Hat irgendjemand irgendeine Idee ob es dieses Jahr irgendwo in D einen Workshop zu historischen Prozessen gibt? Ich dachte da so an wet plate, Tintype, Calotypie...
als Fan von historischen Prozessen wollte ich einmal die Frage aufwerfen, ob hier schon jemand Erfahrung mit dem Direktpositiv Prozess nach Hippolyte Bayard gemacht hat.
Zitat Wikipedia: "...fand Bayard eine Methode, bei der er gewöhnliches Schreibpapier mit Silberchlorid (Chlorsilber) überzog und es dann vom Sonnenlicht schwärzen ließ anschließend tauchte er das geschwärzte Papier in eine Iod-Kaliumiodid-Lösung (Lugolsche Lösung), positionierte es in einer Kamera und belichtete es wiederum. Das Papier bleichte aus, wobei das Iod aus der Kaliumiodid-Lösung ausgeschieden und an das geschwärzte Silber gebunden wurde, sodass er ein positives Bild erhielt. Das entwickelte Bild wurde dann in einer Kaliumbromid-Lösung oder in Natriumthiosulfat-Lösung (Fixiernatron) fixiert und gewässert."
Die Chemie sollte eigentlich erhältlich sein (z.B. hier: [url="http://www.lehrmittel-shop.de/01_chemikalien-735_736/"]http://www.lehrmittel-shop.de/01_chemikalien-735_736/[/url] ) doch würde ich vor ersten eigenen Versuchen gerne mal sehen ob es hier schon jemand versucht hat...
so long,
Philipp
p.s. wer noch weitere Ideen zu selbstgemachten Direktpositiven hat - bitte melden!
auf meinem letzten Ausflug in den Himalaya hatte ich zusätzlich zur "Hauptkamera" mit Diafilm ein zweites Gehäuse mit Ilford Delta 100s dabei, welche ich als ISO 100 belichtet habe. Bei nahezu allen Aufnahmen kam ein Circular-Polfilter zum Einsatz, bei unklaren Motiven (Himmel zu dunkel,...) habe ich mit selbigem mehrere Aufnahmen in verschiedenen Einstellungen gemacht.
Bisher habe ich als s/w-Entwickler entweder Tetenal Emofin (ausschließlich für Available Light / Push) oder Tetenal Ultrafin SF (alle übrigen Aufnahmesituationen) verwendet.
Ursprünglich hatte ich beabsichtigt, die Filme wieder in Ultrafin SF zu entwickeln, jedoch stellt sich mir in Anbetracht der bisweilen extremen Kontraste zwischen Schnee/Gletschern und teilweise fast schwarzblauem Himmel die Frage, ob diese Wahl so sinnvoll ist!?
Daher an dieser Stelle die Frage an euch: Sollte ich beim Ultrafin SF bleiben, was sollte ich ggf. bei der Entwicklung beachten (kürzer entwickeln)? Oder sollte ich für diese Negative lieber einen anderen Entwickler nutzen?
Über baldige Tipps & Anregungen würde ich mich sehr freuen!
Hallo, ich habe neulich Adox Selenid mit Ilford Barytpapier ausprobiert, allerdings stark verdünnt (1/100), da ich nur die Archivfestigkeit der Abzüge verlängern wollte.
Dazu habe ich einige Fragen: wie viele Abzüge kann man mit der Arbeitslösung tonen, bis sie keine Wirkung mehr hat? Sieht man, wenn sie ausläuft? Wie lange hält sich die Arbeitslösung? Ich habe nur etwa 12 24X30,5 Abzüge 10 Minuten lang getont.
Eine weitere Frage: bei welcher Verdünnung fängt man an, mit Ilford Papiere Farbveränderungen zu sehen? Bei 1/100 hat sich gar nichts geändert. Auf der Flasche steht, ab 1/50, aber so wie ich verstehe, gibt es je nach Papier starke Unterschiede. Vielen Dank für eure Erfahrungen!
Auf der Flasche des Adoflo Netzmittels ist eine Verdünnung von 1+400 für Papier und 1+700 für Film angegeben. Weiter unten steht dann: Ein Liter ergibt bis zu 160 Liter Gebrauchslösung. Was jetzt? Das wäre ja eine Verdünnung von 1:160. Welche Angabe ist nun richtig, 1,4 ml auf 1l Wasser oder 6,25 ml auf 1l?
Ich bin ein großer Fan von den Adox-Filmen. Da sie zeitweise nicht zu bekommen waren, habe ich als Ersatz auf Kodak gewechselt.
Mein Standard-Negativentwickler ist für Adox 100 und 50 der ADX A+B, mit dem ich zunächst zufrieden bin. Mit dem wollte ich nun nach korrekter Zeitvorgabe (!) die Kodak T-Max400 entwickeln und war doch etwas überrascht, dass das völlig daneben ging <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sad.gif' class='bbc_emoticon' alt='B)' /> , da die Negative viel zu wenig entwickelt waren. Durch hohe Gradation habe ich noch was rausvergrößern können, aber das war natürlich eher schlecht.
Hat jemand damit Erfahrung? Ich habe nun noch fünf Kodak-Filme und überlege mir, ob ich nicht doch noch lieber alle mit dem Kodak-Entwickler bearbeite - aber andererseits würde mich doch interessieren, an was mein Fehler liegt, zudem habe ich nicht gerne zu viel verschiedene Chemie rumstehen.
habe meine Rolleiflex t von einer namhaften Werkstatt grundüberholen lassen. Eigentlich alles wunderbar. Habe auch schon 3 Filme belichtet, musste aber feststellen, dass ab und zu (so bei 1-2 Negativen pro Film) am unteren Rand des Negativs ein Rand abhebt zum restlichen Negativ hin. Der Rand ist so 5 mm breit und verläuft über das ganze Negativ. Als ob sich das Negativ mit einem anderen an der Stelle überlappt. Die Abstände zwischen den Negativen sind aber alle korrekt. Mit was könnte das zusammenhängen? Oder ist das normal bei den alten Kameras? Habe ein Testnegativ hochgeladen.
den Arcos 100 möchte ich für Nachtaufnahmen wegen des guten Schwarzschildverhaltens - keine Belichtungsverlängerung vom gemessenen Wert - ausprobieren.
Hat jemand Erfahrung mit diesem Film, speziell mit Entwicklerkombinationen. Am liebsten wäre mir xtol und Rotationsentwicklung.
Immer mal wieder, bei wirklich langen Printzeiten, überlege ich mir, ob ich meine verbrauchten Adostab-Lösungen, in den Altfixer- oder den Altentwicklertank giessen soll. Bis jetzt landeten sie immer im Ausguss – wohl auch nicht gut. Weiss jemand mit Chemiker-Hintergrund oder Insiderwissen zu Adostab, was in gebrauchter Lösung alles so schwimmt (Silber, organische Gifte, Oxidierbares) und welcher wohl der bessere Entsorgungstank wäre?