ich habe die Möglichkeit, für günstiges Geld einen gut erhaltenen Meopta Opemus IIa-Vergrößerer zu kaufen. Eingebaut ist ein Meopta Belar 4,5/75. Ich mag das robuste Aussehen des Gerätes, bin mir aber im Klaren, dass es ziemlich alt ist.
Da ich bisher mit einem Krokus 67 colour arbeite, der bereits bei Kleinbild an seine Grenzen stößt, wäre das eine Möglichkeit, mich mit dem Opemus ins Mittelformat hochzuarbeiten. Außerdem verbreitet der Krokus ziemlich Streulicht durch die Lüftungsschlitze, der Opemus hat da diese blaue Abdeckung. Das Belar ist sicher keine Dauerlösung, aber immerhin ein Einstieg.
Nur: Meines Wissens hat der Opemus IIa eine Platine mit kleinerem Durchmesser als die heute üblichen 39 mm eingesetzt, oder?
Wenn ich also meine 39 mm-Objektive verwenden möchte, brauche ich eine andere Platine mit größerem Gewinde.
Liege ich bis hierhin richtig?
Eine Frage an Mirko:
Auf der Fotoimpex-Seite habe ich keine derartige Platine gefunden. Habt Ihr solche noch?
Ich bin einfach am Hin- und Herüberlegen, ob ich das Gerät erwerbe. Falls es keine Platinen mehr gibt, kann ich mir natürlich auch zwei Vergrößerer in die Dunkelkammer stellen. Eine Ideallösung ist das aber nicht.
ich mache mich demnächst daran, zum ersten Mal Kontaktabzüge meiner Negative zu erstellen. Bisher geschah das digital, und damit bin ich nicht mehr zufrieden. Die generelle Vorgehensweise ist mir klar. Zwei Fragen bleiben bisher offen:
- In irgendeiner der zahlreichen Beschreibungen zur Vorgehensweise war die Rede davon, man solle die leere Negativbühne in den Vergrößerer einschieben und dann die beleuchtete Fläche anhand der Ränder "scharfstellen". -> Ist das tatsächlich notwendig und sinnvoll? Macht es einen Unterschied in der Lichtqualität aus, ob das Objektiv für diesen Abstand scharfgestellt wird?
- Ist es relevant, für Kontaktbögen das gleiche Fotopapier zu verwenden wie für die späteren Vergrößerungen? Dafür spräche, dass man das gleiche Kontrastverhalten bei Kontaktbogen und Vergrößerung hat, was zur Beurteilung der zu verwendenden Gradation (per Filter) hilfreich ist. Dagegen spricht, dass z. B. Barytpapier, wie ich es verwende, um einiges teurer ist als günstiges PE-Papier.
Ich verwende meist Fomabrom-Papier, für die Kontaktbögen könnte ich mir z. B. Adox Easy Print RC vorstellen. Oder doch beim Foma bleiben?
Durch den Wegfall von Fotokemika als Partner, ist uns neben vielen Spezialitäten auch die Basis für ein breites Angebot an 100 ASA Filmen weggebrochen.
Glücklicherweise hatten wir bereits im Vorfeld Alternativen angearbeitet, von denen jetzt eine so zeitnah umgesetzt werden konnte, dass uns fast ein nahtloser Anschluss gelingt:
CHS 100 II ist bereits in der Emulsionierung und wird in ersten Formaten für Mai/Juni erwartet.
Einer der Gründe warum die Produktion von CHS 100 in 2012 eingestellt werden musste war die Einstellung der Produktion der Sensibilisierungs-Farbstoffe.
Wir haben versucht den neuen CHS 100 so nahe wie möglich am Original anzulehnen.
Er hat folgende Eigenschaften:
Ein stabiles und seit Jahrzehnten bewährtes, klassisches Emulsionssystem ohne Flachkristalle
Eine Sensibilisierung ähnlich der des CHS 100
Eine Single-Layer Emulsion (Einschichtsystem)
Denselben Träger wie beim CHS 100 (PET) mit der Möglichkeit den Film Umkehr- zu entwickeln
Eine spezielle Beschichtung um das Light-Piping nahezu völlig zu unterdrücken
Eine AHU für verbesserte Schärfe(Lichthofschutzschicht zwischen Emulsion & Träger)
Eine vollständige Formatabdeckung von 35mm über Rollfilme bis hin zu extragroßen Planfilmen
Eine der neuesten Technology entsprechende Kaskadenbeschichtung welche alle Probleme früherer CHS 100 Produktionen bei Fotokemika vermeidet.
Der neue CHS 100 II ist "Made in Germany" und somit Teil der "Premium Line".
ich weiß, dass dieses Thema schon öfters behandelt wurde, aber bei mir ist es ein wenig anders.
Ich habe letztens einen Film belichtet mit recht schönen Portraits. Nach dem Trocknen ist mir bei der Sichtung schräg gegen das Licht aufgefallen,
dass der Filmstreifen lauter kleine "Dellen" hat. Diese "Dellen" sind winzig, sieht fast so aus, als ob ein Minisandsturm gewütet hätte und sie befinden sich auf der Trägerseite, nicht auf der Emulsionsseite.
Auf den Abzügen sind an diesen Stellen weiße Punkte zu sehen. Es sind aber auf dem Negativ keine schwarzen Punkte wie schon
öfter berichtet wurde. Sieht eher aus wie kleine Luftblasen, die sich aber nicht wegwischen lassen.
Ich habe vorhin versucht, mit Dest. Wasser das wegzubekommen. Mal sehen, wie's aussieht, wenn sie trocken sind.
Meine Vermutung liegt am Fixierer.
Film war ein Adox CHS 100, entwickelt in Adonal 1+50, mit Wasser gestoppt und 4 min fixiert mit Superfix. Gewässert nach Ilford, dann 15 Min Cascade, anschließendes Schlussbad in Dest. Wasser mit nem Tropfen Mirasol auf nen halben Liter Wasser.
Ich hatte das bis jetzt noch nie so extrem. Der Fixierer hat jetzt 4 Rollfilme hinter sich.
ich bräuchte einen fachmännischen Rat zu einem unglücklich aufgeschraubten Meopta Opemus 6-Vergrößerer. Da ich neu im Forum bin, bitte ich es zu entschuldigen, sollte ich einige Gepflogenheiten der Forumskommunikation nicht kennen und unbeabsichtigt missachten.
Ich fotografiere seit ungefähr drei Jahren, angefangen habe ich mit einem Lochkamera-Bausatz, weiterentwickelt habe ich mich mit einer zu Hause gefundenen Agfa Isola I und schließlich bin ich bei einer Yashica Mat 124 G angekommen.
Vor ungefähr zwei Jahren habe ich einen Vergrößerer erstanden und damit selbst Abzüge erstellt. Naja, einige Bilder werden sogar was! (auch wenn ich das unprofessionelle Gefühl habe, dass die Belichtungszeiten sehr kurz sind)
Kurzum, vergangene Woche habe ich den Opemus aufgeschraubt. Wenn man auf den Vergrößerer drauf schaut, sieht man dort zwei Schrauben, die habe ich gelöst. Gehalten haben diese Schrauben eine umgedrehte schwarze Metallschale und darunter die Fassung für die 150 W-Birne. Als ich das ganze wieder zusammenschrauben wollte, habe ich an der Birnenfassung aber keine Öffnungen gefunden, die die richtige Größe hätten, um die Schrauben zu fassen. Das heißt, wenn ich die beiden Schrauben durch die Löcher in der Metalldecke stecke und durch die Löcher in der umgedrehten Schale und dann die Birnenfassung von unten dagegenhalte, greifen die Schrauben nirgends.
Was habe ich falsch gemacht? (Außer, den Vergrößerer aufzuschrauben)
Es würde mich freuen, wenn mir jemand helfen könnte, da das Vergrößern doch schon recht viel Spaß gemacht hat.
Gibt es eine Methode, mit der man testen kann, ob Verunreinigungen in der Linse eine Auswirkung auf die Qualität haben?
Im konkreten Fall habe ich ein Objektiv, bei dem zwischen zwei verklebten Linsen ein fleckiger Schleier ist. Und das jeweils in den äußersten Elementen. Ich kann zwar keinen sichtbaren Macken im Print finden, aber viele werden es kennen: es lässt einem keine Ruhe, ob die Qualität nicht doch leidet.