Ich bin gerade dabei den neuen Fomapan für mich einzutesten.
Ich bade ihn momentan in meinem Standard Entwickler Fomadon R09 und muss für mich sagen.
Darin kommt er richtig schlecht!
3 Versuche mit 1+50 brachten selbst bei 22 Minuten (kipp 60/3/60) nur 0,54 in Zone fünf.
Bei den 3 folgenden Versuchen in 1+25 sind mir selbst bei 12 min die Dichten mit 0,72 noch zu hochgekommen. Mein Ziel ist 0,65.
Die Versuche beende ich auch noch! Aber eine gute Kombination scheint es im Moment nicht zu sein. Mal sehen wie der Bildeindruck wird, wenn die Dichten stimmen.
Welche Kombination empfiehlt ihr.
Ich habe außerdem Foma Retro Spezial, Perceptol, D76, Foma LQR + LQN zuhause.
Frage: kann man den Retro Spezial auch als One Shot benutzen? In Stammfassung werde ich die angegebenen 25 Filme nicht erreichen, bevor sie zu alt ist.
Im März hatten wir erste Probebeschichtungen auf unserer neuen Gießmaschine vorgenommen.
Da es sich um eine ehemalige Probegießmaschine handelt, ist es notwendig diese zuerst zu ertüchtigen bevor wir darauf verkaufbare Produkte herstellen können. Dazu hat Franz alles vermessen, Pläne gefertigt und den Rechenschieber heiß geschoben. Dann hat er sieben neue Ventilatoren bauen lassen, die alten mit Martin zerlegt und aus der Maschine geschafft (Kriechgänge!) und neue eingebaut.
Mit dem gewonnenen Druck, können wir Luftfilter betreiben die auch feinste Schwebeteilchen herausfiltern bevor die Trocknerluft auf den wertvollen Film stößt.
Die Filterboxen baut Franz aktuell noch mit Daniel ein- dann geht es weiter mit Testen (und danach mit Nachbessern).
Und ich habe einen Vergrößerer über wegen Wechsels auf einen anderen Kienzle Vergrößerer, den C 69.
Vergrößerer ist überholt, neuere Objektive, diverse Masken und die KB und 6X9 Bühnen. Obendrauf das normale Lampenhaus für Glühbirne oder den Kienzle Splitgradekopf mit 250W Lampe, Lichtintensität ist regelbar. Aber nur den Kopf und den Trafo nicht das Steuergerät. Falls Interesse - Mail an mich.
ich bin auf der Suche nach folgenden glaslosen Masken/Einsätzen für meinen Laborator L1000, Kondensorgerät, mit der Bildbühne Otoneg 2:
- für Negative im Format 6x7 und
- für Negative im Format 6x4,5
Vielleicht habe ich ja Glück?
Ich behelfe mir bislang damit, dass ich die Negativbühne mit den Glaseinsätzen verwende und die Negative mit selbstgebastelten Masken aus schwarzem, dünnem Karton abdecke, aber mit den richtigen, glaslosen Einsätzen ginge es doch eleganter und materialschonender ;-)
ich nehme meine Dunkelkammer wieder in Betrieb und überlege mit den inzwischen gemachten Abzügen auch Selentonung zu probieren. Nach dem Durchlesen diverser Beiträge bin ich jetzt nicht ganz sicher wie ich vorgehen soll:
In der Literatur wird meist die Kombination von Selen-Toner und Hypo Clearing Agent empfohlen. Vermutlich um die pH-Wert einzustellen (!?). Macht die Kombination von Lavaquick mit dem Selentoner Sinn? Man erfährt leider nicht viel über Lavaquick, außer dass es für sich alleine schon die Dichte der Abzüge etwas anheben soll.
Ich habe mir Rollei LP-Selenia besorgt. Mir ist klar, dass ich vor allem sehr gut ausgebesserte Baryt Abzüge als Basis brauche, die ggf. vor dem Tonen nochmal schön durch gewässert werden sollten, Tonen dann nach Sicht (an der frischen Luft) und gut waschen. Gibt es sonst noch wichtige praktische Hinweise?
Manchmal muss man alte Zöpfe abschneiden. Es gibt sicher Kunden, denen "sauer aufstoßen" wird, dass jetzt auch ADOX Inkjet Papier anbietet, aber die damit verknüpfte Befürchtung, dass sich ADOX jetzt zu einer digitalen Firma wandeln wird, ist völlig unbegründet.
Das Gegenteil ist der Fall: Diese beiden Inkjets helfen der analogen Fotografie!
Warum?
Nun erstens weil es generell inzwischen notwendig ist den Bereich Output an sich (Vergrößern/Ausdruck) zu fördern. Fotohersteller hängen am Output-, nicht am Filmmarkt und ersterer ist leider seit Jahren rückläufig. Es scheint, dass der hohe Wert des vergrößerten oder hochwertig gedruckten Bildes (Retina ist im Vergleich immer noch zu belächeln) aus Bequemlichkeit langsam in Vergessenheit gerät.
Zweitens wird ADOX Fibre Baryta auf demselben Barytträger hergestellt wie unser hochwertiges analoges Fotopapier. Durch gezielte Verkaufsförderung dieses Inkjet Papiers wird also auch die Sicherung der Verfügbarkeit des Trägers für das analoge Produkt gewährleistet.
Da es sich um ein hochqualitatives und wettbewerbsfähig gepreistes Inkjet-Barytpapier handelt, sollte das für den hybrid arbeitenden Analogfotografen ein guter Grund zum Kauf sein.
Drittens muss ein jeder Hersteller zusehen wie er in Zeiten eines schwierigen Marktes seine Produktion optimal auslastet. Nur so kann er wettbewerbsfähig anbieten. Die Herstellung von Inkjet hilft so eine insgesamt gut ausgelastete Produktion zu erhalten und alle Produkte attraktiv gepreist anbieten zu können.
Wir hoffen, dass die obigen Erklärungen überzeugend sind und niemand jetzt „Panik“ bekommt, wir würden uns zu einer digitalen Firma wandeln. Dazu haben wir nämlich gar keine Lust. Analog macht viel zu viel Spaß!
Und seien wir mal ehrlich: Wer fotografiert überhaupt nicht digital und druckt nie?