Es geht mir in diesem Beitrag darum, eure Meinung darüber zu hören, die Funktionstüchtigkeit von Negativentwickler (welcher z.B. angesetzt schon länger steht) anhand der Schwärzung von Fotopapier zu beurteilen.
Ich würde mir also zuerst eine Referenzvorlage anfertigen: Ich belichte eine ganz bestimmte Papiersorte ([geringe] Chargenschwankungen möchte ich tolerieren) mit einer ganz bestimmten Menge weißem Licht (gemessen mit dem Laborbelichtungsmesser). Nun entwickele ich diesen Streifen Fotopapier im jeweiligen frischen Entwickler bei ganz bestimmtem Mischungsverhältnis und bei genau definierter Zeit usw. Dieses (graue) Stück Fotopapier hebe ich mir auf und vergleiche es dann immer mit jenem, welches ich im Zweifel, ob der Entwickler noch gut arbeitet, neu anfertige. Die Schwärzung sollte dann annähernd gleich sein.
Dieser Test sollte sehr schnell (vor der Negativentwicklung) durchführbar sein. Was haltet ihr davon?
ich hätte da mal eine Frage bezüglich der Nutzung von s/w Negativentwicklern und Fixierern.
Zum Entwickler:
Wenn ich bspw. Rodinal/Adonal in einer Verdünnung von 1+25 ansetze und zwei 35mm Filme in meiner Dose habe, kann ich dann einfach die Verdünnung auch für zwei Filme verwenden, wenn ich einfach die Dose dementsprechend mit dem Entwickler befülle?
Zum Fixierer:
Beim [url="http://www.fotoimpex.de/cgi-bin/shop/de/index.cgi?func=det&wkid=20469951388261116&rub1=Fotochemie&rub2=Schwarzweiss%20Fixierer%20%26%20Stoppbad&artnr=4128&pn=0&sort=0&all=&items=30"]Tetenal Superfix im Fotoimpex Onlineshop[/url] steht in der Beschreibung folgendes Verdünnung. 1+9 = 10 Liter Ansatz. Kapazität: 2qm Fotopapier und 10 Filme pro Liter Ansatz. 1000 ml.?
Mit dem Liter Ansatz ist doch 100ml Fixierer + 900ml Wasser (=1l Ansatz) gemeint, oder? Das heißt ich kann mit diesem 1l Ansatz 10 Filme fixieren und mit dem Ansatz der kompletten Flasche (also 10l Ansatz) 100 Filme, richtig?
Gleiches Spiel wie beim Entwickler: Wenn ich dann zwei 35mm Filme in der Dose habe und diese dann entsprechend befülle, zählt das auch logischerweise als zwei Filme, korrekt?
Danke im Voraus und beste Grüße
Nachtrag
Noch was bezüglich der Temperatur:
Ist es wichtig/nötig alle Chemikalien inklusive Wasser bei der späteren Wässerung alle auf einer Temperatur zu haben oder reicht es nur den Entwickler auf bspw. 20°C zu haben und Stoppbad, Fixierer und Netzmittel können einfach mit kaltem Wasser aus dem Wasserhahn angesetzt werden?
Hatte mir jetzt diverse Texte durchgelesen und Videos angesehen, in denen entweder alle Flüssigkeiten auf 20°C gebracht wurden oder nur der Entwickler und die anderen Chemikalien/das Wasser wurde nicht mehr nachtemperiert.
Ich erreiche nicht den gewünschten Kopierumfang mit dem Papier MCP310 01/2012. Da fehlt die Härte. Mein Laborator 1000 mit CLS-450 und Taunobox-Mischbox harmoniert nicht mit dem MCP310. Ich komme gerade mal auf Grad 3 (0,15....1,05 über Graukeil-Negativ) und das bei M130. Das M130 ist tatsächlich nur bei 1,15. Das wurde mittels eines Farbanalysegerät ermittelt (Hauck Deltalux). Nach der Papier-Tabelle reicht hier eine Filtereinstellung von M50. Ergo stimmt da was nicht.
Ich habe bereits sämtliche Glasplatten und Filter entstaubt. Also, das sind schon eine Menge Glasplatten in diesen Vergrößerer durch die das Licht muss, um endlich an das Negativ zu gelangen.
Soll ich eine G2.0 Filter-Folie einlegen um auf die Gradation zu kommen, oder was kann man hier tun?
Ich bin etwas ratlos.
Gruß Thomas
PS. Ich besaß vorher einen Kaiser und der hatte auch so ein ähnliches Problem, aber nicht so extrem.
Foma 200 war eine Weile vom Markt verschwunden, da ein kritischer Einsatzstoff nicht mehr verfügbar war und ein geeigneter Ersatz gefunden werden musste. Meine (entwicklerabhängig überaus positiven) Erfahrungen mit diesem Material beziehen sich auf die frühere Version. Wie in diesem Forum im Zusammenhang mit dem APX-400-Nachfolger geschildert, zieht die Substitution einer Zutat zuweilen umfangreiche Änderungen des gesamten Rezeptes nach sich, so dass letztlich ein ganz anderer Film dabei herauskommen kann. Daher meine Frage: Hat sich das Eigenschaftenprofil durch die Neuformulierung erkennbar geändert?
Ich habe ein Objektiv, das innen Schimmel hat und das ich eigentlich auch nicht brauche, bzw, ist es in einem besseren Zustand guenstigst zu haben. Deswegen beschloss ich es zu oeffnen und ei bisschen zu experimentieren.
Das Teil ist soweit auseinandergenommen. Nur die Stelle, an der der Schimmel ist, erreiche ich nicht. Ich habe schon nach Explosionszeichnungen zu dem Objektiv geschaut, aber nichts gefunden. Aehnliche Objektive unterscheiden sich genau an der Stelle, an der ich nicht weiterkomme.
Ich vermute, dass ich die Vorderseite aufschrauben kann. Mit dem Gummikonus bin ich aber nicht weitergekommen; egal an welcher Stelle ich angesetzt habe. Es ist natuerlich auch gut moeglich, dass die Schraubverbindung sehr fest ist.
Falls jemand Erfahrung damit hat, bitte ich um Tipps.
Die Tauglichkeit des Fixierers für Film kann man recht einfach mittels der Klärzeit bestimmen. Für Papier wird der gleiche Test weniger aussagekräftig sein. Ich habe gelesen, dass man im Dunkeln einen Streifen Photopapier zur Hälfte in den Fix hängen soll, dann das Licht an, Streifen waschen und in den Entwickler. Wenn die Hälfte, die im Fix war, weiß bleibt, ist der Fix und die Zeit in Ordnung. Ich habe das probiert und den Streifen auch mal nur 5 Sekunden lang in den Fix gehalten und der blieb nach Entwicklung auch weiß. Also scheint der Test nicht zu taugen.
Gibt es eine andere Möglichkeit? Die Teststreifen, die man kaufen kann, lohnen die Ausgabe meiner Meinung nach nicht. Es kommt mir auch nicht darauf an, Geld für den Fix zu sparen, sondern will ich nervige Entsorgung minimieren.
Am besten wäre es natürlich, wenn es ein relativ schnell durchzuführender Test ist, den man flott vor dem Start einer Dunkelkammersession durchführen kann.
Meine Vorgehensweise: Ich starte den Fixiervorgang und lege gleichzeitig ein Stück unbelichteten Film gleicher Sorte in eine Schale und fixiere gleichzeitig den entwickelten Film in der Dose und den Schnipsel in der Schale.
Wenn der Filmschnipsel mir klar erscheint, bleibt der Film die doppelte Zeit in der Dose. Die Dose wird alle 30 Sekunden 1x gekippt.
Nun wie würdet ihr den Fixierer ansetzen? 1+9 oder 1+4? Was ist ratsam?
Bei Tmax Filmen habe ich gemerkt, dass 1+9 eine unendliche Geschichte ist und die Klebzeit in der Schale mit dem Schnipsel fast 10 Minuten dauert. Bei 1+4 sind es ca. 6 min und der Film bleibt zum Fixieren 12 Minuten in der Entwicklungsdose.