Ich habe mit dem oben genannten Film in der Größe 120 recht gute Erfahrungen gemacht. Ich belichte auf ASA 6 oder 3 je nach Situation und bekomme meist sehr brauchbare Resultate.
Gestern habe ich den Film in 4x5 ausprobiert. Gleiche Vorgehensweise wie beim 120er. Der Film wurde im Kühlschrank gelagert und ist noch ein Jahr haltbar. Alle Bilder bis auf eines sehen aus wie im Anhang (die helle kreisförmige Stelle ist das Leuchtmittel der Deckenlampe, nicht ein Motiv auf dem Film). Das einzige Bild, das besser geworden ist, hatte ich vor ein paar Wochen geschossen. Es ist allerdings auch sehr kontrastarm.
Ich habe gestern auch noch CHS 50 geschossen und der ist einwandfrei. Am Objektiv liegt es also nicht.
ich besitze seit gestern einen Bildwascher von Kaiser: Oben befindet sich ein Stab mit Löchlein, durch welche das Wasser auf das Papier gelangt. Unten ist dann der Abfluss, aus welchem das Wasser mit der Restchemie ablaufen kann. Ein ähnliches Gerät wird auch von Impex angeboten (nur in Schalenform - meiner ist wie eine Dachrinne halbrund). Der Wascher wird hier aber für "PE-Papier" beworben. Es wird also suggeriert, dass die "Auswaschleistung" eher geringer Natur ist und für Barytpapiere nicht ausreichend ist. Was meint ihr? Ich würde mit so einer Vorrichtung auch mein Barytpapier auswaschen - mit einer entsprechenden Zeitverlängerung freilich und mit vorgeschaltetem Auswässerungsbeschleuniger-Bad.
Hallo Analogfans, Mit großer Neugier habe ich die Berichte über den neuen Silvermax von ADOX gelesen. Leider konnte ich wenig brauchbare Infos entdecken. Daher habe ich mir kurzerhand 10 Rollen und den zugehörigen Entwickler kommen lassen und meinen eigenen Test gemacht. Sehr handgestrickt und auf meine tägliche Praxis zugeschnitten. Aber vielleicht kann ja der eine oder die andere für eigene Anwendungen etwas daraus brauchen. Der Test und die zugehörigen Bilder sind auf meiner Webseite zu finden. Ich möchte hier nur zusammenfassen, dass der Film mit dem speziellen Entwickler äußerst gutmütig ist, will sagen, man bekommt den vollen Umfang an Grautönen in einem für die analoge Vergrößerung geeigneten Kontrastumfang. Und das, ohne Experimente. Ich habe auf 100 ASA belichtet und 11 Minuten nach Anleitung im Silvermax entwickelt. Alles hat auf Anhieb gesessen. Auf dem ersten Film habe ich zur Kontrolle die Zonen 1 - 10 aufgenommen und mit dem Belichtungsmesser ausgemessen. Der Kurvenverlauf entspricht bis auf die höchsten beiden Zonen der Idealkurve. Wie gesagt: es ist ein unprofessioneller Test ohne Sensitometer. Aber im Falle von Kleinbild fotografiere ich auch relativ unbeschwert. Daher bin ich sehr froh über diesen Film. Ich hoffe, er wird eine Weile auf dem Markt bleiben. Test und Bilder unter [url="http://www.gilbert-mayer.ch"]http://www.gilbert-mayer.ch[/url] - unter Bildergalerie gleich der erste Artikel. Grüße an alle und fotografiert was das Zeug hält!
Commissioned to create an homage to 19th Century portraiture, David Puntel, of the Central Valley Project, with the support of grants from the Fryeburg Academy and Fryeburg Fair, spent a week this Fall at the Fryeburg Fair (Maine, USA), one of the largest and best-known agricultural fairs in North America. In that time he made almost 100 wet-plate collodion glass plate images (ambrotypes) of Fair participants.
In April 2013 (the 12th, 13th & 14th), David Puntel, of the [url="http://www.centralvalleyproject.com"]Central Valley Project[/url], will be conducting a weekend workshop in Salt, Albumen, and Cyanotypie Printing at the [url="http://www.berlin.de/vhs-friedrichshain-kreuzberg/index.php?m0=1&m1=1&m2=2§id=2&cat=233"]Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg[/url] ("Experimentelle SW-Fotografie"). Contact the school directly for registration (don't delay, the October 2012 class was fully enrolled).
wer kann "Planfilme" wie nachfolgend beschrieben belichten & entwickeln? Ich beschäftige mich privat mit Mikroskopie und benötige den belichteten Film für ein Modulationskontrast-Verfahren an meinem Mikroskop.
Ich habe selber keine Möglichkeit Filmmaterial zu erstellen. Vielleicht ist hier im Forum jemand willens und in der Lage solches Filmmaterial zu erstellen? Wenn nicht, kennen Sie jemanden an den ich mich wenden kann? Ihren Aufwand bzw. Kosten werde ich natürlich nach Vereinbarung erstatten.
Anleitung:
Ein Blatt Planfilm (9x12cm) wird der Länge nach geteilt. Man erhält zwei Stücke im Format 12x4,5 cm. Ein etwa 3 cm breiter Streifen des Filmes wird mit einem Karton abgedeckt und der überstehende Streifen belichtet. Hierzu ist eine schwache Glühlampe ausreichend, ein Vergrößerungsgerät ist nicht erforderlich, erleichtert aber die Arbeit. Nach der ersten Belichtung wird der Abdeckkarton etwa 2 mm zurückgeschoben. Es erfolgt eine weitere Belichtung. Sie muss wesentlich kürzer sein wie die erste, denn dieser schmale Streifen darf nach dem Entwickeln nur grau werden. Da wir in der Regel die Durchlässigkeit der Grauzone nicht messen können, dazu wäre ein Densitometer erforderlich, sollte die Dichte so gewählt werden, dass der gedruckte Text durch den Graubereich gerade noch gelesen werden kann. Der breitere Streifen, der zuerst belichtet wurde, muss vollkommen geschwärzt sein.
Hinweise zur Belichtungszeit können nicht gegeben werden, da die Beleuchtungsstärken bei jedem anders ausfallen werden. Zur Ermittlung der richtigen Belichtungszeit sollte ein Probestreifen angefertigt werden.
Hierzu wird ein Reststück des Planfilms mit einem Karton abgedeckt, so dass ein kleines Stückchen frei bleibt. Nach einer halben Sekunde Belichtungszeit wird der Karton ein Stückchen zurückgeschoben und wieder eine halbe Sekunde belichtet. Dies wird mehrfach wiederholt. Nach dem Entwickeln des Probestreifens erhält man einen sog. Stufengraukeil. Jetzt kann die erforderliche Belichtungszeit, bei der gerade der richtige Grauwert erreicht worden ist, ermittelt werden. Sollte in allen Fällen der Filmstreifen zu dunkel ausfallen, so ist die Lampenhelligkeit zu reduzieren oder der Abstand zur Lampe zu vergrößern.
Die Entwicklungszeit, bei der der Probestreifen entwickelt worden ist, muss für alle Versuche die gleiche sein, weil sonst die Ergebnisse nicht vergleichbar sind.
Planfilmmaterial (z.B. Labalith, Firma LABAPHOT oder NP515, Firma AGFA) muss bei roter Dunkelkammerbeleuchtung verarbeitet werden. Es wird in handelsüblichen Dokumentenentwickler entwickelt. Die Entwicklungszeit sollte 3 min betragen.
weil ich meine blöde untaugliche 6x-AP-Plastiklupe jetzt glücklich verschmissen hab, musste Ersatz her.
Zum Begutachten von 6x7 Dias und Negativen geht eine Kaiser 5x Bombe ganz leidlich - auch wenn das Format nicht ganz abgedeckt wird und zum Rand hin doch Farbsäume zu sehen sind. (Da könnte ich auch einem Plagiat aufgesessen sein?)
Aber zum Beurteilen der Schärfe langen mir 5x nicht, und da bin ich beim Stöbern auf dieses Teil da gestoßen: