gibt es eigentlich auch dem eingestellten Oriental-Panchro-Papier noch in Mitteleuropa erhältliches panchromatisch sensibilisiertes Fotopapier? Ich habe einen Haufen Negative auf CN-Schwarzweißfilmen mit farbigen Trägern und kriege dann regelmäßig Probleme mit der Gradationssteuerung beim normalen orthochromatischen Papier.
Was für eine Dunkelkammerleuchte brauche ich für panchromatisches Papier? Rotlicht dürfte ja wohl nicht gehen.
mal eine profane frage von mir. <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/blink.gif' class='bbc_emoticon' alt=':blink:' /> gibt es eigentlich den stabblitz Metz mecablitz 50 MZ-5 oder nicht? <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/dry.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' /> ich habe den bei ebay entdeckt, aber dort sind nur winzigst kleine katalogbilder zu sehen. bei www.metz.de ist er auch nicht im aktuellen angebot, genauso wie bei den fotoversandhäusern. er sieht sehr neu aus, ähnlich dem metz 70 mz-5. kann aber kein älteres modell sein, da er digital die werte anzeigt und nicht wie metz 60 ct-4 und metz 45 cl-4. könnt ihr mir dabei helfen. bei www.dooyoo.de ist auch nur das kleine bildchen zu sehen, aber noch kein kaufbericht.
wäre euch sehr verbunden. <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/unsure.gif' class='bbc_emoticon' alt=':unsure:' />
VON MARIA WADENPOHL UND HARTMUT ZITZEN, 31.05.05, 07:21h
Reaktionen auf die neuerliche Hiobsbotschaft im Leverkusener Wirtschaftsleben.
„Wir wissen überhaupt nichts und hängen im Augenblick völlig in der Luft.“ Gustav P. (Name von der Redaktion geändert) ist einer der 870 Mitarbeiter, die von der Insolvenz der Agfa-Photo GmbH betroffen sind. Gestern Nachmittag machte der 50 Jahre alte Leverkusener bei einem Besuch seiner Bank dann auch die von allen befürchtete Entdeckung: Die Mai-Gehälter sind nicht überwiesen worden.
Ganz unvorbereitet traf Gustav P. dieser Schicksalsschlag allerdings nicht, hatte er doch schon am vergangenen Mittwoch von seinem Vorgesetzten gerüchteweise etwas von der drohenden und am Donnerstag vollzogenen Insolvenzanmeldung gehört. Dass das Filmgeschäft in Leverkusen keine Zukunft mehr hat, schwante Gustav P. auch schon seit längerem, weil die Beschichtungsmaschinen schon Ende dieses Jahres auf die Herstellung von Folien für Kamera-Displays umgerüstet werden sollten.
Wie es jetzt weitergeht, weiß der 50-Jährige ebenso wenig wie seine Kollegen, die gestern nahezu vollständig zur Arbeit angetreten waren, dann aber mit leeren Händen dastanden, weil kein Material mehr geliefert worden war. Etwas genauere Informationen erhoffen sie sich von der für heute, Dienstag, 14 Uhr, angesetzten Betriebsversammlung.
Dagegen völlig unvorbereitet traf Peter Rompf vom „Agfa-Image-Center“ im Bayer-Kaufhaus die vermeintliche Pleitemeldung der Agfa-Photo GmbH. Nein, er sei nicht vorher benachrichtigt worden. Direkt betroffen sei sein Geschäft auch nicht. Das Center gehöre nicht zur Agfa-Photo. Die Folgen der Insolvenz, schätzte er, seien das Aussterben der Agfa-Filmsparte und eine schwindende Kaufkraft im Einzelhandel. Nicht nur die Arbeiter des Betriebs täten ihm leid. Auch für den Standort Leverkusen seien die ständigen Negativmeldungen alles andere als förderlich.
Die Reaktionen seiner Kunden reichten von einer ausgesprochenen Anteilnahme bis zu Schnäppchenjägern, die nun einen Ausverkauf vermuten. Immerhin, so glaubte Rompf, werde Agfa Gevaert vermutlich die restlichen Sparten zurückkaufen. Auch Wolfgang Greiss hat seit vielen Jahren Erfahrungen mit Agfa-Material. Seit Ende der 50er werde sein Foto-Geschäft mit den Materialien beliefert. „Wir waren damals ganz stolz, als wir Agfa-Produkte bekamen“, erinnert sich Greiss. Nach der Pleitemeldung sei er „völlig erschüttert“ gewesen. Seit der boomenden digitalen Fotografie sei die Produktion vieler Agfa-Filmtypen eingestellt worden. Zuletzt seien in seinem Geschäft auch Lieferungen von Entwicklern der Marke ausgeblieben, bedauerte der Händler nachdenklich.
„Nicht direkt betroffen“ ist Peter Moegenburg. In seinem Wiesdorfer Fotostudio arbeitet er mit Digitalkameras. Die Entwicklung geschehe allerdings in einem Labor in Manfort, das mit Agfa-Material arbeite, so der Fotograf. Einzig Schwarz-weiß-Bilder werden bei ihm noch eigenhändig, ebenfalls oft mit Agfa-Papier und -Chemikalien, hergestellt. Über die Insolvenzmeldung zeigte sich Moegenburg genauso überrascht wie Kollege Greiss. Abgesehen von der Filmsparte seien die Produkte Agfas doch marktführend.
wollte mich mal erkundigen ob man in der minox tageslichtentwicklungsdose auch den minox farbfilm im c41 prozess entwickeln kann. hat das jemand schon probiert, reichen die knapp 50 ml chemie und lässt sich die temperatur bei der geringen menge ausreichend konstant halten?
Hallo, hat jemand eine Tabelle der Filterwerte von MEOPTA (Color 3) im Verhältnis zu den Gradationen? Geht sowas eigentlich generell oder ist dies nicht auch von dem eingesetzten Papier abhängig? Immer wieder ist zu lesen, dass MEOPTA gleich der AGFA-Werte sein soll. Jedoch stellt selbst MEOPTA in der Bedienungsanleitung ihre Werte der AGFA gegenüber und sie weichen deutlich voneinander ab, sodass man irgendwo stehende AGFA-Filterangaben nicht einfach 1:1 übernehmen kann.
Das Einzige, was ich gefunden habe im Internet sind Tabellen für drei verschiedene Papiere für den Mischkopf 4-ES. Vorzugsweise setze ich das CLassic oder jetzt wohl Adox-Papier von Fotoimpex ein.
oh je die jetzt auch noch, sollen wir denn demnächst alle mit dem fotohandys knipsen. hoffe das es irgendwie weiter geht. wird sicher schwer auch für die konfektionierer.
wie exakt muss man es bei der SW-Umkehrentwicklung mit den Temperaturen der Bänder halten? Bei der SW-Negativentwicklung stecken die klassischen SW-Filme wie Ilford FP4 und HP5, Agfa APX 100 und APX 400, Kodak Plus X und Tri X Schwankungen von ein paar Grad Celsius problemlos weg. Ist das bei der SW-Umkehrentwicklung des Foma 100 R ähnlich, oder muss man hier peinlichst auf exakte Einhaltung der vorgegebenen Arbeitstemperaturen achten? Falls ja, wie macht Ihr das ohne Prozessor im improvisierten Küchen- bzw. Badezimmerlabor? Bin für Tipps aller Art dankbar.