Ich habe vor noch nicht allzu langer Zeit mit dem Dunkelkammern angefangen. Zu meiner Grundausstattung gehört auch ein Kaiser Multigrade Vergrößerer System V, Modell VPM 6002. Für eine Erstausstattung ja echt mehr als Anständig. Bin richtig begeistert von dem Gerät.
Der Vorbesitzer hatte damit nur Kleinbildfilme vergrößert. Dementsprechend ist auch ein 50mm Objektiv verbaut.
Nun habe ich eben versucht, ein kürzlich entwickeltes Mittelformat Negativ (6x6) einzulegen. An sich ist der Vergrößerer ja für Mittelformat geeignet. Der Kondensor macht weit genug auf und auch die Buchbildbühne ist groß genug.
Aber ich habe eine Runde Randabschattung im Bild.
Gehe ich richtig in der Annahme, dass dies an der falschen Brennweite des Objektives liegt? Im Handbuch wird ja geschrieben, dass für 6x6 mindestens die entsprechende Normalbrennweite, also 80mm benötigt wird.
Sollte dem so sein, muss ich mir wohl ein anderes Objektiv besorgen.
Und hier nun die Hauptfrage: Was muss ich beim Objektivkauf beachten? Gibt es bei Vergrößern eine derartige Vielfalt an Bajonetten / Gewinden, wie man das von Kameras gewöhnt ist oder haben sich da die Hersteller auf einen Nenner geeinigt?
Was muss das Objektiv haben / "können", damit ich es an dem Kaiser Vergrößerer nutzen kann?
Und zu guter Letzt: Wenn ich jetzt mit dem 80mm Objektiv einen KB Film vergrößern wollen würde, habe ich dann außer dem Fakt, dass meine maximale Bildgröße natürlich kleiner ausfällt noch andere Nachteile und sollte dementsprechend auch bei kleinen Abzügen dann immer die Optik wechseln?
Hallo Leute, dies ist zwar das Laborforum. Doch viele werden sicherlich insbesondere Farbfilme auch einscannen bzw. "hybrid" arbeiten. Ich lese hierzu im Internet immer wieder einmal von gewissen Problemen oder Verständnis-schwierigkeiten oder sehe nicht richtig ausgefilterte Digitalisierungen. Ich selbst vergrößere S/W-Material per Hand, scanne jedoch meine Farbfilme.
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Ich habe einmal meinen "Workflow" hierzu Schritt für Schritt niedergeschrieben bzw. bebildert:
Mit etwas Geduld und Übung ist es also durchaus möglich, auch bei Verzicht auf teure Programme, selbst mit einem "Consumer-Scanner" hochwertige Ergebnisse von (Farb-) Negativen bzw. Dias zu erlangen.
<p style="margin:0cm 0cm 0pt;">Ich möchte beim C41 Verfahren kein Bleichfixierer verwenden, sondern getrennte Bäder.
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<p style="margin:0cm 0cm 0pt;">Da der Fixierer bei der Farbentwicklung nicht sauer sein darf.
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<p style="margin:0cm 0cm 0pt;">Ich bin bei der Suche nach geeigneten Fixierern bis jetzt nur über den MOERSCH Alkalischer Fixierer ATS gestoßen.
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<p style="margin:0cm 0cm 0pt;">Sowie den ROLLEI RXN Fix Neutralfixierer, diesen benutze ich sowieso Standardmäßig in der SW Entwicklung.
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<p style="margin:0cm 0cm 0pt;">Kann ich bei meinem Fixierer bleiben( RXN) oder muss ich mir einen zweiten Fixierer in das Regal stellen? Oder ganz den Fixierer wechseln? Ich hätte natürlich gerne nur einen im Regal stehen.
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<p style="margin:0cm 0cm 0pt;">Gibt es noch andere Fixierer die geeignet sind, die ich aber noch nicht gefunden habe?
Leider muss ich mich von meiner Dunkelkammereinrichtung trennen. Viele Geräte und Utensilien sind von Kaiser oder anderen namhaften Herstellern. Papiere (allerdings Produktion 1996/1998) sind auch noch vorhanden. Wäre dankbar für Hinweise: Echte analoge Fotofans, die wirklich Interesse an den Materialien haben und auch faire Preise zahlen würden.
Alle Geräte/Materialien wurden gut verpackt, dunkel, staubfrei und kühl aufbewahrt.
Ja, ich weiß, die AP-Dosen sind vielleicht nicht die hochwertigsten, trotzdem sollte folgendes Problem nicht auftreten: Wenn man einen einzelnen KB-Film entwickelt, verrutscht die Spule trotz eingesetzter Fixierung (Klammer) im Laufe des Prozesses (Handentwicklung) derart, dass der Film selbst bei einer Befüllung mit 500 Milliliter nicht mehr an allen Stellen mit Chemie benetzt wird. Nachdem ich mir einen meiner letzten Efke-Filme auf diese Weise mehr oder weniger ruiniert habe, wollte ich das Malheur (meines Erachtens ein Konstruktionsfehler) mal an dieser Stelle kundtun. Klar, man kann dem beikommen, indem man die Dose randvoll füllt (ca. 650 Milliliter) und/oder eine zweite Leerspule obendrauf setzt. Aber das ist ja wohl nicht Sinn der Sache ...
Schon seit einiger Zeit fotografiere ich analog. Bis jetzt bin ich aus Kostengründen immer auf das Großlabor gegangen. Nun habe ich jedoch im Sommer eine recht üppige Ausstattung zum Anfertigen von Vergrößerungen geerbt.
Nachdem ich hier die ersten brauchbaren Ergebnisse erzielen konnte, möchte ich mich nun an die Negativverarbeitung wagen.
Hier ist bis jetzt noch kein Material vorhanden. Aber eine Entwicklungsdose usw. ist ja kein Thema.
Wo eher meine Frage ist, ist der für mich am geeignetsten Entwickler.
Ich suche einen Entwickler, der in der Handhabung sicher ist und man nicht viel verkehrt machen kann. Als Gelegenheitsnutzer sollte das Konzentrat eine möglichst lange Standzeit haben.
Ich dachte an ein Flüssigkonzentrat, von welchem ich mir dann die jeweilige Menge zum einmaligen Gebrauch abziehen kann.
Ich bin im KB-Bereich unterwegs und nutze bis jetzt den HP5+ von Ilford sehr gerne. Gegen ein gewisses Korn habe ich nichts (sonst würde ich ja kaum nen HP5+ nehmen). Die Möglichkeit wäre schön, den Film evtl. auch mal auf ISO800 pushen zu können.
Was könnt ihr mir da empfehlen?
Fixierer und Stoppbad kann ich ja das Adstop und AdoFix nutzen, welches ich sowieso schon für die Papierverarbeitung hier habe, freilich in getrennten Ansätzen für Film und Papier.
ich entwickle seit einiger Zeit zuhause C41 Filme (Chemie von Rollei) und würde mir nun gerne einen größeren Tank zulegen. Ich frage mich dabei, ob ich problemlos Filme unterschiedlicher Hersteller gleichzeitig entwickeln kann. Habe im Internet nur sehr wenig zu dem Thema gefunden - und wenn, dann war es widersprüchlich.
Also wollte ich fragen, wie eure Erfahrungen so sind, unterschiedliche Marken gehen problemlos zusammen, oder nur gleiche Marke, aber unterschiedliche Sorten (Ektar, Portra, etc.), oder kann man guten Gewissens alles durcheinanderwürfeln?