ich den Staub nicht mehr beherrsche. Am Anfang galt mein Interesse nur der Fototechnik und der Fotochemie. Alle Filme, Entwicklerarten und Entwicklungsmethoden wurden von mir ausprobiert. Ich belichtete die Filme vorwiegend um Schärfe und Kontrast auszuprobieren. Die fotografierten Menschen, Pflanzen, Tiere, Gebäude und Maschinen waren ansonsten Nebensache. Bald fing ich an sämtliche Verwandten und Bekannten und deren Bekannte und Verwandte abzulichten. Der Garten, die Küche, die Laube, die Werkstatt, der Spielplatz und natürlich Feierlichkeiten ergaben immer herrliche Motive für Portraits aller Art. Erst später merkte ich, welchen fotografischen Schatz ich damit angehäuft hatte und fotografiere in diesem Sinne bis heute weiter.

Um im Zeitalter des digitalen Wahnsinns noch mit der klassischen Schwarz-Weiß Fotographie Freude zu haben, ist es wichtig dass alle Möglichkeiten des schnellen und einfachen Arbeitens genutzt werden um vor allem ein sicheres und reproduzierbares Ergebnis zu erhalten. Deshalb möchte ich an dieser Stelle meine kleine Entwicklungsmaschine vorstellen und zur Diskussion anregen.

Die Filmhersteller schreiben den Nutzern zur Erzielung optimaler Resultate nicht nur Entwicklerart, Zeit und Temperatur vor, sondern auch den Bewegungsrhythmus in der Entwicklungsdose. Ich kenne keinen Amateur, der das halbminütige Drehen oder Kippen eingehalten hat. Die erste Minute soll meist andauernde Bewegung sein, danach macht es eigentlich jeder anders. Früher habe ich die Dose dann in die linke Hand genommen und einfach bei meinen täglichen Arbeiten mitgeführt bis der Wecker klingelte. Meist war dann der Entwickler aber durch die Hand zu warm geworden. Seit einigen Jahren benutze ich aber nun die „Fußsprudelbad-Entwicklungsmaschine“ um hervorragend gleichmäßige Ergebnisse bei minimalem Aufwand zu erzielen. Das Gerät gibt es in vielen Warenhäusern für etwa 20 Euro, zum Füße baden ist es kaum zu verwenden, deshalb bekommt man es im A und V meist unbenutzt. Das Gerät rüttelt an der Fußauflage und speist Luft ein und obendrein heizt es noch ein wenig. Man braucht nur temperiertes Wasser einfüllen und die Entwicklungsdosen einzustellen. Es passen zwei hinein. Leider ist die Grundfläche nicht eben, man muss mithilfe von Hölzchen einen Ausgleich schaffen. Das Gerät ist nicht leise, um nicht zu sagen nervtötend, deshalb muss man mit Schaumstoff und Haushaltslappen eine Schalldämmung vornehmen. Die Entwicklung wird damit sehr gleichmäßig und reproduzierbar, die Herstellerangaben können verwendet werden. Die erste Minute andauernder Bewegung ist damit auch erfüllt.

Ich hoffe damit einen Beitrag zum Fortschritt zu leisten.

Sollte es schon etwas Besseres geben dann freue ich mich natürlich auch.

Viele Grüße

Ulf-Benno


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Multigrade IV glossy PE als Rollenware 10 Meter Sonderangebot


FOTOIMPEX NEWS!    No Replies

Mirko Boeddecker, 18-04-2013, 07:57 AM

Wir konnten einen Posten MGIV Rollen günstig erwerben. Das Material ist frisch und stammt aus dem Winter 2012.

Wer mehr nimmt bekommt einen Super-Preis.



Klickt auf diesen Link um zum Shop zu gelangen:

http://www.fotoimpex.de/shop/fotopapier/...iabel.html



Viele Grüße,



Mirko


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