wir sind eine Gruppe/Verein aktiver Analog-Fotografen in Ludwigshafen/Rh und Umgebung. Wir betreiben ein eigenes S/W-Labor im Haus der Volkshochschule und geben dort auch Kurse. Wer Lust hat, bei uns aktiv zu werden oder einfach nur mal sehen will, was wir so machen, ist herzlich eingeladen, vorbei zu schauen. Näheres und weitere Info gern per PM von mir.
Hab ne Frage. Habe vor 3 Tagen einen Artikel gelesen zum Thema Eigene Fotos verkaufen von daheim und hab mir danach selbst die Frage gestellt, ob sowas geht und ob sich sowas lohnen würde?
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Hat jemand Erfahrung damit? Und lohnt sich sowas? Weil dann könnte doch theoretisch jeder seine 100 oder 200 Bilder verkaufen, wenn's so einfach wäre, oder?
Come out and join us for the Berlin May Wet-Plate Collodion Workshop. Held on May 23rd & 24th in Berlin's only daylight studio, students will have the opportunity to use antique cameras and lenses to create numerous ambrotypes throughout the weekend. Advanced topics will be discussed including burnishing and hand-tinting. Contact us directly (cvpphoto@yahoo.com, www.centralvalleyproject.com), or PhotowerkBerlin (http://www.photowerkberlin.com/?/products/wetplate-weekend-1). A few spaces are still available.
eigentlich wollte ich auf Joachims Frage zum APX 100 new antworten, möchte aber seinen Thread nicht kapern. Das Thema ist möglicherweise komplexer als angenommen.
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Bis vor ein paar Tagen war ich auch der Meinung, dass bei den 100ern (im Gegensatz zu den 400ern) alles ein und der selbe Film ist, also Kentmere 100, dann kam der RPX100, dann der Agfaphoto APX 100 new (emulsion) und schließlich der CHM 100.
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Den APX 100 new habe ich letztens verwendet in der Annahme, ihn wie den mir bestens bekannten RPX100 zu entwickeln, der in Rodinal für mich sehr schöne Ergebnisse bringt. Ich habe ihn wie im RPX-100-Datenblatt 1+50, 18 min, 20 °C entwickelt und der Film kam deutlich überentwickelt, also viel zu dunkel aus der Dose. Ich hab erst mal einen gewaltigen Schrecken bekommen. Trotzdem ließ sich der Film einwandfrei scannen, aber ein richtig entwickelter Film zum Vergrößern sieht anders aus.
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Dann bin ich auf die Suche nach dem Datenblatt gegangen. Auf Agfaphoto.com gibt es komischerweise kein Datenblatt zum neuen APX sondern nur zum seligen Agfa-Leverkusen APX, wohl aber auf einer französischen Seite:
Dort wird für den APX 100 new bei Belichtung wie 80 ASA eine Adox Adonal(=Rodinal)-Zeit für 1+50 eine Zeit von 10 Minuten vorgeschlagen. Lassen wir mal die 1/3 Blende außer Acht, dann sind das deutlich unterschiedliche Entwicklungszeiten, die auch meinen überentwickelten APX 100 new erklären würden. Für den Kentmere 100 gibt es m.W. übrigens keine "offizielle" Rodinal-Zeit und für den CHM 100 gar kein Datenblatt. Da wird auf die Gleichartigkeit der 100er und 400er Filme verwiesen. Was ich übrigens beim RPX400 vs. Kentmere400 nicht bestätigen kann, aber das ist ein anderes (sehr weites) Feld.
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Es handelt sich also um wohl sehr ähnliche, im Detail aber doch unterschiedliche Filme. Andere charakteristische Merkmale wie der suboptimale Lichthofschutz oder der absolut plan-platte Acetat-Filmträger sehen völlig identisch aus.
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Wat lernt uns dat? Bei "umetikettiertem" Film nix glauben, selber testen und gut is. Deshalb, lieber Joachim, falls du das hier liest, bei Zweifeln lieber einen "richtigen" Markenfilm nehmen. Abgesehen davon ist die SW-Entwickelei kein Hexenwerk, also einfach machen und bei nicht passenden Ergebnissen korrigieren. Und beim ersten Mal mit einer neuen Film/Entwickler-Kombi keine unwiderbringbar wichtigen Aufnahmen machen.
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Und, liebe Hersteller oder Vertriebe, macht doch einfach mal gute Datenblätter bzw. überhaupt welche! Ein Kentmere100-Datenblatt ohne Rodinal-Zeit ist doch ein Witz, oder?
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Gut Licht - Reinhold
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PS: Agfaphoto ist ein reiner Vertrieb und hat mit der seligen Agfa nichts zu tun. Deshalb auch der rote Punkt und keine rote Raute.
ich entwickle schon seit längerem meine Filme selber. Leider bin ich nicht ganz zufrieden. Die Abzüge werden zwar gut, aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass etwas bei der Negativentwicklung nicht stimmt. Alle meine Negative haben einen lila Schimmer. Ich benutze Tetenal Ultrafine. Entwickelt habe ich damit einige FP4, HP5 und APX. Ich habe mal einen HP5 in ein Labor gegeben. Die Negative waren gräulich und hatten nicht den lila Schimmer. Und insgesamt kamen sie mir kräftiger vor. Woran kann das liegen.
vor kurzem, ich denke es waren so ca. 7 bis 8 Wochen, führte Rossmann bei uns einen neuen KB Film ein. Den APX 400. Ich hatte mich schon gefreut den direkt hier zu bekommen und nahm gleich einen mit. Hatte schon Tests mit dem 100er gemacht und war sehr zufrieden. Heute wollte ich mir einen kleinen Vorrat anlegen, und was musste feststellen dass der Film wieder aus dem Programm genommen wurde. Jetzt komme ich mir etwas verarscht vor. Hat hier vielleicht schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ich hätte da auch noch ein paar doofe Fragen zum CMS 20.
Ich habe gehört, dass man den CMS was Belichtungsumfang betrifft, ihn mit Spur Modular UR New einem normalen Film ebenbürtig entwickeln kann.
Ich habe da was von 5-6 ASA mit Spur Modular A2 gelesen, ich glaube 5 Minuten.
Doch ein Problem: Bei Fotoimpex wird nur A und B angeboten, laut Foto ist es A1, der aber nicht für CMS ist. Maco bietet den A2 an, hat aber den CMS als Rollfilm nicht im Programm.
Und damit es so richtig kompliziert wird, bietet Spur für den CMS ein A3 an.
Bei Impex nachgefragt, keine Antwort, 2 Anfragen nach einiger Zeit die Empfehlung Adotech 2 zu verwenden. Bei Spur nachgefragt, keine Antwort.
Also welcher Modular UR ist der richtige, mit wie viel ASA wie entwickeln?
Oder bekommt man ebenbürtige Ergebnisse mit Adotech 2 bei 5 oder 6 ASA? Mit welcher Entwicklungszeit?
Und gibt es noch Adotech 2? Denn Adox empfiehlt für alle CMS20 ohne II den Adotech 1 und die Rollfilme sind CMS 20 ohne II.
Oder ist das auch schnurz piep sch...egal, welchen Adotech ich nehme?
Hatte im Leica-Forum auch schon gefragt. Versuche es hier auch:
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Hat die Rotation Einfluss auf die Schärfe. ADOX rät den CMS20 II nicht zu rotieren. Für 120 ist die Dosierung des ADOTECH bei Kipp-Entwicklung unpraktisch insbesondere wenn man zwischen 135 und 120 wechseln möchte. Bei Rotation ist dies kein Problem. Gestern 120 er langsam mit der Hand gerollt. Bilder sind leicht schwammig und nicht so scharf wie sonst bei CMS20II.. Bin mir unsicher, ob die Bilder ganz leicht verwackelt sind (es war bewölkt und Kamera stand auf Geländen) oder ob die Rotation tatsächlich deutlich Einfluss auf die Schärfe hat. ADOX rät ohne nähere Begründung von der Rotation ab.?
1. Bild mit Rotation bewölkt 2. Bild heiter Planar Kipp
Hallo, ich habe jahrelang digital Photos gemacht und seit einem halben Jahr das alte Labor meines Vaters entstaubt, viele Anfängerfehler unter Anleitung meines Dads in Rente behoben, und nun richtig Spaß. aber : Kontakte bekomme ich mit Glasplatte zwar qualitativ hin, aber das Auflegen der Streifen, und dann Glasplatte drüber nervt ohne Ende. Alternativ habe ich die Streifen an den Ecken mit Tesa befestigt, das ging besser, war aber zeitintensiv. bin ich zu blöd oder gibt es einen Geheimtrick, eine Maske oder einen Rahmen, den selbst mein Vater nicht kennt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Labors früher Streifen von Hand auf Papier positioniert haben?!
Sorry für Großkleinschreibung, habe momentan nur die Handywinztastatur