wie bereits allenthalben bekannt, stellt Kodak die Produktion der Diafilme ein. Für mich eine größere Katastrophe! Ich benutzte zwar auch Fuji Filme, zumeist aber Kodak.
Eine Frage, vor allem an Mirko:
Besteht die Möglichkeit, einen Kodachrome-Nachbau (sowas gab es m. W. in der Vergangenheit schon mal von Ferrania) zu produzieren? Und das in allen Formaten? (135/120/PF)? Ich frage absichtlich nach Kodachrome und nicht Ektachrome!
Dass die Produktion eines Diafilms nochmals eine andere und dabei sehr viel schwierigere Baustelle darstellt als die eines Schwarzweißfilmes bedarf keiner Erwähnung! Es müsste ja auch noch ein Entwicklungslabor, früher Umkehranstalt genannt, eingerichtet werden. Aber ist so etwas grundsätzlich möglich?
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Vor kurzem haben wir unsere völlig neu aufgebaute 35mm Filmperforier- und Signiermaschine abholen dürfen.
Mit etwas Stolz können wir somit verkünden auf der "neuesten Film-Perforiermaschine der Welt" zu arbeiten.
Das impliziert natürlich die sehr wahrscheinliche Annahme, dass niemand sonst auf der Welt noch so verrückt ist eine 35mm Filmperforiermaschine neu zu bauen.
Jedenfalls ist mir niemand bekannt.
Unsere "Schönste" wurde bei Ihrem ursprünglichem Erbauer über den Zeitraum von 13 Monaten komplett zerlegt, alle mechanischen Teile wurden überholt oder neu gefertigt, das Chassis neu lackiert und alles wieder montiert.
Eigentlich waren es sogar 2 Spendermaschinen aus unserem Fundus die jetzt eine Symbiose eingegangen sind.
Die Maschine ist ein Beispiel für die Blütezeit des mechanischen Maschinenbaus in Deutschland. Heutzutage gibt es laut dem ursprünglichen Hersteller niemanden mehr, der so etwas noch bauen könnte. Die Stanz-Werkzeuge und die Matrize sind auf 2 tausendstel Millimeter genau gefertigt und das über eine Länge von 9 mm. Die Werkzeughersteller mussten über 30 Jahre lang üben um das zu können. Man braucht das heute nicht mehr, da man sich üblicherweise mit Elektronik behilft.
Deswegen kann man auch nur noch vorhandene Werkzeuge und Maschinen dort wieder aufbauen lassen.
Die Maschine hat 4 Fangstifte und ist so präzise, dass Kinopositiv- oder Kinonegativfilm ebenfalls damit perforiert werden kann.
Das bedeutet, dass die Perforationslöcher auf 2/100mm genau gegeneinander positioniert werden.
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Für normale Fotoanwendungen ist das nicht notwendig (hier wird mit nur 2 Fangstiften gearbeitet) aber wir streben eine Qualität in der Herstellung an, die den Vergleich mit keinem der "großen" zu scheuen braucht.
kurz zu mir: Ich heiße Martin Krull, bin 37 Jahre alt und komme aus Lübeck.
Seit ca 2 Jahren verbringe ich viel freie Zeit in der eigenen Duka und fotografiere SW in KB mit alten Canon und seit kurzem auch MF mit einer Mamiyaflex RB 67.
-ein fantastisches Hobby!
Ich habe ein Problem das ich mir nicht erklären kann:
Habe gestern Abend 2 Abzüge auf Adox Fine Print Vario Classic in Easylith 1+1+30 gemacht um Erfahrungen zu sammeln wie sich die Höhe der Überbelichtung auswirkt. Soweit so gut.
Als die Kontraste stimmten - gestoppt - und in den Fixierer.
Nun zu meinem Problem:
Im Fixierer verblassten zunehmend die Schwärzen. Bis zu einem gewissen Punkt aber nicht vollständig. Bei dem Abzug mit der höheren Belichtung (+3 Blenden) noch mehr als bei dem weniger Belichteten (+2).
Nach Tonung in Carbontoner 1+30, ca 4min, erhielt ich einiges an Schwärze zurück.
Als Stopbad nutze ich ein Bad auf Zitronensäurebasis, als Fixierer den X 89 von Amaloco (geruchloser Schnellfixierer).
Wer kann mir einen Tipp geben ob oder was ich falsch mache? Die Fehlerliste von Moersch’s Easylith gibt darüber keinen Aufschluss.
Seitdem ich mit meinem Opemus 6 auch Mittelformat vergrößere (mit Anaret 4.5/80) sind mir neben dem projizierten Bild ziemlich helle konzentrische Ringe aufgefallen. Die können meines Erachtens nur von Reflexionen am Balgeninneren kommen. Ich habe mal die Platine abgebaut und reingeschaut...der Balgen glänzt ziemlich stark und ich könnte mir vorstellen, dass das eine ganze Menge kontrastminderndes Streulicht auf dem Bild verursacht, welches die Gradation in den Lichtern beugt. Kennt jemand das Problem? Gibt es vielleicht so eine Art matten Sprühlack, der auf Kunststoff haftet? Oder gibt es andere Balgen aus Stoff?
erst mal willkommen hier! Ich heiße Andreas, komme aus der Digitalfotographie und bin gerade dabei meine ersten Schritte in der analog Mittelformat Fotographie zu machen (abgesehen von herumknipserei vor etlichen Jahren). Dazu hab ich mir eine Bronica SQ-B mit Schachtsucher besorgt, ein paar Bilder geschossen und sie auch schon selber entwickelt (nicht ganz so erfolgreich, wegen Schlieren in den Negativen. Wahrscheinlich Lichteinfall in die Entwicklerdose...). Aber das ist ein etwas anderes Thema...
Bis jetzt hab ich meine Sony Alpha 100 oder meine Sigma DP2x als Belichtungsmesser verwendet, was aber eher umständlich ist, weil sie den Blendenbereich von den Bronica Objektiven nicht abdecken und bei den Belichtungszeiten natürlich auch ganz andere Möglichkeiten haben.
Als Urlaubslektüre hab ich mir die [url="http://www.amazon.de/Andreas-Feiningers-große-Fotolehre-Feininger/dp/3453179757"]Große Fotolehre von Andreas Feininger[/url] zu Gemüte geführt, der die Meinung vertritt, dass man jeden Film zur Probe belichten und entwickeln soll, um so den wahren ISO Wert zu ermitteln. Angeblich geben die Hersteller zu empfindlich an, wenn ich mich richtig erinnere. Wie ist eure Erfahrung damit? Ist das bei aktuellen Filmen immer noch so? Das Buch ist doch schon einige Jahre alt.
Daraus ergibt sich allerdings auch bei einem Belichtungsmesser die Notwendigkeit, dass man die ISO Werte frei einstellen kann und nicht nur auf die üblichen Werte, die die Filmhersteller angeben (25, 50, 100, 200, 400, 800, ...). Gibt es solche? Kann mir da jemand einen empfehlen, der nicht allzu teuer ist, Objekt-, Licht- und vielleicht auch Spotmessung kann (kann auch später nachrüstbar sein)?
Ich bin für jede Empfehlung dankbar, da ich bei dem Thema noch nicht so wirklich die Übersicht hab, was es gibt, was wichtig ist und einen teuren Fehlkauf vermeiden will.
In ebay habe ich das Superweitwinkel-Objektiv (billig) gekauft, das einen Umbau für das Mamiya M645 Bayonett (von Hartblei) hinter sich hat.
Dass eine Blendenlamelle lose herunterhängt und mit dem Springblendenhebel nicht wieder nach oben rückt, ist der eine Mangel. Irgendwer versuchte wohl eine Reparatur; dabei setzte er das Objektiv nicht korrekt zusammen, so dass sich jetzt Tubus und Fokussierring unabhängig von einander drehen.
Letzteres wird ein Kinderspiel sein, ersteres eher nicht.
- Wer repariert so was? Arax habe ich mal angefragt, da kommt keine Antwort zurück, gibt es die noch?
- Lohnt es sich? Optisch und mechanisch sind die Teile 1a, für einen Briefbeschwerer eigentlich zu schade.
Hallo allerseits. Ich habe da noch einen funktionstüchtigen Lunasix 3. Nun gibt es ja hierfür etwas Zubehör (Laboraufsatz, Weitwinkelaufsatz usw.), was ich mir hierfür eventuell zulegen möchte. Kann mir jemand sagen, ob das Ansteckzubehör, welches für den "Mastersix" und "Profisix" ausgeschrieben ist auch an den Lunasix passt? Ist die vordere Partie identisch, was das Anstecken von Zubehör angeht? Sie sieht zumindest jeweils so aus, was man aus Bildern im Netz entnehmen kann. Grüße, Thomas
ich interessiere mich sehr für die o.g. beiden Filme und möchte sie erst einmal auf Kleinbild testen.
Mein Standardentwickler für alles, was bei Drei nicht auf den Bäumen ist, Kodaks D76, daher meine Frage:
Welcher Entwickler ist empfehlenswert, was diese Emulsionen angeht. Ich lese in den Produktbeschreibungen immer wieder von Adonal. Und: Ist der CHS 100 ein künigerer Film, als beispielsweise der AGFA APX 100 in Rodinal?