gibt es einen Grund, warum man die etwas teureren Ilford Filter vorziehen sollte oder bezahlt man bei Ilford nur den Namen?
Ich wollte erst gebrauchte aus der Bucht kaufen - aber als ich hier gelesen habe, dass solche Filter nur ca. 5 Jahre halten, habe ich das schnell verworfen.
Mir kommt es hauptsächlich darauf an, ob beide Filter gleichmäßig sind, d.h., dass es keine dunkleren und helleren Stellen auf den Abzügen durch eine schlechtere Verarbeitung gibt und dass die Belichtungszeitveränderung nach einem Wechsel möglichst gering sind.
Wenn ich durch die Ilford Filter weniger Teststreifen benötige, wenn ich von zwei ähnlichen Negativen zwei Abzüge mit leicht unterschiedlichen Filtern vergrößere, dann ist es mir den Aufpreis wert. Andernfalls würde ich das gesparte Geld in Fotopapier investieren. <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.png' class='bbc_emoticon' alt=';)' />
Seitdem ich wieder verstärkt unser Badezimmer als Dunkelkammer nutze, frage ich mich, warum es überhaupt noch Festgradationspapiere auf dem Markt gibt - ist doch die Auswahl an Gradationswandelpapieren so groß. Haben Festgradationspapiere irgendeinen Vorteil gegenüber den Wandelbaren, etwa was Verarbeitung oder Ergebnis angeht? Und, falls ja, gibt es eine Möglichkeit, trotz fester Gradation den Kontrast im Entwicklungsprozess zu steuern, etwa über die Verdünnung des Entwicklers?
Für RC-Papier benutze ich in der Regel eine Maschine. Das hat den Vorteil wenn ich Lust habe, Zeit oder mal auf die schnelle ein Paar Fotos brauche, Maschine einschalten, auf Temperatur warten und loslegen.
Da ich es ohne Regenerierung mache gabs da immer wieder Probleme weil die Haltbarkeit dann doch nicht so dolle war. Ich habs dann immer aufs Wochenende gelegt und nach dem alles erledigt war Maschine leer und sauber was ja eigentlich nicht der Sinn ist. Eigentlich soll der ja lange halten was es bei mir nicht tat.
Schalenentwickler erfüllen zwar ihren Zweck für einige Tage aber das Ergebnis war oft nicht so wie erwünscht.
Ich habe jetzt was neues im Versuch, etwas von einem Freund zum versuchen bekommen und bin positiv überrascht. Ist jetzt seit dem 13.2.13 im Einsatz und geht immer noch mit sehr gutem Ergebnis, nach meinem Empfinden. Dazu verwende ich nun noch einen speziellen Maschinenfix von Spur, recht sauer und konzipiert für 2Bad Maschinen und sehr ergiebig.
Ich habe eine Thermaphot mit 2,4L Lösungsmenge pro Rack und stufenloser Geschwindigkeit.
Sobald sich der Entwickler verabschiedet hat gibts mehr Infos und eine quantitative Aufstellung wann, welche Größe und wieviel Fotos da durchgelaufen sind.
Man muss natürlich beim Entwickeln durch Verdunstung und Ausschleppung schon mal etwas frisches nachgießen, nicht regenerieren, nur nachgießen. Nur beim Fixierer habe ich jetzt mal einen Liter durch frischen ergänzt-ausgetauscht, so genau ist die Genauigkeit der Prüfstreifen für den Silbergehalt dann doch nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sich die Haltbarkeit des Entwicklers noch verlängert wenn ich den in Braunglasflaschen unter Protectan parke wenn er nicht benötigt wird. Das wird man dann sehen.
Papier nehme ich ADOX, Ilford und Kentmere Multigrade RC.
ich habe mir vor kurzem die oben genannte Kamera zugelegt. Mit dabei war das Rückteil mit Bügel für Blechkassetten. Ich suche allerdings ein internationales Rückteil für diese Kamera. Mir wurde gesagt, dass das Rückteil für die Profia (PS 7/433) passen würde. Ich habe mir ein solches auch bestellt, doch leider passte es nicht.
Weiß jemand ob es überhaupt eins gibt, welches passt?
Hat vielleicht jemand einen Tipp, wie ich Planfilme sauber trocknen kann? Hänge ich sie an Filmklammern auf, bleiben hässliche Kerben zurück. Ist es möglicherweise besser, die Planfilme zum Trocknen in der Dose (ich habe die große 2500er von Jobo) zu lassen?
es gilt als selbstverständlich, dass die Dunkelkammer komplett lichtdicht ist und man sehr auf die vollkommene Dunkelheit beim Einspulen des Films in den Entwicklungstank achtet. Das stelle ich auch nicht in Frage, jedoch habe ich ein paar Fragen zu den Folgen.
Bei meiner letzten Dunkelkammersitzung - spät Abends - habe ich vergessen, den dünnen Spalt unter der Tür abzudecken und es kam ein wenig Licht vom Nachbar durch das Fenster in den Flur und von dort unter die Tür hindurch in den Raum. Das Licht sah ich erst nach dem Einspulen, als sich meine Augen vollständig an die Dunkelheit gewöhnt hatten, unter der Tür leicht hindurchscheinen.
Nun habe ich den SW Kleinbildnegativfilm trotzdem wie immer in Rodinal entwickelt, ordentlich gefixt und reichlich gewässert.
Beim Begutachten der Negative ist mir nichts Besonderes aufgefallen und ich war etwas verwundert, da ich mit deutlich überbelichteten Negativen gerechnet hatte. Alle Negative sehen - im Vergleich zu denen im Archiv - gleich aus und ich kann die Graustufen gut erkennen.
Nun zu meiner Frage: Wird der Lichteinfall in der Dunkelkammer zu ernst genommen? Was verursacht er auf den fertigen Abzügen?
die Streifen, wie auf dem Bild zu sehen (hier senkrecht, da Hochformat), hatte ich schon öfter auf Negativen, hier sind sie aber besonders deutlich. Wie einfache "Telegrafendrähte" sehen sie mir nicht aus, eher wie irgendwelche Rückstände von Flüssigkeiten.
In diesem Beispiel handelt es sich um einen Fomapan 100 (Kleinbild), entwickelt in D-76 1+1, anschließend mit Wasser gestoppt, Superfix 1+9, Wässerung, gründliches Abwaschen mit dest. Wasser und Mirasol 1+400. Mit anderen Filmtypen trat das Problem genauso auf, Chemikalien verwende ich meistens die gleichen (nur selten mal Rodinal statt D-76).
Vielleicht hat ja jemand eine Idee, woher diese Streifen kommen. Sie lassen sich zwar in Gimp entfernen, aber gleich sauber zu arbeiten wäre mir noch lieber.
Die ADOX Fotowerke haben einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung größerer Unabhängigkeit unternommen.
Zur langfristigen Absicherung der Verfügbarkeit von Planfilm Verpackungen haben wir unseren Vorlieferanten für Planfilm und Fotopapierschachteln aufgekauft und so vor der drohenden Insolvenz gerettet.
Sicherlich wird sich der eine oder andere jetzt fragen warum es so schwierig ist so eine paar Schachteln zu organisieren.
Die Antwort liegt in unserem Wohlstand begründet. In Europa ist in den letzten Jahrzehnten der Grad an menschlicher Arbeit konstant gesunken und wurde durch eine Kombination aus menschlicher Arbeit und maschineller Unterstützung ersetzt. So konnte die Produktivität gesteigert und unser Wohlstandsniveau gehalten werden. Selbstverständlich gibt es viele Hersteller von Kartonverpackungen und selbstverständlich können diese auch jede beliebige Form herstellen. Das machen sie auf hochmodernen, vollautomatischen Anlagen. Sie können das auch zu einem guten Preis machen aber erst ab ca. 10.000 Verpackungen pro Größe/Sorte.
Wir benötigen aber für das Papier:
10x15/100
13x18/25
13x18/100
18x24/25
18x24/100
8x10"/25
8x10"/100
8x20/100
24x30/50
24x30/100
11x14"/25
11x14"/50
30x40/25
30x40/50
40x50/25
40x50/50
50x50/25
50x60/50
70x100/10
Sowie weitere Sonderformate
und für den Planfilm:
6x9
Half plate
Full plate
9x12
4x5
8x10
8x20
11x14
30x40
plus weitere Sonderformate
Davon werden einige Größen in weniger als 10 Packungen pro Jahr benötigt.
Mindestproduktionsmengen von 10.000 Stück bringen uns rein gar nichts.
Das geht nicht einmal für 24x30.
Wir haben daher mit einer Manufaktur zusammen gearbeitet die auf Maschinen arbeitet welche teilweise noch aus der Kaiserzeit stammen (siehe Bild).
Die modernste Maschine ist von 1982.
Diese Arbeitsweise hat es erlaubt mit maschineller Unterstützung und einem moderaten Anteil an Handarbeit eine große Vielfalt an Verpackungen zu einem vertretbaren Preis (wenngleich höher als die maschinelle Fertigung von 10.000 Stück) herzustellen.
Durch unsere strategische Investition, stehen alle Maschinen jetzt im Eigentum der ADOX Fotowerke, verbleiben aber vorerst an ihrem Standort. Für einen gewissen Zeitraum fertigt unser Vorlieferant noch die Verpackungen für uns. In der Zwischenzeit werden wir hier die Möglichkeiten schaffen die Produktion selber zu übernehmen.
Man fühlt sich hier manchmal wie in einem Industriemuseum ;-)
wie würdet ihr den Acros 100 als KB-Film entwickeln?
Ich habe Rodinal, Xtol und A49 zur Verfügung.
Womit habt ihr vernünftige Ergebnisse erreicht bei vernünftiger Empfindlichkeitsaussutzung (ich brauche es nicht feinkörnig)
Ein paar Zeiten wären auch nicht schlecht, denn ich finde die [url="http://www.digitaltruth.com/devchart.php"]http://www.digitaltruth.com/devchart.php[/url] Zeiten teilweise viel zu ungenau.