Bin am Überlegen, ob ich meine Filme selber entwickeln soll! Aber lohnt es sich, wenn man nur 5-6 Filme im Monat macht? Und mit was für Kosten muss man rechnen für die Chemikalien? Fange gerade an mit der analogen Fotografie und wenn einer noch ein gutes Buch mit vielen Bildern zur Erklärung dafür kennt, würde mir das auch sehr weiterhelfen. Danke schon mal!!
nach den schlechten Nachrichten von Ilford jetzt auch noch das: Forte am Ende?
Ich kann mit Forte-Filmen nicht viel anfangen, die ungarischen Fotopapiere (hier besonders das Fortezo festgraduiert...) sind für mich und meine Bildvorstellungen jedoch in jeder Hinsicht 'state of the art' und momentan ohne jegliche Alternative.
Ist die Insolvenz von Forte eine Latrinenparole oder ist da tatsächlich etwas wahres dran?
Beim Stöbern im Forum bin ich auf einige Postings zu einer Frage gestoßen, die mich auch schon länger beschäftigt:
Wohin mit den Folienfiltern? (Wenn man keine Filterschublade an seinem Opemus hat...)
Hat jemand praktische Erfahrung mit Filtern über dem Kondensor gesammelt, so wie es Mirko in einer Antwort empfohlen hat?
Oder hat schon mal jemand eine Filterschublade selbst gebastelt? (Der Lampeneinsatz ist immerhin an der Stelle, wo sonst die Schublade sitzt, ausgespart. Das könnte man sich ja vielleicht zu Nutze machen)
In einem Posting ist auch bemerkt worden, dass ein Abnehmen des Lampengehäuses durch die Erschütterung evtl. in Verstellungen des Bildes resultiert und somit Splitgrade-Belichtungen unmöglich sind.
Dasselbe müsste meiner Erfahrung nach aber doch erst recht auch für die Klemmfilter für 'unters Objektiv' gelten, da die Mechanik hier noch mehr Spiel hat, oder? Also was tun?
Für jeden Tipp, wie ich sinnvoll und praktikabel zum kontrastwandeln komme, dankbar
Ich versuche immer noch, einen Fomapan DoppelSuper-8 Film Umkehr-zu-entwickeln und es will nicht klappen:
ich habe jetzt die Bleichzeit verlängert, aber es klappt trotzdem nicht.
Ich hab einfach mal einen kleinen belichteten Streifen bei Licht entwickelt und beobachtet, was passiert (normal müsste der doch völlig transparent entwickeln, weil er doch komplett belichtet wurde, oder?)
Also: Nach dem Erstentwickeln sah er auf der einen Seite wie vorher aus, also dunkelbraun-glänzend, auf der anderen Seite ganz schwarz (ist doch normal, er ist also ganz negativ entwickelt)
Beim Bleichen wurde er nach ca. einer Minute völlig milchig-gelb. Nach sechs Minuten habe ich ihn rausgenommen und er war an den Seiten leicht transparent.
Im Klärbad passierte dann überhaupt nichts.
Dort habe ich ihn vier Minuten drin gelassen.
Nach der Zweitbelichtung wurde er dann doch wieder relativ dunkel und hatte auch einige merkwürdige Schlieren um die Perforation herum.
Merkwürdig, das!
Müsste denn beim Klärbad nicht auch was sichtbar werden? Dort wird doch die gelbe Schicht eigentlich abgelöst, oder?
Oder geht die Entwicklung bei Licht überhaupt nicht?
Ich muss dazu sagen: ich hab's noch nicht probiert...
Aber mir fiel doch gestern in der Duka folgendes auf: Je größer der Abstand des Vergrößererkopfes vom Papier, desto
näher muss ich das Objektiv zum Fokussieren an das Negativ bringen. Bei meinem älteren Opemus ist allerdings schon bei großen Ausschnittvergrößerungen auf dem Grundbrett der Balgen vollständig eingedrückt. Wie kann ich also noch größere Formate (Boden- und Wandprojektion) erzielen, wenn ich -folgerichtig?- nicht weiter fokussieren kann? Liegt das an meinem Vergrößerer, der wohl eher für MF gedacht, oder ist das z.B. mit einer anderen Brennweite machbar?
hat mir jemand einen tipp, wie ich farb teststreifen von auge auswerten kann?
beispiel:
vor mir habe ich den magenta teststreifen in 15er schritten (5, 20, 35, 50, etc.). bei kleinem filterwert zeigt er einen rotstich (= zu wenig magenta), bei grossem einen grünstich (= zu viel magenta). wie finde ich innerhalb der relativ feinen abstufungen die stelle, die den wenigsten rot-/grünstich hat, d.h. den richtigen filterwert? welche stelle, welcher kontrast in einem negativ eignet sich für einen teststreifen am besten? dasselbe zur bestimmung des gelbfilters: kleiner filterwert mit gelbstich (= zu wenig gelb), grosser filterwert mit blaustich (= zu viel gelb).
kennt jemand im internet eine art referenz-/beispielfarbpalette? bzw. ein online farb fotokurs?
weiss jemand rat, wieso direkt mit der positiventwicklung (tetenal ra-4 kit auf fuji crystal archive) rotbraun bis gelbe farbverläufe auf dem papier sichtbar werden? bin langsam am verzweifeln.
die verläufe sind manchmal auslaufend, manchmal enden sie abrupt und wie mit einem lineal gezogen. die verläufe treten auch an den unbelichteten stellen des papiers auf (z.b. bei abgedecktem papierrand), aber immer von einem papierrand oder mehreren papierrändern her von aussen nach innen. soweit ich gesehen habe, erscheinen die verläufe bereits im entwickler. versuche ohne duka-leuchte und mit abgedecktem ziffernblatt der schaltuhr kamen zu demselben ergebnis.